Blaue Flecken: Was hilft dagegen?

Blaue Flecken (Hämatome) sind zwar an sich meistens harmlos, aber es dauert rund zwei bis drei Wochen, bis die unschönen Verfärbungen von selbst verschwinden. Gerade in der Sommerzeit stören uns blaue Flecken oft erheblich – hier kommen Tipps für Gegenmaßnahmen!

Blaue Flecken: Was hilft dagegen?

Foto: Nadezhda Novikova / shutterstock.com

Ist unser Bindegewebe stabil, sind die unter der Haut liegenden Venen und Arterien gut geschützt gegen Schläge und Stöße. Bei schwachem Bindegewebe reicht schon ein leichter Druck, um eine Verletzung zu bewirken. Blut tritt aus der Vene bzw. der Arterie in das umliegende Gewebe aus und ein blauer Fleck entsteht. Unser Körper baut das ausgetretene Blut wieder ab und im Zuge dieses Prozesses entstehen „Regenbogenfarben“ in Rot, Blau, Lila – bis hin zu Grün und Gelb.
Ein Hämatom kann auch auftreten, wenn nach einer Blutabnahme oder Injektion die Einstichstelle nicht lange genug zugedrückt wurde. Genauer beobachtet werden sollten Hämatome im Kopfbereich, da möglicherweise zudem ein inneres Hämatom vorliegt, das unbedingt ärztliche Behandlung erfordert. Wenn Sie an der Bluterkrankheit leiden oder Medikamente zur Blutverdünnung einnehmen, kann ärztlicher Rat ebenfalls erforderlich sein, da oftmals riesige Hämatome entstehen.

Sofortmaßnahmen gegen blaue Flecken

Zuerst Pech haben, dann mit PECH handeln, so lautet die Formel bei Sportverletzungen oder sonstigen heftigen Stößen oder Schlägen. Das P steht für Pause, also erst einmal abwarten, bis der Schmerz ein wenig nachlässt. Dann folgt das E für Eis: Durch die Behandlung mit einem Coolpack, entweder für den Sofort- und Einmalgebrauch oder als wiederverwendbare Variante, ziehen sich die Blutgefäße zusammen und es tritt kein weiteres Blut mehr aus. Aber Achtung, Coolpack nicht zu lange und nicht auf die bloße Haut legen, um Kälteschäden zu vermeiden. Das C steht für Compression. Wenn Druck durch einen (nicht abschnürenden!) Verband ausgeübt wird, verdichtet sich das Gewebe. Das H bedeutet Hochlagern – dadurch wird der Blutfluss verringert.

Blaue Flecken durch Ernährung verbessern

Vitamine gegen blaue Flecken? Das funktioniert. Denn wenn der Körper und das Bindegewebe von innen gestärkt werden, treten blaue Flecken seltener auf. Besonders wichtig sind in diesem Zusammenhang die Vitamine C und K. Vitamin C ist beispielsweise in Zitrusfrüchten, Erdbeeren, Endiviensalat, Sprossenkohl, Paprika, Kiwi oder Sanddorn enthalten. Vitamin K finden Sie in Sauerkraut, Hähnchenfleisch, Rosenkohl, Spinat, aber auch im Kopfsalat und Blumenkohl.
Falls Sie die blauen Flecken äußerlich noch weiterbehandeln wollen, stehen Cremes und Salben mit dem Extrakt von Arnika oder Heparin zur Verfügung. Und wenn es mal schnell gehen muss, hilft Camouflage, den unschönen Bluterguss bei einem wichtigen Termin zu kaschieren.

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