Eule oder Lerche? Welcher Schlaftyp sind Sie?

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Gehören Sie zu den Menschen, die morgens um 6 Uhr munter und voller Tatendrang aus dem Bett springen? Oder sind Sie erst zwei Stunden vorher zu Bett gegangen, weil Sie vorher nicht müde werden? Erfahren Sie mehr über Ihre innere Uhr – und wie Sie diese austricksen können.

Eule oder Lerche? Welcher Schlaftyp sind Sie?

Foto: dzujen/ shutterstock.com

Wissenschaftler haben für die beiden Extrembeispiele an Schlaftypen – Frühaufsteher und Langschläfer – Sinnbilder aus der Vogelwelt gewählt, die Lerche und die Eule. Genauso wenig wie diese Vögel Ihren Biorhythmus auswählen können, wird es Ihnen gelingen. Denn wann Sie leistungsfähig und ausgeschlafen sind, bestimmt nicht der Wecker, sondern Ihre biologische Uhr. Insbesondere nachtaktive Menschen vom Eulentyp müssen sich meistens unter der Woche den sozialen Gegebenheiten anpassen und fühlen sich die meiste Zeit über müde. Am Wochenende wird versucht, das Schlafdefizit aufzuholen, was Eulen oft fälschlicherweise den Ruf einbringt, faul zu sein.
Unsere innere Uhr unterliegt aber nicht von Geburt an einem starren Rhythmus. Während Kleinkinder es kaum erwarten können, in den Tag zu starten, werden pubertierende Teenager oft zu Langschläfern. Im Rentenalter neigen wir meist dazu, wieder Richtung Lerche umzuschwenken, da unser Schlafbedürfnis sinkt.

Woher weiß die innere Uhr, wie spät es ist?

Ein maßgeblicher Indikator für unseren Biorhythmus, bzw. unseren zirkadianen Rhythmus, ist das Tageslicht. Entsprechend dem Hell-dunkel-Wechsel wird unser Körper dazu veranlasst, verschiedene Hormone auszuschütten. Die Konzentration des Stresshormons Kortisol ist morgens bzw. vormittags am höchsten, während das Schlafhormon Melatonin bei Dunkelheit ausgeschüttet wird. Auch die Wärmeregulation sowie die Schmerzwahrnehmung ändern sich im Laufe des Tages. Zwischen 3 und 4 Uhr morgens erreicht unsere körperliche Leistungsfähigkeit ihren Tiefpunkt.
Die Kommunikation zwischen Tageslicht und innerer Uhr erfolgt über den Nucleus suprachiasmaticus, kurz SCN. Dieses erbsengroße Nervenknäuel liegt im Hypothalamus, leitet von den Augen empfangene Lichtimpulse weiter an alle anderen Organe und appelliert an die Aktivität von deren Zellen.

Die innere Uhr lässt sich schwer austricksen

Wenn Lerchen, die schon seit dem frühen Morgen auf den Beinen sind, abends länger als bis 22 oder 23 Uhr durchhalten wollen, empfiehlt sich ein Mittagsschläfchen.
Abends früher als gewohnt ins Bett zu gehen, um für den nächsten Tag „vorzuschlafen“, funktioniert eher selten. Falls wir nicht gerade ein Schlafdefizit aufzuholen haben, ist unser Körper nämlich nicht auf Schlafen eingestellt.
Sehr viel schwieriger wird es, Eulen ohne flexible Arbeitszeiten zu einem besseren Start zu verhelfen. Stress zu vermeiden, etwas zu trinken, ein wenig Bewegung, genügend Licht, Wechselduschen oder die Lieblingsmusik, können dabei helfen. Ansonsten bleibt nur, das Kreativitätspotenzial zu nutzen, über das Eulen meistens verfügen: Sie haben gelernt, Munterkeit vorzugeben, obwohl sie sich im Schlafkoma befinden.

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1 Kommentar

  1. Ulrike Jäger-Roschko sagt:

    Also, ich gehöre zu denen, die später ins Bett gehen (früher kann ich nicht einschlafen) und entsprechend länger schlafen. Aber deswegen bin ich noch lange keine Langschläferin! Gruß U.J-R

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