Endorphine – was können wir für unsere Glückshormone tun?

Endorphine sind Botenstoffe, die von unserem Körper in der Hirnanhangsdrüse gebildet werden. Sie wirken als Schmerzstiller, werden aber auch bei positiven Erlebnissen ausgeschüttet. Sie regulieren das Hungergefühl und sind mitverantwortlich für unsere Stimmung. Auch die Bildung von Sexualhormonen geht auf die Endorphine zurück.

Endorphine – was können wir für unsere Glückshormone tun?

Foto: pathdoc / shutterstock.com

Kennen Sie den „Rauschzustand“ nach intensiver sportlicher Betätigung, zum Beispiel bei einem Marathonlauf, kurz bevor man glaubt, es geht gar nichts mehr? Oder haben Sie sich schon einmal verletzt und im ersten Moment gar keine Schmerzen verspürt? Dafür brauchen wir endogene Morphine, kurz Endorphine. Das Zusammenspiel mit fünf weiteren Botenstoffen reguliert in unserem Körper Glücksgefühl und Wohlbefinden. Aber woher wissen wir, ob unser Speicher genügend aufgefüllt ist und dass wir immer genug Vorrat haben? Wer sich regelmäßig ein wenig sportlich betätigt, ist schon fast auf der sicheren Seite. Beim Laufen, oder wenn uns etwas besonders freut, werden Endorphine in erhöhter Dosierung ausgeschüttet. Aber auch in Stress- oder Notfallsituationen sind Endorphine notwendig zur Wahrnehmungserhöhung.

Was passiert bei einem Mangel an Endorphinen?

Ein Endorphinmangel kann zu Depressionen führen bis hin zum Suizid. Zu wenig Endorphine im Körper können auch zur Folge haben, dass der Betroffene ein Suchtverhalten entwickelt, sich seinen „Rausch“ von Alkohol, Kokain etc. holt. Studien zufolge sind besonders kreative Menschen wie Sänger und Schauspieler von diesem Ungleichgewicht betroffen. Ein Endorphinmangel ist oft der Grund, warum vor allem junge Mädchen sich selbst verletzen oder extrem hungern. Ein Überlebenstrick des Körpers ist es nämlich, in diesen Situationen ein Hochgefühl zu suggerieren. Bei Männern äußert sich ein Mangel an Endorphinen oft in einem erhöhten Gewaltpotenzial. Auch bei Sportlern kann es zu einer Sucht nach Endorphinen kommen: Wenn jemand ständig bis zur völligen Erschöpfung laufen möchte, geht es nicht mehr um den Sport, sondern um den Kick.

Wie kann man Endorphinbildung unterstützen?

Neben moderater Bewegung und vielen positiven Momenten sollte man sich ab und zu etwas Bitterschokolade gönnen. Denn beim Verzehr werden Endorphine ausgeschüttet. Übrigens sorgt auch Chili für diesen Effekt.
Ein enger Zusammenhang besteht auch zwischen der ausreichender Versorgung mit Vitamin D und der Freisetzung von Endorphinen, besonders Serotonin genannt.
Inzwischen gehen Wissenschaftler davon aus, dass ungefähr 80 % der Bundesbürger nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt sind. Ernährungsexperten empfehlen daher eine tägliche Zufuhr von 20 µg (entsprechend 800 I.E.) Vitamin D. Dies ist besonders einfach mit einem Vitamin-D-Präparat möglich, das nur einmal wöchentlich eingenommen werden muss.
Eine erfüllte Partnerschaft, Lob von Mitmenschen, Lachen oder das Hören der Lieblingsmusik sind maßgeblich an der Bildung von Endorphinen beteiligt.
Sogar wenn wir uns im Ausverkauf über ein günstiges Schnäppchen freuen, reagiert unser Körper darauf mit der Ausschüttung von Endorphinen.
Im Winter kann oftmals ein Mangel an Sonnenlicht dazu führen, dass wir uns niedergeschlagen und müde fühlen. Ein kurzer Spaziergang, wenn sich die Sonne dann doch blicken lässt, führt zur Endorphinbildung – und somit fühlen wir uns auch gleich besser.

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