Bärentraubenblätter Uvae ursi folium
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Bärentraubenblätter Uvae ursi folium Gebrauchsinformation
Produkteigenschaften:
Stammpflanze:
Arctostaphylos uva-ursi
Stoff - oder Indikationsgruppe:
Pflanzliches Arzneimittel bei Harnwegserkrankungen.
Anwendungsgebiete:
Zur Unterstützung bei der Therapie von Blasen- und Nierenbeckenkatarrhen.
Entzündliche Erkrankungen der ableitenden Harnwege.
Hinweis:
Bei Blut im Urin, bei Fieber oder beim Anhalten der Beschwerden über 7 Tage hinaus ist ein Arzt aufzusuchen.
Gegenanzeigen:
Zur Anwendung von Bärentraubenblättern in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern unter 12 Jahren liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Teeaufgüsse oder Kaltauszüge aus Bärentraubenblättern dürfen daher von diesem Personenkreis nicht getrunken werden.
Nebenwirkungen:
Bei magenempfindlichen Patienten können nach dem Trinken des Tees Übelkeit und Erbrechen auftreten.
Wechselwirkungen mit anderen Mitteln:
Bärentraubenblätterzubereitungen sollen nicht zusammen mit Mitteln gegeben werden, die zur Bildung eines saueren Harns führen.
Dosierungsanleitung und Art der Anwendung:
Soweit nichts anderes verordnet, wird bis zu 4-mal täglich eine Tasse des wie folgt bereiteten Teeaufgusses oder Kaltauszuges getrunken:
1 gehäufter Teelöffel voll (ca. 3 g) grob gepulverte Bärentraubenblätter oder die entsprechende Menge in einem oder mehreren Aufgussbeutel(n) wird entweder mit siedenden Wasser (ca. 150 ml) übergossen und nach 10-15 Minuten gegebenenfalls durch ein Teesieb gegeben oder mit kaltem Wasser (ca. 150 ml) angesetzt, mehrere Stunden unter gelegentlichem Umschwenken ziehen gelassen und nach kurzem Erhitzen zum Sieden gegebenenfalls durch ein Teesieb gegeben.
Hinweis für den Fall der Überdosierung:
Von Zubereitungen aus Bärentraubenblättern soll pro Tag nicht mehr getrunken werden als in der Dosierungsanleitung angegeben ist oder vom Arzt verordnet wurde. Falls versehentlich etwas mehr als vorgesehen getrunken wurde, hat dies im Allgemeinen keine nachteiligen Folgen.
Die Aufnahme von deutlich darüber hinausgehenden Mengen kann jedoch erhebliche Beschwerden (z.B. Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen, aber auch Blut im Urin und Leberschäden) hervorrufen. In diesem Fall sollte der Arzt aufgesucht werden, auch wenn noch keine Beschwerden aufgetreten sind.
Dauer der Anwendung:
Zubereitungen aus Bärentraubenblättern sollten ohne ärztlichen Rat nicht länger als 1 Woche und höchstens 5-mal jährlich eingenommen werden.
Hinweis:
Apothekenpflichtig
Vor Licht und Feuchtigkeit geschützt aufbewahren.
Quelle: Auszug aus der Monographie der Kommission E (BAnz Nr.109 vom 15.06.1994)
Wortlaut der Packungsbeilage laut Standardzulassung
Stand: 12/2004
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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