Internationaler Kindertag am 1. Juni: So geht es den Kindern in Deutschland

Am 1. Juni ist internationaler Kindertag. Ein guter Grund, um sich die Lage in Deutschland einmal genauer anzuschauen und sich zu fragen, wie es den Kindern hier, auch im Vergleich zu anderen Industrieländern, tatsächlich geht.

Internationaler Kindertag am 1. Juni: So geht es den Kindern in Deutschland

Foto: altanaka / shutterstock.com

Der internationale Kindertag findet in mehr als 140 Ländern der Welt statt, wobei mehr als 40 Staaten den Tag am 1. Juni begehen. Deutschland feiert seine Kinder sogar gleich zweimal im Jahr: am 1. Juni zum internationalen Kindertag und am 20. September zum Weltkindertag.
Der internationale Kindertag dient dazu, auf die Bedürfnisse der Kinder und vor allem auf deren Rechte aufmerksam zu machen. Dabei finden am internationalen Kindertag diverse Festlichkeiten statt: Es gibt viele Aktionen für und mit Kindern, wobei das Ziel des Tages immer darin liegt, der Bevölkerung Themen wie Kinderschutz, Kinderpolitik und Kinderrechte ins Gedächtnis zu rufen.

Wie geht es den Kindern in Deutschland?

Laut einer UNICEF-Studie von 2013 geht es deutschen Kindern im Vergleich zu Kindern aus vielen anderen Industrieländern ziemlich gut. Von insgesamt 29 untersuchten Ländern landete Deutschland auf Platz 6. Untersucht wurden fünf Dimensionen:

• materielles Wohlbefinden
• Gesundheit und Sicherheit
• Bildung
• Verhalten und Risiken
• Wohnen und Umwelt

Besonders gut schnitt Deutschland bei den Dimensionen Bildung (Platz 3) und Verhalten und Risiken (Platz 6) ab.
Diese positive Entwicklung steht jedoch im starken Kontrast zum subjektiven Befinden der Kinder. Bei der Selbsteinschätzung der Lebenszufriedenheit der Kinder landete Deutschland weit hinten – auf Platz 22. Viele Jungen und Mädchen sind mit sich und ihrem Leben eher unzufrieden. Das zeigt, dass objektive Daten in diesem Fall nicht vollständig die tatsächliche Situation wiedergeben. Vielmehr spielt auch das persönliche Empfinden der Kinder eine wesentliche und entscheidende Rolle.

Nach wie vor aktuell: Kinderarmut und Übergewicht

Trotz der guten objektiven Ergebnisse gibt es einige Faktoren, die verbesserungswürdig sind.
So ist es nach wie vor eine Tatsache, dass es große Unterschiede bei der relativen Kinderarmut gibt. Besonders Kinder von Alleinerziehenden sind hiervon betroffen.
Ebenfalls gibt es in Deutschland vergleichsweise viele Kinder, die mit Übergewicht kämpfen. Während der Anteil an übergewichtigen Kindern in anderen Ländern zurückging, hat Deutschland diese Wende noch nicht geschafft. Dabei sind zumeist Kinder aus sozial schwachen Familien von Übergewicht betroffen. Daher ist es essenziell, dass Bewegung, Sport und eine gesunde Ernährung einen großen Stellenwert im Alltag der Kinder erhalten. Auf diese Weise lassen sich auch später auftretende Volkskrankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes Typ 2 weitgehend vorbeugen.
Zudem sollten Jungen und Mädchen nicht ausschließlich aus der Perspektive ihrer Leistungsfähigkeit beurteilt werden. Stattdessen muss das Wohlbefinden der Kinder immer im Vordergrund stehen.
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