ARTELAC
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ARTELAC Gebrauchsinformation
Liebe Patientin, lieber Patient!
Bitte lesen Sie folgende Gebrauchsinformation aufmerksam, weil sie wichtige Informationen darüber enthält, was Sie bei der Anwendung dieses Arzneimittels beachten sollen. Wenden Sie sich mit Fragen bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Artelac
Wirkstoff: Hypromellose
Zusammensetzung
Arzneilich wirksame Bestandteile:
1 ml Lösung enthält Hypromellose 3,20 mg.
Die Viskosität der Lösung liegt zwischen 7 und 13 mPa · s.
Sonstige Bestandteile:
Cetrimid; Natriummonohydrogenphosphat-Dodecahydrat (Ph. Eur.); Natriumdihydrogenphosphat- Dihydrat; Sorbitol (Ph. Eur.); Natriumedetat (Ph. Eur.); Wasser für Injektionszwecke.
Darreichungsform und Inhalt
Augentropfen in Tropfflaschen.
Packungen mit 10 ml und 3 x 10 ml Lösung.
Stoff- oder Indikationsgruppe:
Tränenersatzmittel, Kontaktlinsenbenetzungsmittel
Dr. Gerhard Mann, Chem.-pharm. Fabrik GmbH,
Brunsbütteler Damm 165-173, 13581 Berlin,
Telefon: (030) 33093 - 0,
Telefax: (030) 33093 - 350; E-Mail: ophthalmika@bausch.com
Mitvertrieb durch:
Bausch & Lomb GmbH, Brunsbütteler Damm 165-73, 13581 Berlin
Telefon: (030) 33093 - 0, Telefax: (030) 33093 - 350;
E-Mail: ophthalmika@bausch.com
Anwendungsgebiete
Zur symptomatischen Behandlung von Austrocknungserscheinungen der Horn- und Bindehäute („Trockenes Auge“) durch Tränensekretions- und Tränenfunktionsstörungen, infolge lokaler oder systemischer Erkrankungen sowie bei mangelndem oder unvollständigem Lidschluss, was sich z.B. in Augenbrennen, Fremdkörpergefühl
und Lichtscheu bei Wind, Hitze und Ermüdung äußern kann.
Zur Benetzung und Nachbenetzung von harten Kontaktlinsen.
Gegenanzeigen
Wann dürfen Sie Artelac nicht anwenden?
Bei Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe darf Artelac nicht angewendet werden.
Was müssen Sie in Schwangerschaft und Stillzeit beachten?
Es bestehen keine Bedenken gegen die Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit, da Hypromellose nicht resorbiert wird und somit systemisch nicht verfügbar ist.
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise
Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden?
Bei diesem Arzneimittel kann es nach dem Eintropfen in den Bindehautsack des Auges durch Schlierenbildung zu einem nur wenige Minuten andauernden Verschwommensehen kommen. In dieser Zeit sollten daher keine Maschinen bedient und nicht am
Straßenverkehr teilgenommen werden.
Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von Artelac oder können in ihrer Wirkung durch Artelac beeinflusst werden?
Bei zusätzlicher Anwendung anderer Augentropfen/Augensalben kann die Wirkung des jeweils vorhergehenden Arzneimittels beeinträchtigt werden, da es durch das Einbringen des nachfolgenden Medikaments verdünnt oder aus dem Bindehautsack verdrängt werden kann. Aus diesem Grunde sollte zwischen den Anwendungen der verschiedenen Präparate ein zeitlicher Abstand von ca. 15 Minuten eingehalten werden. Artelac sollte stets als letztes angewendet werden, da eine möglichst lange
Verweildauer und damit lange befeuchtende Wirkung wichtig ist.
Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung
Das Krankheitsbild des „Trockenen Auges“ erfordert eine individuelle Dosierung.
Soweit nicht anders verordnet, je nach Erfordernis 3- bis 5-mal täglich oder häufiger 1 Tropfen in den Bindehautsack eintropfen. Gleiches gilt für die Nachbenetzung von harten Kontaktlinsen.
Anwendungsdauer
Die Anwendung erfolgt in der Regel als Langzeit- oder Dauertherapie.
Hinweis:
Bei einer Langzeit- oder Daueranwendung zur Therapie des „Trockenen Auges“ sollte grundsätzlich ein Augenarzt konsultiert werden.
Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.
Nebenwirkungen
Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Artelac auftreten?
Bei einer Anwendung von Artelac können in seltenen Fällen Überempfindlichkeitsreaktionen am Auge auftreten.
Artelac enthält das Konservierungsmittel Cetrimid, das insbesondere bei häufiger Anwendung Reizungen des Auges (Brennen, Rötungen, Fremdkörpergefühl) hervorrufen und bei längerer Anwendung die Hornhaut schädigen kann.
Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
Sollten Überempfindlichkeitsreaktionen oder Reizungen am Auge auftreten, unterbrechen Sie bitte die Behandlung und suchen Sie Ihren Arzt auf.
Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit des Arzneimittels
Das Arzneimittel darf nach Ablauf des Verfallsdatums nicht mehr verwendet werden (siehe Faltschachtel und Etikett).
Die Augentropfen dürfen nach Anbruch nicht länger als 6 Wochen verwendet werden.
Nicht über 30 C lagern.
Stand der Information: März 2005
Quelle: Herstellerangaben
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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