Krampfadern, Ursachen und Behandlung

Krampfadern können ein rein kosmetisches Problem sein. Je nach Ausprägung der betroffenen Blutgefäße sind Krampfadern aber auch schmerzhaft und mitunter behandlungsbedürftig. Es gibt eine Reihe von vorbeugenden Maßnahmen, die die Entstehung verlangsamen. Außerdem lässt sich in vielen Fällen eine Verschlechterung aufhalten.

Foto: zlikovec / shutterstock.com

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Gemessen an den Zahlen der Deutschen Venen-Liga e.V. leiden in den alten Bundesländern etwa 20 Millionen Menschen über 18 Jahren an oberflächigen Krampfadern, den sogenannten Varizen. Der Grund für die unschönen blauen Streifen unter der Haut sind Transportstörungen des Blutes. Die Venen, die eigentlich das Blut zurück zum Herzen pumpen, haben an Elastizität verloren. Das gestaute Blut verursacht Aussackungen in den Venen. Die Venenpumpe wird in ihrer Funktion gestört und nachfolgend werden die Klappen, die eigentlich den Rückfluss verhindern sollen, in ihrer Wirkung gehindert. Es kommt zu Krampfadern.

Risikofaktoren für die Entstehung von Krampfadern

Es gibt Menschen, die nie an Krampfadern leiden, andere wiederum entdecken sie schon früh an ihrem Körper. Statistisch gesehen treten Krampfadern vor allem zwischen dem 30. und 70. Lebensjahr auf. Auch Männer sind betroffen, Frauen leiden jedoch doppelt so häufig unter Krampfadern. Das liegt am hormonellen Einfluss. Es gibt aber eine Reihe verstärkender Faktoren, die ihrerseits die Ausbildung von Krampfadern begünstigen.

Diese Faktoren begünstigen die Entstehung von Krampfadern

Krampfadern treten häufig nach Schwangerschaften auf. Weitere Auslöser können Übergewicht und auch Verletzungen sein. Außerdem ist eine familiäre Häufung zu beobachten. In diesen Fällen handelt es sich um eine genetisch bedingte Bindegewebsschwäche. Gefährdet sind aber auch Menschen, die in stehenden Berufen arbeiten. Ihre Beinvenen werden besonders stark beansprucht. Sind die Krampfadern erst einmal aufgetreten, verschlimmern sie sich für gewöhnlich. Deshalb sollten die Verursacher und Verstärker möglichst ausgeschaltet werden. In stehenden Berufen ist es sinnvoll, geeignete Schuhe zu tragen. Außerdem kann es die Beinvenen entlasten, hin und wieder auf der Stelle zu treten. Wer statt Rolltreppe oder Aufzug die Treppe benutzt, hilft seinen Beinen sehr. Am Abend entlasten Wechselduschen die strapazierten Beine.

Was hilft gegen Krampfadern?

Niemand muss Krampfadern hinnehmen. Sind tiefe Gefäße betroffen, kann sogar ein Eingriff zwingend notwendig werden. Bis dahin helfen Kompressionsstrümpfe, um die Venen zu stützen. Als hilfreich bei der Behandlung von oberflächigen Krampfadern haben sich Massagen erwiesen. Außerdem ist die Venengymnastik ein wichtiger Faktor. Sie wird bestenfalls täglich einige Minuten durchgeführt. Unterstützend raten Experten oft zu Präparaten aus Rosskastanie oder rotem Weinlaub.

Als einzige Therapie reichen sie jedoch nicht aus. Weitere Therapiemöglichkeiten zur Beseitigung der Krampfadern sind:

• Verödung (die Vene wird verschlossen)
• Stripping (die Vene wird entfernt)

Wer Krampfadern hat, läuft Gefahr, weitere zu entwickeln. Bewegung und das Halten des Idealgewichts reduzieren das Risiko erheblich.

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