Erste Hilfe bei Verstauchungen

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Wenn die Temperaturen steigen, zieht es viele Menschen nach draußen. Da ist es schnell passiert, dass Sie sich verstauchen. Lesen Sie hier, wie Sie Gelenkverstauchungen einfach und schnell selbst behandeln und wann es besser ist, den Arzt aufzusuchen.

Verstauchungen

Foto: buritora / shutterstock.com

Verstauchungen zählen zu den häufigsten Sportverletzungen überhaupt. Betroffen sind meist die Knöchel, aber auch das Handgelenk, den Daumen oder die Wirbelsäule können Sie sich verstauchen. Medizinisch wird die Verstauchung Distorsion genannt. Bei einer Distorsion werden die Gelenkkapsel, Muskeln und Bänder in Mitleidenschaft gezogen. Außerdem bildet sich ein Bluterguss. Zu den typischen Beschwerden zählen heftige Schmerzen im betroffenen Gelenk und meist auch eine starke Schwellung. Wie bei anderen Sportverletzungen, wie Prellungen oder Zerrungen, sollten Sie zur Soforthilfe nach der P-E-C-H-Regel vorgehen:

  • P wie Pause: Beenden Sie Ihre sportliche Tätigkeit und stellen Sie das betroffene Gelenk ruhig.
  • E wie Eis: Kühlen Sie das betroffene Gelenk, um die Schwellung zu reduzieren.
  • C wie Compression: Ein Druckverband kann Schmerzen und Schwellung verringern. Kombinieren Sie den Druckverband mit dem Eispack oder einer Salbe.
  • H wie Herz: Lagern Sie das Gelenk hoch, möglichst über der Herzgegend.

Wann Sie bei einer Verstauchung den Arzt aufsuchen sollten

Der Unterschied zwischen einer Verstauchung, einem Bänderanriss, einem Bänderriss und einem Bruch ist für einen medizinischen Laien nur schwer zu erkennen. Deshalb sollten Sie bei einer Verstauchung besser einen Arzt aufsuchen. Vor allem dann, wenn die Bewegungsfähigkeit des Gelenks stark eingeschränkt ist oder es zu einer sehr heftigen Schwellung und starken Schmerzen kommt. Der Arzt kann mit bildgebenden Verfahren wie Röntgen oder MRT schnell feststellen, ob es sich “nur” um eine Verstauchung, um einen Bänderriss oder um einen Bruch im Gelenk handelt und die entsprechende Behandlung einleiten. Bei leichten Verstauchungen, wenn die Bänder und die Gelenkkapsel nur gedehnt sind, wird das betroffene Gelenk für einige Zeit stabilisiert und ruhig gestellt. Dadurch heilt die Verletzung rasch und das Gelenk kann wieder belastet werden.

Wie geht es nach der Verstauchung weiter?

Sie können den Heilungsprozess bei einer Verstauchung mit zahlreichen Mitteln aus Ihrer Apotheke unterstützen:

  • Schmerzsalben lindern die Schmerzen im betroffenen Gelenk. Diese sind auch mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Beinwell in Ihrer Apotheke erhältlich.
  • Cremes oder Gele mit dem Wirkstoff Heparin wirken gegen die Schwellung.
  • Auch Arnika ist bei Verstauchungen sowohl aus der Hausapotheke, als auch Naturheilkunde und schulmedizinischen Therapie nicht mehr wegzudenken. Als freiverkäufliche Arzneimittel aus der Apotheke stehen Ihnen Tinkturen zum Einreiben und für Umschläge, Crèmes oder Salben mit Arnika ausreichend zur Verfügung.
  • Nicht-steroidale Antirheumatika können aufgrund ihrer schmerzlindernden und entzündungshemmenden Wirkung kurzzeitig eingesetzt werden. Vertreter sind hier zum Beispiel Wirkstoffe wie Ibuprofen und Diclofenac, die sowohl äußerlich zum Einreiben als auch zum Einnehmen innerlich Einsatz finden.

Bei Verstauchungen ist es wichtig, dem Gelenk Zeit zur Heilung zu geben und es zu schonen. Um nach der Heilung Muskeln und Bänder zu kräftigen und die Beweglichkeit des Gelenks wiederherzustellen, hilft Ihnen eine Physiotherapie weiter.

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Zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen; Fieber.

Profelan Salbe nach Müller-Wohlfahrt
Bei stumpfen Verletzungen und Unfallfolgen, z.B. bei Blutergüssen (Hämatomen), Verstauchungen (Distorsionen), Prellungen, Quetschungen

Arnika Tinktur
Zur äußerlichen Anwendung bei Verletzungs- und Unfallfolgen.

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