Alle Jahre wieder: Zecken bei Hund und Katze

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Die Sonne lockt, und nicht nur Herrchen und Frauchen zieht es ins Freie, sondern auch die Vierbeiner. Alle Jahre wieder stellt sich die Frage: Was tun gegen die Zeckenplage? Lesen Sie hier, was gegen die Blutsauger wirklich hilft!

Alle Jahre wieder: Zecken bei Hund und Katze

Foto: Kalamurzing / shutterstock.com

Sommerzeit ist Zeckenzeit! Jeder Hunde- und Katzenbesitzer kennt das Problem: Wenn das geliebte Tier im Freien war, ist Zeckensuche angesagt. Die Spinnentiere rufen nicht nur Juckreiz hervor, sondern können auch gefährliche Krankheiten übertragen. So können Hunde an Borreliose, Anaplasmose, Babesiose, Ehrlichiose und FSME erkranken. Gegen eine bestimmte Art der Borreliose gibt es mittlerweile eine Schutzimpfung für den Hund. Katzen erkranken weniger häufig an den genannten Krankheiten, können sich aber durchaus mit ihnen infizieren. Deshalb sollten Sie grundsätzlich nach dem Aufenthalt im Freien Ihr Tier nach den kleinen Blutsaugern untersuchen und festgebissene Zecken mit einer Zeckenzange entfernen. Noch besser ist es, zu verhindern, dass Zecken sich überhaupt am Tier festsaugen. Dazu gibt es zahlreiche Mittel rezeptfrei in der Apotheke oder verschreibungspflichtig beim Tierarzt.

Welche Abwehrmittel gegen Zecken gibt es?

Grundsätzlich haben Sie die Wahl zwischen Spot-On-Präparaten, Halsbändern und Tabletten. So wirken die einzelnen Zeckenmittel:

  • Spot-Ons werden im Nacken aufgetragen. Der Wirkstoff verteilt sich über die Talgschicht des Tieres. Es gibt Spot-Ons, die als Kontaktantiparasitika und solche, die als Repellent, also abwehrend, wirken. Manche Spot-Ons verbinden auch beide Wirkstoffe. Die Behandlung muss circa alle vier Wochen wiederholt werden. Vorsicht: Katzen dürfen Sie nur mit für Katzen geeigneten Spot-Ons behandeln!
  • Halsbänder geben den Wirkstoff über mehrere Monate ab und haben ein ähnliches Wirkspektrum wie Spot-Ons. Allerdings besteht bei Freigänger-Katzen die Gefahr, dass sie mit dem Halsband hängen bleiben oder es verlieren.
  • Kautabletten für Hunde sind erst seit Kurzem auf dem Markt und verschreibungspflichtig. Kautabletten sind Antiparasitika, sie wirken also erst, wenn die Zecke zugebissen hat. Sie sind unter Tierhaltern umstritten.

Welchen natürlichen Zeckenschutz gibt es?

Vielen Tierhaltern widerstrebt es, ihr Tier mit chemischen Mitteln zu behandeln. Sie setzen deswegen auf sanfte Alternativen, die in ihrer Wirksamkeit jedoch teilweise umstritten sind. Die in Kokosöl enthaltene Laurinsäure soll auf Zecken abschreckend wirken. Erfahrungsberichte zeigen aber, dass Kokosöl nicht bei jedem Vierbeiner hilft. Ähnliches gilt für Schwarzkümmelöl.

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