Erfrischungstipps bei Hitze

Sommer – Sonne – Hitzealarm! Wenn die Sonne heiß vom Himmel scheint, sind die Schwimmbäder voll und die Lust auf Erfrischung riesengroß. Doch nicht jeder Mensch verträgt die Sommerhitze gleich gut. Was tun, wenn die hohen Temperaturen auf den Kreislauf schlagen? Wie kann man den Körper kühlen und das Herz-Kreislauf-System an heißen Tagen schonen?

Erfrischungstipps bei Hitze

Foto: eldar nurkovic / shutterstock.com

Steigt die Temperatur über die gut verträgliche Raumtemperatur (etwa 21 bis 23 Grad Celsius), beginnt der Körper zu schwitzen. Das Schwitzen schützt vor Überhitzung und geht gleichzeitig mit der notwendigen Abkühlung einher. Die angesammelte Flüssigkeit, welche aus den Schweißporen dringt, verdunstet auf der Haut und sorgt für leichte Kühlung. Allerdings büßt der Organismus bei diesem Prozess auch jede Menge Flüssigkeit ein. Salze bzw. Mineralstoffe werden mit dem Schweiß ausgeschieden. Diese gilt es durch Erhöhung der täglichen Trinkmenge nachzufüllen bzw. zu ersetzen.

Wie abkühlen bei Hitze?

Wer nach einem kühleren Plätzchen zum Beispiel im Garten sucht, wird unter Bäumen fündig. Denn dort herrscht Schatten und der kühlt. Um den Körper weiter zu entlasten, folgen hier ein paar hilfreiche Tipps:

Kühle Fußbäder
Weitere Kühlung findet der hitzegeplagte Mensch zum Beispiel in Form von kalten Fußbädern. Hierzu wird eine kleine Wanne mit kühlem oder kaltem Wasser (je nach Verträglichkeit!) gefüllt. Wer bei großer Hitze die Füße ins kühle Nass gleiten lässt und eventuell seine Unterschenkel mit Kältegüssen zusätzlich beglückt, spürt die erfrischende Abkühlung direkt. Tatsächlich erreicht man den gleichen Effekt in stärkerer Form mit einer (eis-) kalten Dusche.

Erfrischungstücher
Weitere Mittel zur Kühlung von Haut und „Innentemperatur“ des Körpers sind Kühltücher (per Wasser aktiviert), welche gerne für den oft schweißtreibenden Sport- und Fitnessbereich angeboten werden. Aber auch einfache Erfrischungstücher (in Wasser und Alkohol getränkt und meist mit Zitrusduft versehen) helfen einen kühlen Kopf zu bewahren. Die nahezu überall erhältlichen, kühlenden Tücher können auch als Reinigungstücher für zwischendurch verwendet werden.

Luftige Kleidung
Das Tragen von luftiger Kleidung vorzugsweise in hellen Farben, einem großflächigen Sonnenhut und einer getönten Sonnenbrille ist ebenfalls sehr zu empfehlen. Wichtig ist, dass das, was man an Hitzetagen trägt, luftdurchlässig sowie hautfreundlich ist und somit den hitzegestressten Körper entlastet.

Welche Speisen?

Auch bei der Wahl der Nahrungsmittel kann man im Sommer kühl punkten. Lebensmittel, welche erfrischen und gleichzeitig dem Organismus Feuchtigkeit und Energie spenden, sind zum Beispiel Tomaten, Gurken, Radieschen, Ananas und nahezu alle Früchte der Saison. Ein kleines, komfortables Verwöhnprogramm, bestehend aus leichter Kost sowie kühlen Getränken, schmeichelt unserem Wohlbefinden und hilft, die hitzigen Tage gesund und fröhlich zu überstehen.
Eine weitere Abkühlung bietet natürlich die leckerste, kühle Versuchung der Welt: das Eis. Eis gibt es in jeglicher Form, ob als Eiswürfel oder Eis am Stiel, ob Softeis oder Sorbet. Die geschmacksintensiven Eisvariationen sorgen für innere Abkühlung und steigern die Laune an heißen Tagen ungemein.

Wie abkühlen in Räumen?

Erfrischungstipps bei Hitze

Foto: Tom Wang / shutterstock.com

Jedes Jahr zur Sommerzeit ist die Sehnsucht nach etwas Abkühlung in überhitzten (Büro-) Räumen groß. Die Luft wirkt abgestanden und es fühlt sich an wie in der Sauna. Wenn dann auch noch die Kleidung am Körper zu kleben beginnt und die Außentemperaturen ein Fensteröffnen gnadenlos ausschließen, ist guter Rat teuer. Nicht alle Büroräume sind klimatisiert und auch in Häusern und Wohnungen kriecht die Außenhitze durch das Mauerwerk und die Fensterscheiben nach innen.

Hier heißt es: Früh aufstehen, lüften und der Hitze im Innenbereich vorbeugen. Die Hitze-Prophylaxe beginnt schon in der Nacht. Nachdem die Sonne untergegangen ist, lässt die Intensität der Wärme nach. Es kühlt nach und nach ab. Sinken die Außentemperaturen unter die Innentemperatur der Wohnung, ist es an der Zeit, die Fenster zu öffnen und die kältere Luft hereinzulassen. Nach Sonnenaufgang beginnen die äußeren Temperaturen wieder zu steigen. Sobald die Außentemperatur stark zunimmt, sollten die Fenster geschlossen und die Rollläden heruntergelassen werden.

Kühle Räume schafft man übrigens auch mit dem Aufhängen von feuchten Tüchern. Natürlich dürfen auch Ventilator und Klimaanlage nicht fehlen, wenn es um die Kühlung der Wohnung geht. Doch Vorsicht, denn Klimaanlagen können unter Umständen auch gesundheitliche Nachteile wie trockene Schleimhäute unterstützen.

Was tun gegen Hitze im Schlafzimmer?

Ein guter Schlaf ist uns Menschen heilig. Tatsächlich erholt sich unser Organismus über Nacht und sammelt Kraft für den nächsten Tag. Wird der Schlaf zum Beispiel aufgrund unerträglicher Hitze unterbrochen, fühlt sich der Mensch nach dem Aufstehen matt, antriebslos und tagsüber müde. Der Körper ist auf diese Erholungsphasen angewiesen. Wer dauerhaft zu wenig schläft, kann krank werden. Darum sollte das Schlafzimmer weder überheizt noch zu kühl sein. Eine Temperatur um die 18 Grad Celsius fördert den erholsamen Schlaf und wird generell als angenehm empfunden. Was aber tun, wenn die Hitze des Sommers den Schlafbereich ganz und gar im Griff hat?

Hier ein paar Hitze-Tipps zur Senkung der Temperatur im Schlafraum:
Man entgeht den heißen Temperaturen im Schlafzimmer, wenn man den Bereich tagsüber abdunkelt (Rollläden oder Vorhänge). Die Tür zum Schlafzimmer sollte möglichst bis zum Abend verschlossen bleiben, damit etwaige warme Luft aus Küche, Wohnzimmer etc. keine Chance hat bis zu diesem Ort vorzudringen. Ein Ventilator sorgt für ein wohltuendes Lüftchen und leitet in der Nacht eine leichte Abkühlung ein. Ein kleines Wassergefäß auf dem Nachttisch zum Befeuchten von Gesicht, Hals und Armen erfreut sich ebenso großer Beliebtheit in heißen Sommernächten.

Was hilft gegen Hitzepickel?

Kleine bis große rote, zum Teil juckende Pickel, die immer dann kommen, wenn die Sonne am schönsten scheint? Die Rede ist von Hitzepickel. Diese Hautirritation kann im Sommer am ganzen Körper auftreten und wird durch übermäßiges Schwitzen ausgelöst.
Die wohl wichtigste Regel für empfindliche, auch allergiegefährdete Personen lautet: Meiden Sie bitte konsequent die direkte UV-Strahlung. Halten Sie sich überwiegend im Schatten auf und lassen Sie sich bei übermäßigem Auftreten der Hitzepickel von einem Dermatologen untersuchen bzw. beraten, da sich manchmal hinter Hitzepickeln auch eine leichte Sonnenallergie mit ähnlichen Symptomen verbergen kann.
Was ganz sicher gegen unnötige Hautreizungen hilft: Tragen Sie Kleider, die die Körperhaut leicht abdecken und verwenden Sie zur Hautpflege rückfettende, leichte Cremes.

Was tun gegen hitzebedingte Kopfschmerzen?

Was für Hitzepickel gilt, gilt auch für hitzebedingte Kopfschmerzen. Diese können besonders älteren Menschen zu schaffen machen. Ein guter Tipp, um dieser Art von Kopfschmerzen bewusst aus dem Weg zu gehen: Direkte Sonneneinstrahlung meiden. Keinesfalls den ganzen Tag in der prallen Sonne stehen oder sich ohne Kopfschutz im Freien bewegen. Viel trinken und leichte Kost essen. Sobald die Kopfschmerzen überhand nehmen, Schwindel, Fieber und Benommenheit hinzukommen, sollte ein Arzt konsultiert werden, denn es könnte sich um einen Hitzschlag handeln. Nur im Notfall und bei klarer Symptomatik sollten im Ausnahmefall für den kurzfristigen Gebrauch Schmerzmittel eingenommen werden.

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