Eukalyptus-Allergie – Darauf sollten Sie achten

Eukalyptus ist ein wahres Wundermittel gegen Erkältungskrankheiten. Denn Eukalyptusöl sorgt dafür, dass zähflüssiger Schleim aus Bronchien, Nasenneben- und Stirnhöhlen gelockert und abtransportiert wird. Doch nicht immer ist Eukalyptus das Mittel der Wahl. In seltenen Fällen können allergische Reaktionen bei Eukalyptusöl auftreten. Erfahren Sie, welche Alternativen Sie einsetzen können.

Eukalyptus-Allergie – Darauf sollten Sie achten

Foto: Roxana Bashyrova/ shutterstock.com

Bei den Ureinwohnern Australiens ist der Eukalyptus eine uralte Heilpflanze, der auch magische Kräfte zugeschrieben werden. Die medizinische Wirkung des Eukalyptus ist in seinen Blättern zu finden – sie weisen ätherische Öle auf, in denen wiederum Wirkstoffe wie Cineol, Pinene, Limonen und Phellandren enthalten sind. Eukalyptusöl – darin vor allem das Cineol – löst bei Erkältungskrankheiten den hartnäckig festsitzenden Schleim aus den Atemwegen und erleichtert das Abhusten des Sekrets. Die Erkrankten können wieder befreiter durchatmen. Außerdem wirkt Eukalyptusöl krampflösend, kühlend auf Haut und Schleimhaut und hat eine antiseptische Wirkung. Eine wahre Wunderwaffe gegen Erkältungen also, weswegen Eukalyptusöl in vielen natürlich wirkenden Erkältungsmedikamenten zu finden ist.

Nebenwirkungen und Allergien – wann Sie Eukalyptus meiden sollten

Eukalyptusöl sollte nicht pur, sondern nur in verdünnter Form angewendet werden, da es sonst die Schleimhäute zu stark reizen kann. Lesen Sie dazu unbedingt die Hinweise in der Gebrauchsinformation oder fragen Sie Ihren Apotheker. Vorsicht ist zudem bei Babys und Kleinkindern geboten – hier sind ätherische Öle nicht im Bereich des Gesichts anzuwenden. Wenn Sie an Asthma leiden, sollten Sie die Anwendung von Eukalyptusöl mit Ihrem Arzt besprechen. In seltenen Fällen kann es zu Nebenwirkungen wie Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen kommen. Manche Menschen reagieren im Verlauf einer Therapie mit Eukalyptus allergisch – hier treten dieselben Symptome auf. Aber auch Kratzen im Hals oder Reizhusten werden als Symptome einer Eukalyptus-Allergie beschrieben. In diesen Fällen führt mitunter schon eine Duftlampe mit Eukalyptusöl zu einer allergischen Reaktion.

Die Alternativen bei einer Eukalyptus-Allergie

Wenn Sie Eukalyptus nicht vertragen oder allergisch auf ihn reagieren, stehen bei einer Erkältung eine Vielzahl von Alternativen zur Verfügung, die eine ähnliche Wirkung haben:

  • Thymian hilft bei Krampfhusten und Bronchitis. Thymian löst den Schleim und desinfiziert.
  • Anis wirkt ebenfalls bei Bronchitis schleimlösend.
  • Kamille wirkt keim- und entzündungshemmend.
  • Huflattichblätter helfen bei hartnäckig festsitzendem Schleim.
  • Lindenblütentee lindert Halsschmerzen und Hustenreiz.
  • Salbei wirkt wohltuend bei gereiztem Rachen.

Ein probates Mittel als Hausmittel zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten ist zudem Ingwer, der als leicht scharfer Tee getrunken wird. Zum Inhalieren mit geeignetem Inhaliergerät eignen sich spezielle Salzlösungen. Dieses gibt es dafür eigens in isotonischer Konzentration und steriler Reinheit als Inhalationsampullen in der Apotheke.

Passende Produkte zu diesem Thema:

Bronchicum Elixir
Bei akuter Bronchitis und Erkältungskrankheiten der Atemwege mit zähflüssigem Schleim.

Kamillosan Mund- und Rachenspray
bei Rachenentzündungen (Tonsillopharyngitis) bei nicht fieberhaften Erkältungskrankheiten und bei Schleimhautentzündungen der Mundhöhle und des Zahnfleisches.

Emser Inhalationslösung
Natürliches Emser Salz zur Inhalation.

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