Die Krankmacher – freie Radikale und oxidativer Stress

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Kennen Sie die Begriffe „freie Radikale“ und „oxidativer Stress“? Was das genau ist, was sie im Körper bewirken und wie sie mit Krankheiten zusammenhängen können, erfahren Sie hier. Lesen Sie, was sie über freie Radikale wissen sollten.

Die Krankmacher - freie Radikale und oxidativer Stress

Foto: pathdoc/ shutterstock.com

Um oxidativen Stress besser zu verstehen, folgt hier ein kleiner Ausflug in die Chemie: Oxidation und Reduktion sind chemische Reaktionen. Bei einer Oxidation werden Elektronen abgegeben und die Oxidationszahl des Ions, Atoms oder Moleküls erhöht sich. Ein anderer Stoff nimmt das Elektron auf und wird dadurch reduziert. Auch im menschlichen Körper laufen solche Prozesse ab. Hier kommen nun die freien Radikalen ins Spiel. Das sind bestimmte sauerstoffhaltige Substanzen, die besonders reaktionsfreudig sind. Sie haben nur ein einzelnes ungepaartes Elektron auf der äußeren Elektronenschale, ihnen fehlt also ein weiteres. Das führt dazu, dass diese freien Radikalen bestrebt sind, ein weiteres Elektron einzufangen. Sie reagieren schnell mit allem, mit dem sie in Berührung kommen, und greifen so extrem in den menschlichen Zellstoffwechsel ein. Gegen die freien Radikalen hat der Körper Abwehrmechanismen: Er produziert Antioxidantien und Radikalfänger. Erst wenn zu viele freie Radikale ungehindert im Körper agieren, spricht man von oxidativem Stress.

Wie entstehen freie Radikale?

Dass der Körper freie Radikale produziert, ist normal. Sie entstehen bei fast allen Stoffwechselvorgängen im Körper, an denen Sauerstoff beteiligt ist. Erst ein Ungleichgewicht führt zu oxidativem Stress. Zu viele freie Radikale treten beispielsweise auf, wenn der Körper geschwächt ist und nicht mehr genügend Abwehrstoffe gegen die freien Radikalen bilden kann. Werden zu viele freie Radikale produziert, können Sie ebenfalls dem Körper schaden. Die übermäßige Produktion freier Radikaler hängt untrennbar mit unserer Lebensweise zusammen. Folgende Faktoren sind verantwortlich:

  • Auto- & Industrieabgase, Feinstaub und Zigarettenrauch
  • UV-Strahlung und ionisierende Strahlung
  • industriell verarbeitete Nahrung
  • körperlicher und seelischer Stress

All das führt dazu, dass im Körper zu viele freie Radikale gebildet werden.

Wie stelle ich fest, ob ich zu viele freie Radikale im Körper habe?

Müde, erschöpft, ausgelaugt? Dann könnte oxidativer Stress die Ursache sein. In der Apotheke gibt es Tests, mit denen Sie selbst zu Hause feststellen, wie hoch Ihre Belastung durch freie Radikale ist. Sie finden Tests, die über den Urin bestimmte Abbauprodukte im Körper bestimmen, die entstehen, wenn zu viele freie Radikale in den Stoffwechsel eingreifen. Wenn der freie Radikale-Check positiv verläuft, sollten Sie die Balance in Ihrem Körper wiederherstellen.
Denn oxidativer Stress wird für viele Krankheiten verantwortlich gemacht. Bei vielen verbreiteten degenerativen Erkrankungen sind oxidative Reaktionen im Rahmen der Zellschädigung zu beobachten. Solche Erkrankungen, die mit erhöhten Konzentrationen an oxidierten Proteinen einhergehen, sind z.B. Arteriosklerose, Rheumatoide Arthritis, Diabetes mellitus, Colitis Ulcerosa und viele mehr. Freie Radikale und oxidativer Stress stellen selbstverständlich keine alleinige Ursache dar, sind aber an der Entstehung und am Krankheitsfortschritt mit beteiligt.
Bezugnehmend auf die Wirkung freier Radikale und oxidativem Stress auf die Zellen und dem Wunsch, länger zu leben ist die Verlangsamung von Alterungsprozessen ein häufig formuliertes Ziel der modernen Medizin und Wissenschaft („Anti-Aging-Medizin“). Hören Sie mit dem Rauchen auf – in Ihrer Apotheke finden Sie unterstützende Inhaler, Kaugummis und Pflaster – reduzieren Sie Stress und ernähren Sie sich gesund und ausgewogen, damit haben Sie schon einen wertvollen Beitrag zur Reduktion freier Radikale erreicht.

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1 Kommentar

  1. Anonym sagt:

    Danke für den tollen Beitrag!

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