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mycare / Arzneimittel / Magen, Darm & Galle / ANTRA 20MG Tabletten magensaftresistent 14 St

ANTRA 20MG


ANTRA 20MG
Abbildung ähnlich


ANTRA 20 mg Tabl. magensaftr.
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ANTRA 20MG Gebrauchsinformation

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Gebrauchsinformation: Information für den Anwender

Antra
Omeprazol 20 mg

magensaftresistente Tabletten
Wirkstoff: Omeprazol (als Hemimagnesium)

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig
durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.
Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich.
Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen,
muss Antra jedoch vorschriftsmäßig eingenommen
werden.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten
Sie diese später nochmals lesen.
- Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen
oder einen Rat benötigen.
- Wenn sich Ihre Beschwerden verschlimmern oder nach
14 Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden
Fall einen Arzt aufsuchen.
- Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich
beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken,
die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben
sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:
1. Was ist Antra und wofür wird es angewendet?
2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Antra beachten?
3. Wie ist Antra einzunehmen?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Antra aufzubewahren?
6. Weitere Informationen

1. Was ist Antra und wofür wird es angewendet?
Antra ist ein säurehemmendes Magen-Darm-Mittel (selektiver
Protonenpumpenhemmer).

Antra wird angewendet
zur Behandlung von Sodbrennen und saurem Aufstoßen.

2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Antra beachten?
Antra darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Omeprazol
oder einen der sonstigen Bestandteile von Antra sind
- wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel mit dem Wirkstoff Atazanavir
(zur Behandlung einer HIV-Infektion) einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Antra ist erforderlich
In folgenden Situationen oder bei folgenden Beschwerden
sollten Sie einen Arzt zu Rate ziehen, bevor Sie Antra
einnehmen:
- falls Sie irgendwann einmal ein Magen- oder Darmgeschwür
hatten
- falls Sie schon längere Zeit Symptome wie Sodbrennen
und saures Aufstoßen verspüren und schon längere Zeit
regelmäßig Arzneimittel dagegen eingenommen haben,
ohne dass die Beschwerden ärztlich abgeklärt sind
- wenn bei Ihnen eines der folgenden Symptome vorhanden
oder kürzlich aufgetreten ist: unfreiwilliger Gewichtsverlust,
wiederholtes Erbrechen, Bluterbrechen, dunkler Stuhl,
Blut im Stuhl oder Schluckbeschwerden. Ihr Arzt wird dann
gegebenenfalls eine zusätzliche Untersuchung durchführen,
um die Ursache festzustellen und/oder eine bösartige
Krankheit auszuschließen
- falls Sie bereits 55 Jahre oder älter sind und neu oder in
veränderter Form aufgetretene Symptome haben
- wenn Sie wegen starker Beschwerden oder ernsthafter
Krankheitszustände regelmäßig Ihren Arzt aufsuchen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt über die Behandlung mit Antra:
- wenn bei Ihnen eine Magen-Darm-Untersuchung (Atemtest)
geplant ist, da dies unter Umständen Untersuchungsergebnisse
verfälschen kann
- wenn bei Ihnen während der Behandlung mit Antra Durchfälle
auftreten. Omeprazol wurde mit einer geringfügigen
Zunahme von infektiösen Durchfällen in Verbindung gebracht.

Kinder und Jugendliche
Kinder und Jugendliche sollen nicht mit Antra behandelt werden.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
Falls Sie an einer Leberkrankheit leiden und die Funktionsfähigkeit
Ihrer Leber stark eingeschränkt ist, sollten Sie Ihren
Arzt konsultieren. Dieser wird gegebenenfalls Ihre Leberwerte
während der Behandlung regelmäßig kontrollieren.

Bei Einnahme von Antra mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie
andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem
eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um
nicht verschreibungspflichtige Arzneimittelt handelt.

Bitte informieren Sie stets Ihren Arzt oder Apotheker, wenn
Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, da deren
Wirkung verändert werden kann, oder die anderen Arzneimittel
die Wirkung von Antra verändern können. Ihr Arzt wird gegebenenfalls
die Dosis ändern müssen:
- Beruhigungs- und Schlafmittel aus der Gruppe der Benzodiazepine
(z. B. Diazepam, Triazolam, Flurazepam)
- Atazanavir (siehe oben, Antra darf dann nicht eingenommen
werden)
- Citalopram, Imipramin, Clomipramin und Johanniskraut
(zur Behandlung von Depressionen)
- Phenytoin (zur Behandlung von Epilepsie und von Herzrhythmusstörungen)
- Warfarin (zur Blutverdünnung)
- Ketoconazol, Itraconazol und Voriconazol (zur Behandlung
von Pilzinfektionen)
- Digoxin (zur Behandlung von Herzkrankheiten)
- Clarithromycin (Antibiotikum)
- Ciclosporin, Tacrolimus (Arzneimittel zur Unterdrückung
einer Immunreaktion).

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem
angewandte Arzneimittel gelten können.

Bei Einnahme von Antra zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Die Aufnahme von Omeprazol wird durch Alkohol nicht
beeinflußt.

Schwangerschaft und Stillzeit
Bevor Sie Antra in der Schwangerschaft einnehmen, sollten Sie
Ihren Arzt befragen. Dieser muss eine sorgfältige Abwägung
des Nutzens und der Risiken vornehmen.
Bisherige – nur begrenzte – Erfahrungen mit der Anwendung
bei Schwangeren haben keine Hinweise für unerwünschte
Wirkungen auf das ungeborene Kind oder auf die Schwangerschaft
selbst ergeben.
Da bisher noch unzureichende Erfahrungen in der Stillzeit
vorliegen, muss Ihr Arzt entscheiden, ob Sie Antra einnehmen
können, wenn Sie Ihr Kind stillen möchten.
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln
Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Normalerweise sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen
erforderlich, da von der Einnahme von Antra keinerlei Effekte
auf die Verkehrstüchtigkeit erwartet werden.
Begrenzte Daten aus einer Studie an Freiwilligen konnten diese
Annahme bestätigen.
Durch die Einnahme von Omeprazol können jedoch Nebenwirkungen
auftreten, die das Nervensystem oder die Sehfähigkeit
betreffen (siehe 4. „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“)
und durch die die Fähigkeit Kraftfahrzeuge zu führen oder
Maschinen zu bedienen, eingeschränkt wird.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Antra
Dieses Arzneimittel enthält Sucrose (Zucker).
Bitte nehmen Sie Antra erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt
oder Apotheker ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter
einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

3. Wie ist Antra einzunehmen?
Nehmen Sie Antra immer genau nach der Anweisung in dieser
Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder
Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Erwachsene:
Täglich 1 magensaftresistente Tablette (entsprechend 20 mg
Omeprazol). Eine Tageshöchstdosis von 20 mg darf nicht
überschritten werden.

Dosierung bei älteren Personen:
Bei älteren Patienten/Patientinnen ist keine Dosisanpassung
notwendig.

Kinder und Jugendliche:
Omeprazol soll Kindern und Jugendlichen nur auf ausdrückliche
Anweisung des Arztes gegeben werden.

Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion:
Eine Dosisanpassung ist bei Patienten/Patientinnen mit
eingeschränkter Nierenfunktion nicht erforderlich.

Dosierung bei eingeschränkter Leberfunktion:
Die tägliche Maximaldosis soll 20 mg nicht überschreiten. Bitte
sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Art der Anwendung
Nehmen Sie Antra unzerkaut und unzerstoßen mit ausreichend
Flüssigkeit (z. B. ein Glas Wasser) vor einer Mahlzeit (Frühstück
oder Abendessen) auf nüchternen Magen ein. Die Einnahme
sollte möglichst zum jeweils gleichen Tageszeitpunkt erfolgen.
Bei Bedarf können Sie die Tablette auch unter Rühren in einem
Glas Wasser oder Fruchtsaft auflösen. Dabei entsteht eine trübe
Flüssigkeit, die direkt eingenommen werden soll. Eventuelle
Rückstände im Glas sollen mit weiterer Flüssigkeit ausgespült
und eingenommen werden.
Wenn gewünscht, können Sie die Tablette auch zerbrechen, in
einem Löffel Wasser auflösen und mit Apfelmus mischen. Diese
Mischung ist ebenfalls direkt nach Zubereitung einzunehmen.
Dabei dürfen die Wirkstoffkügelchen nicht zerkaut werden.
Milch darf nicht verwendet werden, wenn Sie die Tabletten
zerbrechen oder auflösen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den
Eindruck haben, dass die Wirkung von Antra zu stark oder zu
schwach ist.

Dauer der Anwendung
Nehmen Sie Antra ohne ärztlichen Rat bzw. ärztliche Verschreibung
nicht länger als 14 Tage ein. Antra soll kontinuierlich
einmal täglich eingenommen werden, bis die Symptome
abgeklungen sind.

Wenn sich Ihre Beschwerden verschlechtern oder nach 14
Tagen nicht gebessert haben, oder wenn sie sehr schnell
wieder auftreten, müssen Sie einen Arzt aufsuchen. Dieser
muss ggf. weitere Untersuchungen vornehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von Antra eingenommen
haben, als Sie sollten
Verständigen Sie bei Verdacht auf eine Überdosierung einen
Arzt, damit dieser über das weitere Vorgehen entscheiden kann.

Wenn Sie die Einnahme von Antra vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die
vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die
Behandlung mit der empfohlenen Dosis fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels
haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Antra Nebenwirkungen haben, die
aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Wenn bei Ihnen jedoch eines der folgenden Symptome auftritt,
sollten Sie das Arzneimittel sofort absetzen und unverzüglich
einen Arzt aufsuchen: Fieber und/oder Hautausschlag mit
starker Beeinträchtigung Ihres Allgemeinzustands oder Fieber
mit örtlich begrenzten Infektionssymptomen wie Schmerzen
in Hals/Rachen/Mund, Harnwegsprobleme, Schwellung von
Gesicht, Zunge und/oder Rachen, Schluckschwierigkeiten,
Nesselausschlag, Atemnot, schwerer Durchfall, starke
Kreislaufprobleme.
Bei den Häufigkeiten zu Nebenwirkungen werden folgende
Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren
Daten nicht abschätzbar

Häufige Nebenwirkungen:
Durchfall, Verstopfung, Blähungen mit Windabgang (unter
Umständen mit Bauchschmerzen), Übelkeit und Erbrechen.
Müdigkeit, Schläfrigkeit, Schlafstörungen, Schwindel und Kopfschmerzen.
Diese Beschwerden bessern sich normalerweise
unter fortgesetzter Therapie.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Veränderungen der Leberenzyme, Juckreiz, Hautausschlag,
Haarausfall, Lichtempfindlichkeit, vermehrtes Schwitzen, Störungen
der Sehfähigkeit (Verschwommensehen, Schleiersehen
und Einschränkung des Gesichtsfeldes), Hörstörungen (z. B.
Ohrgeräusche), Geschmacksveränderungen, Unwohlsein,
Wassereinlagerungen in den Beinen (Ödeme). Die meisten
dieser Zustände bilden sich in der Regel wieder zurück.

Seltene Nebenwirkungen:
Muskelschwäche, Muskel- und Gelenkschmerzen, Missempfindungen
wie Reizungen, Juckreiz oder Kribbeln; Benommenheit,
Verwirrtheit und Sinnestäuschungen sowie aggressive
Reaktionen meist bei schwer kranken oder älteren Patienten/
Patientinnen, Gutartige Drüsenkörperzysten; diese bildeten sich
nach der Behandlung zurück.

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Mundtrockenheit, Entzündung der Mundschleimhaut, Pilzinfektion
des Verdauungstraktes, Bauchspeicheldrüsenentzündung,
Leberentzündung mit oder ohne Gelbsucht, Leberversagen und
Hirnschädigung (Encephalopathie) bei Patienten/Patientinnen
mit vorbestehender schwerer Lebererkrankung, Veränderungen
des Blutbildes (reversibles Absinken der Zahl der Blutplättchen,
der weißen Blutkörperchen oder aller Blutzellen und mangelnde
Bildung weißer Blutkörperchen), schwere Hautschädigung
mit Blasenbildung (Stevens-Johnson-Syndrom oder toxische
epidermale Nekrolyse), Nierenentzündung, Erregungszustände
und Depressionen, überwiegend bei schwer kranken oder älteren
Patienten/Patientinnen, Nesselsucht, erhöhte Temperatur,
Fieber, Gewebsschwellung (Angioödem), Bronchienverengung
mit Atemnot, allergischer Schock, allergische Gefäßentzündung.
Erniedrigung des Natriumgehaltes im Blut, Vergrößerung der
männlichen Brustdrüse.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der
aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt
oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser
Gebrauchsinformation angegeben sind.

5. Wie ist Antra aufzubewahren?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Durchdrückpackung
und dem Umkarton angegebenen Verfallsdatum
nicht mehr verwenden.

Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Nicht über 25 ºC lagern!
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor
Feuchtigkeit zu schützen.

6. Weitere Informationen
Was Antra enthält:
Der Wirkstoff ist: Omeprazol-Hemimagnesium.
Jede magensaftresistente Tablette enthält 20 mg Omeprazol
(als Omeprazol-Hemimagnesium).
Die sonstigen Bestandteile sind:
Glycerolmonostearat 40-55, Hyprolose, Hypromellose,
Eisen(III)-oxid, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Methacrylsäure-
Ethylacrylat-Copolymer (1:1) (Ph. Eur.), mikrokristalline
Cellulose, Hartparaffin, Macrogol 6000, Polysorbat 80, Crospovidon,
Natriumstearylfumarat (Ph. Eur.), Zucker-Stärke-Pellets
(Sucrose und Maisstärke), Talkum, Titandioxid, Triethylcitrat.

Wie Antra aussieht und Inhalt der Packung:
Antra ist in Durchdrückpackungen mit 7 und 14 magensaftresistenten
Tabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer
Bayer Vital GmbH
51368 Leverkusen
Deutschland

Hersteller
Corden Pharma GmbH
Otto-Hahn-Straße
68723 Plankstadt
Deutschland

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Juli 2009.
Quelle: www.antra.de

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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