Hüftschmerzen im Alter – Kann man vorbeugen?

Für Schmerzen an der Hüfte gibt es vielerlei Ursachen – im Alter treten besonders häufig Verschleißerscheinungen des Hüftgelenks auf. Die medizinische Bezeichnung dafür lautet Hüftgelenksarthrose bzw. Coxarthrose. Schmerzen können aber auch durch zugehörige Muskeln, Schleimbeutel, Nerven oder Sehnen ausgelöst werden. Kann ich Hüftproblemen im Alter vorbeugen?

Hüftschmerzen im Alter - Kann man vorbeugen?

Foto: Maryna Pleshkun/ shutterstock.com

Ein Patentrezept, wie Hüftprobleme im Alter komplett an Ihnen vorüberziehen, gibt es leider nicht. Allerdings sind einige Risikofaktoren bekannt, die an der Entstehung der Schmerzen beteiligt sind. Wenn Sie diese gering halten, haben Sie einen guten Grundstein für lang intakte Hüftgelenke gelegt. Am häufigsten treten die Beschwerden übrigens nach dem 50. Lebensjahr auf.
Fehlstellungen wie X- oder O-Beine sollten möglichst früh behandelt werden, damit es nicht zu einer Überbelastung und damit zu einem frühzeitigen Verschleiß des Hüftgelenks kommt.
Achten Sie in jedem Lebensalter auf Ihr Gewicht! Je mehr Übergewicht Ihre Gelenke zu tragen haben, desto schneller verschleißen sie. Dies betrifft neben Hüfte und Knie auch stark Ihr Herz-Kreislauf-System.
Gewöhnen Sie sich an, Lasten zu heben, indem Sie in die Knie gehen und den Rücken gerade halten. Die Kraft sollte hauptsächlich aus den Beinen kommen, nicht aus dem Rücken.

Bleiben Sie in Bewegung!

Seien Sie nicht körperlich untätig! Sie müssen keinen Leistungssport treiben, um Ihren Bewegungsapparat zu kräftigen. Schwimmen, Radfahren, Wassergymnastik und Nordic Walking sind gelenkschonend und können auch im Alter betrieben werden. Außerdem ist es wichtig, den Rücken zu kräftigen, damit kein Bandscheibenvorfall auftritt. Sportarten wie Bergsteigen, Tennis oder Skilaufen sind nicht als gelenkschonend einzustufen.
Vor allem, wenn Sie eine sitzende Tätigkeit ausüben, müssen Sie darauf achten, dass Ihr Arbeitsplatz ergonomisch gestaltet ist. Der Bürosessel sollte über Armlehnen verfügen und die Rückenlehne verstellbar sein. Außerdem ist es ratsam, von Zeit zu Zeit aufzustehen, sich zu strecken und ein paar Schritte zu gehen.
Treten bereits vereinzelte Symptome einer Hüftgelenksarthrose auf, wie Schmerzen und Steifigkeit, ist Krankengymnastik (Physiotherapie) sinnvoll, die Ihnen eine Anleitung erteilt, welche Übungen Sie zu Hause durchführen können. Kurzfristig bei akuten Schmerzzuständen wird in der Regel ein Schmerzmittel zum Einnehmen primär eingesetzt. Als alleinige oder ergänzende Maßnahme empfiehlt sich dieser schmerz-und entzündungshemmende Wirkstoff auch zur lokalen Anwendung als Schmerzgel aufzutragen.

Arthrose durch Ernährung beeinflussen

Einige Nahrungsmittel gelten als ungünstig für arthrosegefährdete Patienten, da sie die Schmerzen verstärken. Dazu gehören: Alkohol, Kaffee, gesättigte Fettsäuren, Fleisch und Käse. Vor allem die in tierischen Produkten enthaltene Arachidonsäure steht im Verdacht, entzündliche Stoffwechselprozesse zu verstärken.
Günstig wirken sich hingegen folgende Produkte aus: Knoblauch, Zwiebel, Lauch, kalziumhaltige Lebensmittel, Kaltwasserfische, Olivenöl, magere und fettarme Milchprodukte. Bei Gelenkveränderungen durch Arthrose kann eine gezielte Nahrungsergänzung mit Knorpelbestandteilen wie Glucosaminsulfat, Chondroitinsulfat, Kollagenhydrolysat, Hyaluronsäure und Acetylcystein, ergänzt durch Omega -3-Fettsäuren, Vitamin E, A, D und K und Spurenelemente wie Zink, Selen, Kupfer und Mangan viel bewirken und den Verlauf günstig beeinflussen.

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