Blasenentzündung – Ursachen, Behandlung, Vorbeugung

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Es schmerzt und brennt beim Wasserlassen. Eine Blasenentzündung ist äußerst unangenehm. Vor allem Frauen sind betroffen. Lesen Sie hier, was die Blasenentzündung auslöst, wie sie behandelt werden kann und wie Sie einer Blasenentzündung vorbeugen.

Blasenentzündung – Ursachen, Behandlung, Vorbeugung

Foto: Voyagerix/ shutterstock.com

Kennen Sie das? Sie müssen ständig auf die Toilette, es kommen immer nur ein paar Tropfen, dafür brennt es und verursacht starke Schmerzen? Dann steckt meist eine Blasenentzündung oder auch Zystitis dahinter, ein weit verbreitetes Phänomen, von dem vor allem Frauen betroffen sind. Rund 50 bis 70 Prozent aller Frauen leiden mindestens einmal im Leben unter einer Blasenentzündung, viele von ihnen mehrmals. Dies ist in der weiblichen Anatomie begründet, denn die Harnröhre ist bei Frauen extrem kurz. Sie misst lediglich vier Zentimeter. Zudem liegt der Harnröhrenausgang nah am After, weshalb das Risiko einer Infektion mit Bakterien aus dem Magen-Darm-Trakt hoch ist.

Bei Männern dagegen geht eine Blasenentzündung meist mit einer Prostataentzündung einher. Begünstigende Faktoren bei der Frau sind außerdem:

Wie wird eine Blasenentzündung behandelt?

Die gute Nachricht zuerst: Die meisten Blasenentzündungen sind zwar schmerzhaft, heilen aber schnell aus und sind harmlos. Trotzdem sollten Sie die Blasenentzündung nicht auf die leichte Schulter nehmen. Vor allem bei starken Schmerzen, Fieber oder wenn Blut im Urin zu sehen ist, müssen Sie einen Arzt aufsuchen. Auch bei einer Blasenentzündung während der Schwangerschaft sollten Sie sofort zum Arzt gehen. Gleiches gilt für Männer: Da bei ihnen eine Harnwegsinfektion eher selten ist, sind die Ursachen immer ärztlich abzuklären.
Weil die meisten Harnwegsinfektionen durch Bakterien verursacht werden, hilft eine gezielte Antibiotika-Therapie. Bei nur leichten Krankheitsanzeichen können Sie mit bewährten Hausmitteln gegen die Blasenentzündung vorgehen. Verschwinden die Symptome nicht nach drei Tagen, wird ein Arztbesuch unumgänglich. Folgendes hat sich bewährt und kann auch zur Unterstützung einer gegenbenenfalls ärztlich verordneten Antibiotika-Therapie eingesetzt werden:

  • Bärentraubenblätter. Achtung! Ohne ärztlichen Rat nicht länger als jeweils 1 Woche und höchstens 5mal jährlich einnehmen.
  • Tee zur Durchspülung der ableitenden Harnwege.
  • Wärmflasche.

Wie kann ich einer Blasenentzündung vorbeugen?

Vorbeugen ist besser als Leiden. Um einer Blasenentzündung vorzubeugen, sollten Sie

  • viel trinken und die Blase regelmäßig und vollständig entleeren.
  • auf der Toilette immer von vorne nach hinten wischen, um ein Einschleppen von Darmbakterien zu verhindern.
  • unmittelbar nach dem Geschlechtsverkehr Wasser lassen, um Keime auszuspülen.
  • Unterkühlung vermeiden, vor allem im Herbst und Winter.
  • Badeanzug nach dem Schwimmen sofort wechseln.
  • auf parfümierte oder desinfizierende Hygieneartikel verzichten.
  • Baumwollunterwäsche tragen, die bei 60 Grad gewaschen werden kann.
  • zur Verhütung Kondome statt spermizide Cremes oder der Spirale verwenden.
  • Nahrungsergänzungsmittel mit Cranberry –Extrakt unterstützen die natürliche Abwehr und helfen, neuen Infekten vorzubeugen.

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Zur unterstützenden Behandlung bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege.

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