Das ist beim Sauna-Aufguss zu beachten

Saunagänge helfen dem Immunsystem. Vor allem in der kalten Jahreszeit kann der Besuch der Sauna dazu beitragen, dass Erkältungen ausbleiben oder wenigstens deutlich glimpflicher ablaufen. Als Wohlfühlbonus mit weiterer therapeutischer Wirkung gilt der Aufguss mit ätherischen Ölen.

Foto: Lisa-S / shutterstock.com

Foto: Lisa-S / shutterstock.com

Der Saunabesuch kann mit und ohne Aufguss absolviert werden. Jeder Saunaaufguss erhöht die Luftfeuchtigkeit. Davon profitieren vor allem die Atemwege. Für das Herzkreislaufsystem kann ein Aufguss aber belastend sein, weshalb er nicht für jeden Saunagänger geeignet ist. In öffentlichen Saunen wird daher angegeben, ob Aufgüsse vorgesehen sind oder nicht. In der eigenen Sauna darf natürlich jeder selbst entscheiden. Um die bestmögliche Wirkung zu erzielen, wird mehrmals pro Saunagang Wasser auf einen heißen Stein gegossen. Ein besonderer Luxus ist es, wenn das Wasser mit einem ätherischen Öl angereichert ist.

Die Qualität der Öle entscheidet

Nur wenn die ätherischen Öle von bester Qualität sind, lässt sich die gewünschte Wirkung erzielen. Billigere Parfumöle belasten und haben keinen therapeutischen Effekt. Sie sind bestenfalls in kleiner Menge als Raumduft geeignet. Für die Auswahl des Öls ist wichtig zu wissen, dass ätherische Öle in Kategorien eingeteilt werden. Dabei wird zwischen Kopfnoten, Basisnoten und Herznoten unterschieden. Kopfnoten wirken erfrischend und regen an. Basisnoten haben eher eine kräftigende Wirkung, sind aber auch stabilisierend. Herznoten wirken hingegen harmonisierend und werden als unterstützend bei Unruhe empfunden. Wer über eine eigene Sauna verfügt, sollte sich aus allen drei Kategorien 1-2 Düfte aussuchen, die dann bei Bedarf zur Anwendung kommen.

Ätherische Öle sollten kühl und trocken gelagert werden. Die Sauna ist nicht die richtige Umgebung für die Aufbewahrung.

Das ist beim Aufguss mit ätherischen Ölen zu beachten

Für einen Aufguss mit ätherischen Ölen genügen 6-8 Tropfen auf einen Liter Wasser. Dass der Duft nach einiger Zeit scheinbar verfliegt, sollte nicht dazu verleiten, mehr zu verwenden. Das Öl wirkt auch dann noch, wenn es nicht mehr bewusst wahrgenommen wird. Das liegt auch daran, dass sich die Nase daran gewöhnt. Wer nun neu die Sauna betritt, wird das Öl noch wahrnehmen. Personen, die auf bestimmte Öle empfindlich reagieren, sollten sie in der Sauna nicht verwenden. Der Grund ist, dass die Reaktion durch die erhöhte Körpertemperatur stärker ausfallen kann. Das Öl wird erst direkt vor dem Aufguss mit dem Wasser vermischt, möglichst in der Schöpfkelle. Keinesfalls darf das Öl direkt auf den heißen Stein getropft werden, denn ätherische Öle sind entzündlich und es besteht Feuergefahr. Saunagänger, die auf höchste Qualität achten, entscheiden sich für Quellwasser als Träger für das ätherische Öl. Hochwertige Saunakonzentrate aus der Online Apotheke enthalten bereits gebrauchsfertig sinnvoll kombinierte ätherische Öle mit unterschiedlichster Zielsetzung. Dies kann zum Beispiel eine belebende und stimmungshebende Wirkung sein oder ein harmonisierend und kräftigender Effekt oder der Duft soll ausgleichend und trotzdem stimmungshemmend sein.
Die Möglichkeiten sind vielfältig und schier unendlich. Genießen Sie diese olfaktorische Wahrnehmung!

Passende Produkte zu diesem Thema:

Sauna Konzentrat Grapefruit Limette
Wirkt belebend und stimmungshebend. Mit Bio-Alkohol.

Sauna Konzentrat Lemongrass Zeder
Wirkt harmonisierend und kräftigend.

Schlagwörter:

Keine Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar