Kopfweh? Müde? Wetterfühlig?

Wenn das Wetter Achterbahn fährt: Sommergewitter wechseln sich ab mit Schneefall, an einem Tag klettern die Temperaturen über 20 °C, in den Folgetagen sinkt die Temperatur nachts knapp unter den Gefrierpunkt. Was tun, wenn einem Erschöpfung, Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme das Leben schwer machen?

Kopfweh? Müde? Wetterfühlig?

Foto: crazystocker / shutterstock.com

In der Medizin ist die Wetterfühligkeit als keine eigene Krankheit anerkannt. Soll das etwa bedeuten, dass unsere Beschwerden nur eingebildet sind? Mitnichten: Wahrscheinlich handelt es sich bei der Wetterfühligkeit um einen Schutzreflex aus frühester Zeit, der Menschen und Tiere rechtzeitig vor Wetterwechseln warnen sollte.

Grundsätzlich unterscheidet man den Einfluss der Witterung auf unsere Gesundheit in drei verschiedene Typen:
Die Wetterreaktion ist die normale Reaktion des Körpers auf Hitze bzw. Kälte, also Schwitzen und Frieren. Diese Reaktionen sollten mittels Abhärtung stets trainiert werden, damit der Körper unempfindlicher gegenüber Witterungseinflüssen wird.
Bei der Wetterfühligkeit werden körperliche Reaktionen auf Hitze, Kälte, Wind etc. verstärkt wahrgenommen. Die Symptome sind Kopfschmerzen, Müdigkeit, Reizbarkeit, Schwindel, Schlafstörungen etc.
Bei der Wetterempfindlichkeit kommt es zu einer Verstärkung der Symptome einer vorhandenen Grunderkrankung, z. B. Rheuma oder Asthma. Auch Narben- und Amputationsschmerzen fallen unter diesen Typ.

Was hilft bei Wetterfühligkeit?

Um effektiv reagieren zu können, ist es wichtig, zu wissen, welches Wetter Sie krank macht. Dies finden Sie heraus, indem Sie genaue Aufzeichnungen über Ihre Beschwerden und die jeweils vorherrschende Wetterlage machen.
Mit verschiedenen gesundheitsbewussten Maßnahmen können Sie Ihren Körper dabei unterstützen, in allen Wetterlagen fit zu bleiben:

  • Versuchen Sie, Übergewicht zu reduzieren, und achten Sie auf eine vielseitige Ernährung. Frische Salate mit Oliven-, Lein- oder Rapsöl sollten oft am Speisenplan stehen, ebenso wie Melonen und rohes Gemüse.
  • Versuchen Sie, das Rauchen zu reduzieren bzw. bestenfalls ganz damit aufzuhören.
  • Trinken Sie wenig Alkohol bzw. verzichten Sie tagsüber darauf. Ein Glas Sekt bringt zwar kurzfristig den Blutdruck in Schwung, jedoch folgt bald darauf die alkoholbedingte Müdigkeit.

Unterstützung bei Wetterfühligkeit durch Abhärtung

Saunaaufenthalte, beispielsweise mit belebenden, erfrischenden Saunaaufgüssen und Spaziergänge sorgen dafür, dass der Körper mit Temperaturschwankungen konfrontiert wird und lernt, besser darauf zu reagieren.
Auch morgendliches Wassertreten nach Kneipp für ein bis zwei Minuten in kaltem Wasser hat sich bewährt.
Bei leichtem Schwindel, Erschöpfung und Müdigkeit kann es wohltuend sein, für maximal eine Minute kaltes Leitungswasser über die Handgelenke laufen zu lassen.
Beziehen Sie Ihre Wetterfühligkeit bei der Wahl Ihres Urlaubsdomizils mit ein, damit Sie den Urlaub genießen können.
Achten Sie auf genügend Flüssigkeitszufuhr. Dies kann in Form von warmen Tees oder Brühe erfolgen. Die Wärme ist ein zusätzlicher Energielieferant. Tipp: Ein Glas frisch gepressten Orangensaft mit dem Saft einer halben Zitrone mischen und zwei Esslöffel Sanddornsirup hinzufügen.

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