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ASS 100MG HEUMANN

100 St

ASS 100MG HEUMANN
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ASS 100 mg HEUMANN Tabletten






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ASS 100MG HEUMANN Gebrauchsinformation

Wirkstoffe Stoffmenge Einheit
Acetylsalicylsäure 100 mg

Anwendungsgebiete
- Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen
- Fieber.

Hinweise:
- Acetylsalicylsäure soll bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.
- Das Arzneimittel soll längere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes angewendet werden.

Allgemeine Hinweise:

- Alkoholeinnahme vermeiden.
- Cave Patienten mit "Analgetika-Asthma". Gilt auch bei topischer Anwendung auf großen Flächen.

Hinweise zur Stillzeit:

- Geht nicht/nur in Spuren in die Muttermilch über. Anwendung erscheint unbedenklich.

Hinweise bei Schwangerschaft:

- Hinweise auf erhöhtes embryotox./teratogenes Risiko beim Tier. Beim Menschen wahrscheinlich ohne Bedeutung (1. Trimenon).
- Erhöhtes Risiko perinataler Komplikationen.

Hinweis zur Anwendung:

- Einnahme nach den Mahlzeiten.
- Einnahme mit viel Flüssigkeit.
- Dosisreduktion/Verlängerung der Dosisintervalle bei Niereninsuffizienz.
- Dosisreduktion/Verlängerung der Dosisintervalle bei Leberinsuffizienz.

Dosierung
- Kinder ab 6 Monaten-1 Jahr:
50-100 mg (1/2-1 Tablette) bis zu 3mal täglich (im Abstand von 4-8 Stunden).

- Kinder 1-3 Jahre:
100 mg (1 Tablette) bis zu 3mal täglich (im Abstand von 4-8 Stunden).

- Kinder 4-6 Jahre:
200 mg (2 Tabletten) bis zu 3mal täglich (im Abstand von 4-8 Stunden).

Für ältere Kinder wird die Auswahl anderer Darreichungsformen mit höherem Wirkstoffgehalt empfohlen.

Hinweis:
Bei Patienten mit Leber- und Nierenfunktionsstörungen muss die Dosis verringert bzw. der Abstand zwischen den Einnahmen verlängert werden.

Art und Dauer der Anwendung:
- Die Einnahme erfolgt mit reichlich Flüssigkeit und nicht auf nüchternen Magen.
- Das Arzneimittel soll längere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes angewendet werden.

Hinweise:
- Bei dauerhafter Einnahme von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die zu erneuter Einnahme und damit wiederum zum Unterhalten der Kopfschmerzen führen können.
- Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen. Dieses Risiko ist besonders groß, wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert einnehmen.

Nebenwirkungen
Acetylsalicylsäure:
Unerwünschte Wirkung - (Art und Schweregrad):
- Zahlreiche der folgenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen sind eindeutig dosisabhängig und interindividuell unterschiedlich.
- Patienten, die an Asthma, Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) leiden, und Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Schmerz- und Rheumamittel aller Art sind bei Anwendung von Acetylsalicylsäure durch Asthmaanfälle gefährdet (Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma).
Das gleiche gilt für Patienten, die auch auf andere Stoffe allergisch reagieren (z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber).
Häufige unerwünschte Wirkungen (>10%):
1) allgemein:
- gastrointestinale Beschwerden wie Magenschmerzen und Mikroblutungen (selten bei kurzfristiger oraler oder parenteraler Anwendung);
2) bei Anwendung höherer Dosierungen:
- Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle;
- ZNS-Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel;
- gastrointestinale Ulcera;
- Eisenmangelanämien.
Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (1-10%):
- Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle (selten bei kurzfristiger Anwendung)
Seltene unerwünschte Wirkungen (<1%):
- Störungen des Säure-Basen-Haushaltes;
- Natrium- und Wasserretention (Ödeme);
- ZNS-Störungen wie Hörstörungen (Tinnitus), Sehstörungen, Verwirrtheitszustände (Somnolenz);
- hochdosierte langandauernde Anwendung: schwere Magenblutungen, Teerstühle;
- Überempfindlichkeitsreaktionen, erythematöse bzw. ekzematöse Hauterscheinungen;
- Bronchospasmen, Asthmaanfälle;
- Reye-Syndrom, insbesondere bei Jugendlichen: Symptome sind Erbrechen, Fieber, Benommenheit, Verwirrtheit bis zum Koma, Exantheme, erhöhte Leberwerte, Hirnödem;
- besonders schwere Hautreaktionen (bis hin zum Erythema exsudativum multiforme);
- allergische Überempfindlichkeitsreaktionen im Sinne eines anaphylaktischen Schocks;
- Thrombozytopenien;
- Leukopenie;
- Agranulozytose;
- Panzytopenie;
- aplastische Anämie;
- Magenblutungen und Mangenulzerationen.
Unerwünschte Wirkungen, Einzelfälle:
- Leberfunktionsstörungen;
- Hypoglykämien.
Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
- Auslösung eines Gichtanfalls bei prädisponierten Patienten (niedrige Dosierung);
- langfristige Einnahme, insbesondere bei Kombinationen mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe: dauerhafte Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie).
- Quincke-Ödem
Hinweise zur Stillzeit:

- Geht nicht/nur in Spuren in die Muttermilch über. Anwendung erscheint unbedenklich.



Hinweise bei Schwangerschaft:

- Hinweise auf erhöhtes embryotox./teratogenes Risiko beim Tier. Beim Menschen wahrscheinlich ohne Bedeutung (1. Trimenon).
- Erhöhtes Risiko perinataler Komplikationen.

Bitte beachten Sie die Hinweise zur Schwangerschaft und Stillzeit unter Kontraindikationen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Heumann Pharma
Südwestpark 50
90449 Nürnberg
Postfach 2260
90009 Nürnberg
D

Quelle: http://www.heumann.de

Stand: 2006

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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