Dermatitis – Alternativen zu Cortison?

Es gibt viele Formen von Dermatitis. Oft greifen die Betroffenen zu cortisonhaltigen Cremes, die den Juckreiz lindern. Doch nicht immer ist Cortison das Mittel der Wahl. Lesen Sie hier, welche Alternativen Sie zu Cortison bei Dermatitis haben!

Dermatitis – Alternativen zu Cortison?

Foto: Agnieszka Marcinska / shutterstock.com

Dermatitis ist ein Sammelbegriff für alle Probleme der Haut, die sich in Ekzemen äußern und hat kein einheitliches Erscheinungsbild. Folgende Erkrankungen werden auch als Dermatitis bezeichnet:

Auch wenn die Auslöser dieser Krankheiten unterschiedlich sind, haben sie eines gemein: die juckenden Ekzeme. So gehen mit der Dermatitis folgende Symptome einher:

  • Rötungen der Haut, Brennen der Haut
  • Juckreiz
  • Bläschen oder Knoten auf der Haut, die Bildung von Verkrustungen
  • Geschwollene Haut, Nässen des Ausschlags

Meist sind mehrere Auslöser für die Entstehung einer Dermatitis verantwortlich. Bei manchen Formen, wie der perioralen Dermatitis, lässt sich gar kein genauer Auslöser festmachen. Die Behandlung der Dermatitis ist von der Ursache abhängig, welche Sie zusammen mit Ihrem Hausarzt bzw. Hautarzt herausfinden können.

Wie wirkt Cortison bei einer Dermatitis und warum ist es nicht immer hilfreich?

Bei einer Neurodermitis oder atopischen Dermatitis ist in einer akuten Phase meist Cortison das Mittel der Wahl. Es wird in verschiedenen Darreichungsformen eingesetzt bzw. verordnet. Salben und Cremes mit Cortison wirken entzündungshemmend und lindern den oft quälenden Juckreiz. Cortisonhaltige Salben dürfen allerdings nicht zu lange eingesetzt werden. Sie können die betroffenen Hautstellen verdünnen. Auch zu verstärktem Haarwuchs auf der behandelten Hautpartie kann es bei einer langfristigen Behandlung mit diesen Cremes kommen.
Grundsätzlich sollen Salben mit dem Inhaltsstoff Cortison nicht im Gesicht angewandt werden. Bei einer perioralen Dermatitis kann die Anwendung von Cortisoncremes sogar kontraindiziert sein. Denn: Die im Volksmund auch Mundrose oder Stewardessen-Krankheit genannte Dermatitis kann durch den missbräuchlichen Einsatz solcher Medikamente sogar noch verschlimmert werden. Es gibt auch Anzeichen dafür, dass Cremes mit Cortison, genauso wie bestimmte Kosmetika, die periorale Dermatitis auslösen können.

Was hilft außerdem bei einer Dermatitis?

Die periorale Dermatitis lässt sich gut behandeln. In der Regel müssen nur die auslösenden Stoffe wie bestimmte Kosmetika und Cremes weggelassen werden. Wichtig: Schminken Sie sich immer ab! Nach Arztrücksprache können später auch wieder nicht reizende Pflegeprodukte zum Einsatz kommen, um die Haut zu beruhigen. Umschläge mit Schwarz- oder Grüntee und zinkhaltige Salben können den Heilungsprozess fördern. Zusätzlich ist eine Therapie mit Antibiotika Erfolg versprechend, die jedoch der Verschreibungspflicht unterliegt. Zinkhaltige Salben helfen auch bei Windeldermatitis und können sogar bei einer Neurodermitis lindernd sein. Alternativ können Ihnen auch Salben mit dem Wirkstoff Ectoin helfen. Allerdings sollten Sie immer jede Behandlung Ihrer Dermatitis mit Ihrem Hausarzt bzw. Hautarzt besprechen.

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