Abenteuer Zelten – Gefahr im Anflug

Einfach raus in die Natur, das Zelt aufschlagen und abschalten. Den Wind rauschen hören statt des Verkehrs. Den Vögeln lauschen statt den Klingeltönen des Handys und Tiere beobachten statt auf einen Fernsehbildschirm starren. Zelten ist die perfekte kleine Auszeit, ein Abenteuer in der Natur für jedermann.

Abenteuer Zelten – Gefahr im Anflug

Foto: oliveromg / shutterstock.com

In ganz Europa locken Campingplätze an idyllischen Fleckchen zu einer Übernachtung am Busen von Mutter Natur. Auch auf Privatgrundstücken darf man – Einwilligung des Eigentümers vorausgesetzt – in vielen Ländern zelten. In manchen Ländern, wie Schweden oder Schottland, ist sogar das Wildcampen erlaubt. Sie haben den Ruf der Wildnis gehört? Zum Zelten braucht es nicht viel: Neben dem Zelt reichen ein Schlafsack, eine Isomatte, ein Campingkocher und etwas Proviant aus. Weniger ist mehr! Etwas sollte jedoch im Gepäck nicht fehlen: eine wirksame Abwehr gegen Insekten und Spinnentiere und Mittel gegen Insektenstiche. Denn so schön das Leben in der freien Natur ist, so schnell können es diese Tierchen vermiesen. Lästig und mitunter auch gefährlich sind vor allem

• Stechmücken
• Bienen und Wespen
• Zecken

Gut abgewehrt ist halb gewonnen

Am besten ist es natürlich, den Stich zu vermeiden. Im Zelt selbst ist man vor unliebsamen Blutsaugern durch ein integriertes Moskitonetz weitestgehend sicher. Für die Aktivitäten im Freien sollten Sie sich zusätzlich mit speziellen Abwehrmitteln vor Insekten schützen. Diese sogenannten Repellents arbeiten mit chemischen oder auch natürlichen Stoffen, die auf Insekten abstoßend wirken. Bekannte Repellents enthalten zum Beispiel

• Icaridin (Hydroxyethyl-Isobutyl-Piperidin Carboxylat)
• DEET (Diethyltoluamid)
• Citriodiol (Para-Menthan-3,8-diol).

Dabei gilt DEET als das wirksamste Mittel, Icaridin besitzt dafür eine gute Hautverträglichkeit. Citriodiol wird aus Zitronen-Eukalyptus-Blättern gewonnen. Es gilt als das effektivste natürliche Repellent. In Zeckenhochburgen schützt außerdem eine gut geschlossene Kleidung vorm Stich der gefährlichen Plagegeister. Diese können Borreliose und FSME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis) übertragen. Beim Zelten in FSME-Risikogebieten empfiehlt sich eine entsprechende Schutzimpfung.

Was tun, wenn’s sticht?

Nicht jeder Stich kann vermieden werden. Die meisten Stiche sind harmlos, können aber Hautirritationen und Juckreiz auslösen. Ob Mücken-, Wespen-, Bienenstich oder Zeckenbiss , diese Mittel haben sich bewährt:

• Ein kalter Waschlappen oder eine Kühlkompresse verschafft Linderung
• Auch Hausmittel sind geeignet, um den Juckreiz zu mindern. Bewährt haben sich unter anderem eine aufgeschnittene Zwiebel, Zitronensaft oder Essig, schwarzer Tee und Spitzwegerich
Stichheiler sind elektronische Geräte, die schnell gegen den durch Insektenstiche hervorgerufenen Juckreiz helfen
• Gels lindern über antiallergische Wirkstoffe ebenfalls den Juckreiz
• Bei schweren allergischen Reaktionen sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Gut zu wissen: Bei einer schweren Allergie gegen Bienenstiche droht Lebensgefahr! Wer weiß, dass er unter einer Insektenstichallergie leidet, muss sich von seinem Arzt ein Notfall-Set verschreiben lassen.

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