12.05.: Internationaler Tag der Pflege

Seit 1967 findet in Deutschland jährlich am 12.05. der Internationale Tag der Pflege statt. Dieser Aktionstag ist gleichzeitig auch der Geburtstag einer berühmten Wegbereiterin der modernen Krankenpflege, der britischen Krankenschwester Florence Nightingale.

12.05.: Internationaler Tag der Pflege

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Laut dem Statistischen Bundesamt gab es in Deutschland im Dezember 2015 2,86 Millionen Pflegebedürftige. 83 % davon waren mindestens 65 Jahre alt. Fast drei Viertel der pflegebedürftigen Personen wurden zu Hause betreut und gut die Hälfte davon alleine durch ihre Angehörigen versorgt. Für die andere Hälfte kamen ambulante Pflegedienste zu Hilfe. Ein Viertel aller Pflegebedürftigen wird gänzlich in Pflegeheimen betreut.
Wer plötzlich damit konfrontiert ist, in der eigenen Familie einen Pflegefall zu betreuen, braucht eine Menge an Informationen und Beratungen. Diese erhält man bei Kranken- und Pflegekassen, Pflegestützpunkten oder bei der unabhängigen Patientenberatung Deutschland. Pflege- und Rettungsdienste bieten ebenfalls immer wieder Kurse und Schulungen zum Thema Hauskrankenpflege an.

Zuschüsse und Förderungen beantragen

Informieren Sie sich, ob ein Anspruch auf bestimmte finanzielle Unterstützungen von Staat und Krankenkassen bestehen oder Sie von steuerlichen Vergünstigungen profitieren können. Lassen Sie auch möglichst zeitnah prüfen, ob eine Pflegestufe zuerkannt wird. Pflegebetten fallen unter Hilfsmittel und können bei der Krankenkasse beantragt werden. Auch ein Hausnotruf für den Rettungsdienst, Gehhilfen oder Toilettenstühle sind Hilfsmittel, für deren Anschaffung man eventuell einen Zuschuss erhält. Pflegehilfsmittel wie Betteinlagen, Einweghandschuhe etc. werden pro Monat mit 40 Euro übernommen.
Besonders teuer wird es, wenn Sie Bad und Wohnung barrierefrei umbauen müssen – bzw. ein Treppenlift installiert wird. Nehmen Sie unbedingt alle Förderungen wahr, auf die Sie Anspruch haben, und informieren Sie sich genau.

Burn out bei Pflegenden vermeiden

Ein ganz wichtiger Aspekt, wenn Sie selbst in der Rolle des Pflegenden sind, ist das Wahrnehmen der eigenen Bedürfnisse. Falls diese nämlich dauerhaft auf der Strecke bleiben, droht ein unvermeidliches Burn out. Und damit ist niemandem geholfen. Wenn Sie die Voraussetzungen für eine Reha erfüllen, nehmen Sie sie in Anspruch. Für den zu Pflegenden wird währenddessen im Rahmen der Verhinderungspflege in einem Pflegeheim gesorgt.
Manche Situationen in der Pflege sind mit Konflikten behaftet – insbesondere, wenn der Pflegebedürftige aufgrund seiner Krankheit psychische Veränderungen durchmacht. In diesem Fall ist psychotherapeutische Hilfe angezeigt. Auch in Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige erhält man oft gute Tipps, und die eigene Situation kann von den übrigen Teilnehmern besser nachempfunden werden als z. B. von Freunden.
Bitten Sie ab und zu Verwandte oder Freunde, ein paar Stunden für Sie einzuspringen, einen Einkauf zu erledigen oder mit dem Pflegebedürftigen einen Spaziergang zu unternehmen. Haben Sie niemanden, der dafür infrage kommt, informieren Sie sich über ehrenamtliche Entlastungsdienste.
Vorübergehend, wenn keine andere Abhilfe möglich ist, kann beispielsweise die Einnahme eines pflanzlichen Präparates mit Rosenwurz-Trockenextrakt ausprobiert werden. Durch Stress ausgelöste Symptome wie Müdigkeits- und Schwächegefühl können ggf. minimiert werden.
Bestehen Angst und Unruhe aufgrund der bestehenden Situation, ist die Einnahme eines Präparates mit Lavendelöl empfehlenswert.
Die Einnahme eines Präparates mit Baldrianwurzel-Trockenextrakt ist ratsam bei Einschlafstörungen, die durch nervöse Unruhe entstanden sind.

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