Honig – Superkräfte aus der Natur?

Schon die alten Griechen liebten Honig und schätzten seine Heilwirkung – Götter machte der Bienennektar angeblich sogar unsterblich. Aber was ist dran an der Heilwirkung von Honig? Was macht Manuka-Honig so besonders? Die Antworten lesen Sie hier!

Honig – Superkräfte aus der Natur

Foto: Subbotina Anna/ shutterstock.com

Menschen nutzen Honig schon seit Urzeiten. Lange Zeit war Honig einziges Süßungsmittel überhaupt. Und er wurde schon immer als Hausmittel gegen Krankheiten eingesetzt. Honig wird eine antibiotische und entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben. So kann Honig zum Beispiel helfen bei:

  • der Wundversorgung. Die spezielle Zusammensetzung des Honigs verhindert, dass sich die Krankheitserreger in der Wunde vermehren. Außerdem bekämpfen die im Honig enthaltenen Inhibine die Krankheitserreger direkt.
  • der Stärkung des Immunsystems. So wird Honig schon seit langer Zeit zur Behandlung und Vorbeugung von Erkältungskrankheiten eingesetzt.
  • der Unterstützung bei Magen-Darm-Problemen und der Bekämpfung von Bakterien. Weiterer Vorteil: Die Bakterien entwickeln keine Resistenzen gegen das Naturprodukt.

Der Besondere: Manuka-Honig

Die Heilwirkung von Manuka-Honig geht über die des europäischen Honigs noch hinaus. Manuka-Honig stammt aus Neuseeland. Für die Produktion wandeln Bienen den Nektar des Manuka-Baums – einer Teebaum-Art – in Honig um. Die Maori benutzen diesen Honig seit Jahrhunderten als Heilmittel bei Infektionen. Die starke antibakterielle Wirkung ist mittlerweile nachgewiesen. Als verantwortlich für die Kraft des Manuka-Honigs wird der Wirkstoff Methylglyoxal (MGO) angegeben, das die Bienen bei der Umwandlung von Nektar zu Honig produzieren. 300 bis 700 Milligramm des Stoffs sollen im Manuka-Honig pro Kilo stecken– im einheimischen Honig sind es mitunter nur ca. 1 bis 2 Milligramm. Vor allem in der Anwendung als Wundhonig ist Manuka-Honig interessant. Erforscht wird auch der Einsatz des neuseeländischen Honigs gegen multiresistente Krankenhauskeime und die Behandlung des diabetischen Fußsyndroms. Auch bei klassischen Erkältungskrankheiten verschafft der Honig aus der Südseemyrte Linderung.
Je höher der angegebene MGO-Gehalt (z.B. MGO 100 oder MGO 250), desto stärker soll der Honig wirksam sein. Die Angabe bezieht sich aber nur auf diesen einen Inhaltsstoff.
Das sogenannte UMF-Warenzeichen (Unique Manuka Factor= ein Summenparameter von mehreren Wirkstoffen, z.B. 5+ oder 10+) sollen natürliche Manuka-Honige tragen, bei denen sichergestellt ist, dass eine besondere antibakterielle Aktivität tatsächlich vorhanden ist. Bei anderen Honigen soll diese spezielle Aktivität nicht zu finden sein.

Es muss nicht immer Manuka sein

Seit die besonderen Eigenschaften des Manuka-Honigs bekannt sind, steigt die Nachfrage – und damit der Preis. Schon jetzt übersteigt die Nachfrage das natürliche Vorkommen. Ein Trost: Herkömmlicher Honig aus heimischer Produktion verfügt zwar nicht über Superkräfte, kann aber durchaus bei Atemwegserkrankungen sehr wirksam sein.

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2 Kommentare

  1. Erik sagt:

    Ein sehr guter und interessanter Beitrag.

    Danke dafür!

  2. Rocco sagt:

    Die besonderen Eigenschaften von Manuka-Honig kannte ich bisher noch nicht.

    Honig hilft übrigens wegen seiner beruhigenden und entzündungshemmenden Wirkung auch bei Rasurbrand. Einfach ein wenig Honig auf die gereizte Haut auftragen und einige Minuten einwirken lassen.

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