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Artikel
Ardeydorm Tabletten

Ardeydorm Tabletten, 50 St

ARDEYDORM Tabl.

Darreichung: Tabletten
Inhalt: 50 St
PZN: 01313416
Hersteller: Ardeypharm GmbH
  • Expresslieferung möglich
  • Produkt ist blisterfähig
  • 31,07 € (inkl. MwSt.)
  • Gratis-Versand innerhalb D.
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Weitere Packungsgrößen:

  • Ardeydorm Tabletten Ardeydorm Tabletten 20 St
    • 13,75 € (inkl. MwSt.)
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  • Ardeydorm Tabletten Ardeydorm Tabletten 100 St
    • 54,10 € (inkl. MwSt.)
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Gebrauchsinformationen zum Artikel: Ardeydorm Tabletten

Liebe Patientin, lieber Patient!
Bitte lesen Sie diese Gebrauchsinformation aufmerksam, weil sie wichtige Informationen darüber enthält, was Sie bei der Anwendung dieses Arzneimittels beachten sollen. Wenden Sie sich bei Fragen bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

Gebrauchsinformation

Ardeydorm®

Wirkstoff: L-Tryptophan

Zusammensetzung:
Arzneilich wirksame Bestandteile:
1 Tablette enthält 500 mg L-Tryptophan.
Sonstige Bestandteile:
Cellulosepulver, Stearinpalmitinsäure, Magnesiumstearat, Carboxymethylstärke-Natrium, hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum, Titandioxid, Tricalciumphosphat.

Darreichungsform und Inhalt:
Packungen mit 20 Tabletten (N1)
Packungen mit 50 Tabletten (N2)
Packungen mit 100 Tabletten (N3)
Arzneimittel zur Unterstützung der Schlafbereitschaft.

ARDEYPHARM GmbH
58313 Herdecke · Loerfeldstraße 20 · Tel. (0 23 30) 977 677 · Fax (0 23 30) 977 697

Anwendungsgebiete:
ARDEYDORM® fördert die Schlafbereitschaft und erleichtert das Einschlafen bei Schlafstörungen.

Gegenanzeigen:
Wann dürfen Sie ARDEYDORM® nicht einnehmen?
Sie dürfen ARDEYDORM® nicht einnehmen, wenn Sie unter schweren Leberfunktionsstörungen leiden, hepatischer Enzephalopathie (Störungen der Gehirnfunktion infolge chronischer Lebererkrankung), schweren Nierenerkrankungen und Störungen der Nierenfunktion, Dünndarmkarzinoid (bestimmten Tumorerkrankungen) mit Herzschädigung (Hedinger-Syndrom).
Nehmen Sie ARDEYDORM® nicht ein, wenn Sie wegen einer seelischen Erkrankung mit bestimmten Arzneimitteln gegen Depressionen (Monoaminooxidasehemmern, Serotonin-
Wiederaufnahmehemmern) behandelt werden oder wenn Sie den Appetitzügler Dexfenfluramin einnehmen (siehe Wechselwirkungen).

Wann dürfen Sie ARDEYDORM® erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen?
Im folgenden wird beschrieben, wann Sie ARDEYDORM® nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht anwenden dürfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen.
Nehmen Sie ARDEYDORM® nur nach ausdrücklicher Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Sie wegen einer seelischen Erkrankung mit Phenothiazinen oder Benzodiazepinen behandelt werden (siehe Wechselwirkungen).
Nehmen Sie ARDEYDORM® ebenfalls nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Sie mit anderen Hemmstoffen der Monoaminooxidase wie Selegilin (Parkinsonmittel), Procarbazin (Krebsmittel) oder Furazolidon (Mittel gegen Infektionen) behandelt werden.
Da ARDEYDORM® blutdrucksteigernd wirken kann, sollten Sie vor Einnahme von ARDEYDORM® ebenfalls erst Ihren Arzt zu Rate ziehen, wenn Sie unter hohem Blutdruck leiden.
Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Einnahme von Dextromethorphan, einem Wirkstoff, der in vielen freiverkäuflichen Hustenmitteln enthalten ist. Fragen Sie vorher Ihren Arzt !

Was müssen Sie in Schwangerschaft und Stillzeit beachten?
Über die Sicherheit von L-Tryptophan in Schwangerschaft und Stillzeit liegen für den Menschen keine Erfahrungen vor, es ist deshalb eine strenge Indikationsstellung von Seiten des Arztes erforderlich.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise:
Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden?
Was müssen Sie im Straßenverkehr sowie bei der Arbeit mit Maschinen und bei Arbeiten ohne sicheren Halt beachten?
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, daß die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt im verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln:
Welche Wechselwirkungen zwischen ARDEYDORM® und anderen Arzneimitteln sind zu beachten?
Die Wirkungen von Arzneimitteln mit höherer Bindung an Plasmaproteine (z. B. Digitoxin: Mitteln zur Behandlung von Herzmuskelschwäche) können verstärkt werden.
Antiepileptika (Mittel gegen Anfallsleiden)
Die Wirkung von ARDEYDORM® kann durch Carbamazepin verstärkt und durch Phenytoin abgeschwächt werden.

Psychopharmaka
Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen: Bei gleichzeitiger Anwendung von Monoaminooxidase-Hemmern oder Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (z.B. Fluoxetin,
Fluvoxamin, Parexetin) oder auch dem Appetitzügler Dexfenfluramin kann ein Serotonin-Syndrom auftreten (Stoffwechselstörung mit Verwirrtheit, Erregung, Temperaturerhöhung, Muskelzuckungen, gesteigerten Reflexen, Zittern, Durchfall und Blutdruckanstieg, in schweren Fällen mit Blutdruckabfall, Koma und Schock).
Diese Wechselwirkungen können auch für andere Hemmstoffe der Monoaminooxidase wie Selegilin (Parkinsonmittel), Procarbazin (Krebsmittel) oder Furazolidon (Mittel gegen Infektionen) nicht ausgeschlossen werden.
Die Wirkungen von trizyklischen Antidepressiva und Lithiumsalzen können verstärkt werden.
Bei gleichzeitiger oder vorausgegangener Behandlung mit Phenothiazinen oder Benzodiazepinen traten gelegentlich gesteigertes sexuelles Verlangen, vorübergehende Dyskinesien (unwillkürliche krampfartige Bewegungen besonders im Kopf-, Hals- und Schulterbereich) und Parkinson-ähnliche Erscheinungen auf.

Schmerzmittel
ARDEYDORM® vermindert die Gewöhnungsbildung (Toleranzentwicklung) bei Opiaten (starke Schmerzmittel).
Beachten Sie bitte, daß diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung:
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt ARDEYDORM® nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da ARDEYDORM® sonst nicht richtig wirken kann!
Wieviel von ARDEYDORM® und wie oft sollten Sie ARDEYDORM® einnehmen?
Erwachsene nehmen täglich 2 Tabletten ARDEYDORM® (entsprechend 1 g L-Tryptophan).
Nach Rücksprache mit Ihrem Arzt kann diese Dosis bis zu 4 Tabletten ARDEYDORM® (entsprechend 2 g L-Tryptophan) gesteigert werden.

Wie und wann sollten Sie ARDEYDORM® einnehmen?
Nehmen Sie die Tabletten 20-30 Minuten vor dem Schlafengehen mit etwas Flüssigkeit ein.

Wie lange sollten Sie ARDEYDORM® einnehmen?
Nach 3 bis 4 Wochen sollte Ihr Arzt die Notwendigkeit der Weiterbehandlung mit ARDEYDORM® überprüfen.
Über die Anwendung in der Langzeitbehandlung liegen keine Erfahrungen vor.

Überdosierung und andere Anwendungsfehler:
Was ist zu tun, wenn ARDEYDORM® in zu großen Mengen eingenommen wurde (beabsichtigte oder versehentliche Überdosierung)?
Vergiftungen mit L-Tryptophan, dem Wirkstoff von ARDEYDORM®, sind nur bei erheblichen Überdosierungen zu erwarten und äußern sich als Erbrechen und mit Erscheinungen
des Serotonin-Syndroms (siehe Wechselwirkungen).
Bitte informieren Sie im Verdachtsfall einen Arzt. Als ärztliche Maßnahme wird eine symptomatische Behandlung unter ständiger Kontrolle und Aufrechterhaltung der vitalen Funktionen empfohlen.

Nebenwirkungen:
Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von ARDEYDORM® auftreten?
Schwindel, Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit und nachwirkende Müdigkeit können auftreten.
ARDEYDORM® kann bei Patienten mit erhöhtem Blutdruck blutdrucksenkend wirken.
Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.

Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit des Arzneimittels:
Das Verfalldatum des Arzneimittels ist auf dem Umkarton und auf den Folien, welche die Tabletten enthalten, aufgedruckt. Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach diesem Datum!

Stand der Information: Mai 2000
Quelle: www.ardeypharm.de

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: Ardeydorm Tabletten

  • Anwendungsgebiet:

    • Das Präparat ist ein Arzneimittel zur Unterstützung der Schlafbereitschaft.
    • Das Arzneimittel wird angewendet
      • zur Förderung der Schlafbereitschaft
      • zum erleichterten Einschlafen bei Schlafstörungen
  • Gegenanzeigen:

    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
      • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Tryptophan oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates sind.
      • wenn Sie an schweren Leberfunktionsstörungen leiden.
      • wenn Sie an einer Störung der Gehirnfunktion infolge einer chronischen Lebererkrankung (hepatischer Enzephalopathie) leiden.
      • wenn Sie an schweren Nierenerkrankungen und Störungen der Nierenfunktion leiden.
      • wenn Sie an einem Dünndarmkarzinoid (bestimmte Tumorerkrankung) mit Herzschädigung (Hedinger-Syndrom) leiden.
      • wenn Sie wegen einer seelischen Erkrankung mit bestimmten Arzneimitteln gegen Depressionen (Monoaminoxidasehemmern, Serotonin-Wiederaufnahmehemmern) behandelt werden oder wenn Sie den Appetitzügler Dexfenfluramin einnehmen.
  • Dosierung:

    • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
    • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
      • Erwachsene nehmen täglich 2 Filmtabletten (entsprechend 1 g Tryptophan).
      • Nach Rücksprache mit Ihrem Arzt kann diese Dosis bis zu 4 Filmtabletten (entsprechend 2 g Tryptophan) gesteigert werden.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

     

    • Dauer der Behandlung
      • Nach 3 - 4 Wochen sollte Ihr Arzt die Notwendigkeit der Weiterbehandlung mit dem Präparat überprüfen.
      • Über die Anwendung in der Langzeitbehandlung liegen keine Erfahrungen vor.
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Vergiftungen mit Tryptophan, dem Wirkstoff des Präparates, sind nur bei erheblichen Überdosierungen zu erwarten und äußern sich als Erbrechen und mit Erscheinungen des Serotonin-Syndroms.
      • Bitte informieren Sie im Verdachtsfall einen Arzt. Als ärztliche Maßnahme wird eine symptomatische Behandlung unter ständiger Kontrolle und Aufrechterhaltung der vitalen Funktionen empfohlen.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, sondern setzen Sie die Einnahme so fort, wie es hier angegeben ist oder von Ihrem Arzt verordnet wurde.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Patientenberatung:

    • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
      • wenn Sie wegen einer seelischen Erkrankung mit Phenothiazinen oder Benzodiazepinen behandelt werden. In diesem Fall sollten Sie das Präparat nur nach ausdrücklicher Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen.
      • wenn Sie mit anderen Hemmstoffen der Monoaminoxidase wie Selegilin (Arzneimittel gegen Parkinsonkrankheit), Procarbazin (Arzneimittel gegen Krebs) oder Furazolidon (Arzneimittel gegen Infektionen) behandelt werden. In diesen Fällen sollten Sie das Arzneimittel ebenfalls nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen.
      • wenn Sie unter hohem Blutdruck leiden. In diesem Fall sollten Sie vor Einnahme des Präparates ebenfalls erst Ihren Arzt zu Rate ziehen, da das Arzneimittel den Blutdruck beeinflussen kann.
      • wenn Sie gleichzeitig Dextromethorphan einnehmen, einen Wirkstoff, der in vielen freiverkäuflichen Hustenmitteln enthalten ist. In diesem Fall ist Vorsicht geboten. Fragen Sie vorher Ihren Arzt!
    • Unter der Behandlung mit Tryptophan-haltigen Medikamenten sind so genannte Eosinophilie-Myalgie-Erkrankungen aufgetreten, die auf verunreinigte Rohstoffe zurückgeführt wurden. Bei Auftreten einer so genannten Eosinophilie (Vermehrung bestimmter weißer Blutzellen des Immunsystems) zusammen mit Muskel- und Gelenkschmerzen, Krämpfen, Hautveränderungen während oder nach der Behandlung mit Tryptophan ist dies in Betracht zu ziehen. In diesem Fall ist der Arzt über die Tryptophan-Einnahme zu unterrichten und die Behandlung mit Tryptophan sofort abzubrechen.
    • Kinder und Jugendliche
      • Da zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen noch keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen, ist diese Altersgruppe bislang nicht für eine Therapie mit Tryptophan vorgesehen.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
      • Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
  • Schwangerschaft:

    • Sie sollten das Arzneimittel in dieser Zeit nicht einnehmen, da keine Erfahrungen zur Anwendung des Präparates in der Schwangerschaft und Stillzeit vorliegen. In begründeten Fällen wird Ihr Arzt entscheiden, ob eine Anwendung des Arzneimittels in der Schwangerschaft bzw. in der Stillzeit notwendig und möglich ist.
  • Einnahme:

    • Nehmen Sie die Filmtabletten 20 - 30 Minuten vor dem Schlafengehen mit etwas Flüssigkeit unzerkaut ein.
  • Wechselwirkung:

    • Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln
      • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
      • Die Wirkungen von Arzneimitteln mit höherer Bindung an Plasmaproteine (z. B. Digitoxin: Mittel zur Behandlung von Herzmuskelschwäche) können verstärkt werden.
      • Antiepileptika (Mittel gegen Anfallsleiden)
        • Die Wirkung des Präparates kann durch Carbamazepin verstärkt und durch Phenytoin abgeschwächt werden.
      • Levodopa (L-Dopa, Arzneimittel gegen Parkinsonkrankheit)
        • Die Wirkung von Levodopa kann durch Tryptophan abgeschwächt werden.
      • Psychopharmaka
        • Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen: Bei gleichzeitiger Anwendung von Monoaminoxidasehemmern oder Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (z. B. Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin) oder auch dem Appetitzügler Dexfenfluramin kann ein Serotonin-Syndrom auftreten (Stoffwechselstörung mit Verwirrtheit, Erregung, Temperaturerhöhung, Muskelzuckungen, gesteigerten Reflexen, Zittern, Durchfall und Blutdruckanstieg, in schweren Fällen mit Blutdruckabfall, Koma und Schock). Diese Wechsel wirkungen können auch für andere Hemmstoffe der Monoaminoxidase wie Selegilin (Arzneimittel gegen Parkinsonkrankheit), Procarbazin (Arzneimittel gegen Krebs) oder Furazolidon (Arzneimittel gegen Infektionen) nicht ausgeschlossen werden.
        • Die Wirkungen von trizyklischen Antidepressiva und Lithiumsalzen können verstärkt werden.
        • Bei gleichzeitiger oder vorausgegangener Behandlung mit Phenothiazinen oder Benzodiazepinen traten gelegentlich gesteigertes sexuelles Verlangen, vorübergehende Dyskinesien (unwillkürliche krampfartige Bewegungen besonders im Kopf-, Hals- und Schulter bereich) und Parkinson-ähnliche Erscheinungen auf.
      • Schmerzmittel
        • Das Präparat vermindert die Gewöhnungsbildung (Toleranzentwicklung) bei Opiaten (starke Schmerzmittel).
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