Katzenallergie: das Ende einer wunderbaren Freundschaft?

Bei einer Katzenallergie empfehlen die allermeisten Ärzte die sofortige Abschaffung des Tieres. Solange die Allergie noch nicht so stark ausgeprägt ist, dass es zu asthmatischen Beschwerden kommt, kann man über einen gewissen Zeitraum versuchen, andere Lösungen zu finden. Hier ist der Leidensdruck entscheidend.

Katzenallergie

Der Speichel von Katzen enthält ein Eiweiß, auf das viele Menschen allergisch reagieren. Beim Putzen übertragen Katzen dieses Allergen auf ihr Fell. Ist der Speichel getrocknet, verteilen sich die winzigen Partikel in der Umgebung. Symptomatisch ähnelt die Katzenallergie dem Heuschnupfen und kann sich zu allergischem Asthma auswachsen. Um dies zu verhindern, gibt es verschiedene Methoden, von denen die Trennung die letzte ist.

Die sanfte Methode: Gewohnheiten ändern

Der weitverbreitete Tipp, die Katze zu baden, dürfte einer harmonischen Beziehung eher abträglich sein. Sinnvoller ist es, Staubsauger mit speziellen Filtern zu verwenden oder feucht zu wischen. Antiallergene Luftfilter sowie häufiges Lüften verhindern eine übermäßige Ansammlung der Partikel, und sowohl die Katze als auch getragene Kleidung sollten Schlafzimmerverbot erhalten. Da besonders der Speichel unkastrierter Kater stark allergen wirkt, kann auch eine Kastration Abhilfe schaffen.
Sind allerdings die unteren Atemwege von der Allergie betroffen, bleibt nur noch die traurige Lösung, die Katze in gute Hände abzugeben.

Schlagwörter:

3 Kommentare

  1. Karin sagt:

    Leider dachte ich das auch immer. Aber inzwischen ist eine Nasenseite bei mir so zu, durch jahrelange Allergie, die nicht erkannt wurde, dass ich mich operieren lassen muss und wenn ich nicht möchte, dass dies dann nochmal passiert, meine beiden Stubentiger abgeben muss. Auch ein dauernder Hustenreiz, der mich in meinem Job beeinträchtigt, hängt mit der Allergie gegen Katzen zusammen.

    Man muss sich daher dann schon fragen, was einem wichtiger ist. Seine Gesundheit und der Job, oder die Katze in andere liebevolle Hände zu geben.

  2. Nimecker sagt:

    Ne, meine Katze könnte ich nie abgeben, egal was passiert

  3. Frieda sagt:

    Meine Katze abgeben?! Das käme für mich nie in Frage. Da quäle ich mich lieber ab und an mit meiner Allergie. Irgendwann habe ich das Gefühl, dass sich mein Körper auch an unseren Haustiger gewöhnt.

Schreiben Sie einen Kommentar