Allergisches Asthma

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Rund 80 % der Erkrankungen von Asthma bronchiale gehen auf das allergische Asthma zurück. Dabei können verschiedene Allergien der Grund sein, in vielen Fällen ist es aber eine Pollenallergie. Asthma ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen, deren Ursache in ständig entzündeten Bronchien liegt.

Allergisches Asthma

Foto: wavebreakmedia / shutterstock.com

Weitere Allergene, die allergisches Asthma verursachen können, sind der Kot der Hausstaubmilbe, Schimmelpilze, Tierhaare und Federn, Mehl- und Holzstaub. Jeder fünfte Deutsche ist inzwischen von einer Allergie betroffen. Mit einem Spray für die Behandlung von Matratzen und Textilien, welches Margosa-Extrakt aus dem Samen des Niembaums enthält, kann mitunter der Milbenkreislauf unterbrochen werden, indem die Milben verhungern. Eine regelmäßige Anwendung wird empfohlen.

Oftmals liegt auch eine Mischform von allergischem und nicht allergischem Asthma bronchiale vor, verschiedene Reize können sich dabei gegenseitig verstärken. Besonders gefährdet, allergisches Asthma zu entwickeln, sind Personen, bei denen beide Elternteile an Allergien leiden. Denn eine Allergiebereitschaft ist vererbbar. Zu den weiteren Risikofaktoren zählt außerdem Rauchen in aktiver und passiver Form.
Wichtig ist, dass Allergien gleich nach ihrem Bekanntwerden wirksam behandelt werden, um zu verhindern, dass aus Heuschnupfen allergisches Asthma wird. Diesen Vorgang nennt man „Etagenwechsel“.
Heuschnupfen kann beispielsweise mit dafür geeignetem rezeptfreien Nasenspray, Augentropfen (oder einer entsprechenden Kombipackung) bzw. Heuschnupfen Tabletten mit den Wirkstoffen Cetirizin oder Loratadin gelindert werden.

Symptome bei allergischem Asthma

Die Symptome bei allergischem Asthma sind die gleichen, die auch bei Asthma bronchiale auftreten: Atemnot, die sich bei Belastung verstärkt, ein pfeifendes Geräusch („Giemen“) aus Lungen und Bronchien, schlimmstenfalls ein Asthmaanfall, bei dem sich alle Atemmuskeln verkrampfen und die Bronchien verengen. Ein Asthmaanfall ist ein Notfall und behandlungsbedürftig! Wenn die Asthmaerkrankung bekannt ist, braucht der Patient unbedingt seinen bronchienerweiternden Inhalator.
Bei Kindern äußern sich die Beschwerden oft nicht so eindeutig wie beim Erwachsenen, pfeifende Geräusche beim Ausatmen und oftmals trockener Husten gehören jedoch meistens zum Beschwerdebild. Ein Warnzeichen kann auch sein, dass das Kind plötzlich keine Lust mehr auf Bewegung und Spielplatzbesuche hat, oft erkältet ist und einen geschwächten Eindruck macht.

Therapie des allergischen Asthmas

Grundsätzlich ist es wichtig, die Allergieauslöser zu kennen und zu meiden. Eine optimale Therapie, die maximale Lebensqualität für den Betroffenen ermöglicht, setzt sich aus medikamentöser und nicht medikamentöser Behandlung zusammen.
Bei der medikamentösen Therapie unterscheidet man Bedarfs- und Langzeitmedikation. Meistens sind diese Medikamente inhalativ. Bei der Bedarfsmedikation kommen oft Betamimetika zum Einsatz, bei der Langzeitmedikation Kortikosteroide. Wichtig ist, dass der Betroffene die Verwendung des Inhalators einwandfrei beherrscht.
Auch die Hyposensibilisierungstherapie, die bei Heuschnupfen angewandt wird, kann sich positiv auf das allergische Asthma auswirken.
Für eine optimale Behandlung ist es wichtig, regelmäßige Kontrollen beim Lungenfacharzt wahrzunehmen und auf die Einhaltung des Therapieplans zu achten.
Sie sollten unbedingt für ein rauchfreies Umfeld sorgen, ganz besonders, wenn Kinder betroffen sind!
Die Medikation müssen Sie sich stets rechtzeitig wieder verschreiben lassen und die Bedarfsmedikation ist immer mitzuführen.

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