Migräne – Was hilft wirklich?

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Starke, stechende oder pulsierende Kopfschmerzen verbunden mit quälender Übelkeit sind die Symptome einer Migräneattacke. In Deutschland sind fast 18 Millionen Menschen betroffen, Frauen doppelt so häufig wie Männer.

Migräne – Was hilft wirklich?

Foto: Stokkete/ shutterstock.com

Immer noch wird die Migräne gerne als Vorlage für Späße genommen: Für arbeitsscheue Menschen, Unlust am Sex etc. Wer jedoch nur einmal für ein paar Stunden die dröhnenden Presslufthämmer in seinem Kopf verspürt hat, dem sind Witze über Migräne wahrscheinlich vergangen. Die meist einseitigen Schmerzen hinter den Augen und in den Schläfen sind kaum auszuhalten. Jede Bewegung und jedes Geräusch verstärken sie zusätzlich. Gerüche sorgen für noch mehr Übelkeit, Erbrechen lässt einen kraftlos werden. Während der Attacke ist man meist ans abgedunkelte Zimmer, Bett und Toilette gefesselt.
Die Abstände, in denen Migräneattacken auftreten, sind unregelmäßig. Manche Betroffene leiden zwei bis dreimal im Jahr daran, andere wiederum mehrmals wöchentlich. Die Schmerzen halten zwischen etwa vier Stunden und drei Tagen an, um dann auch unbehandelt wieder abzuklingen. Während die genauen Ursachen für das Auftreten von Migräne noch nicht genau geklärt sind, sind die auslösenden Faktoren (Trigger) bei den Betroffenen unterschiedlich.

Lassen Sie Ihre Migräne diagnostizieren

Wenn Sie den Verdacht haben, an Migräne zu leiden, suchen Sie den Hausarzt oder einen Neurologen auf und lassen Sie sich die Diagnose bestätigen. Dabei sollte Ihnen ein hochwirksames Medikament gegen die Schmerzen verschrieben werden. Als sehr effektiv erweisen sich beispielsweise Triptane. Packungsgrößen mit 2 Tabletten sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Nehmen Sie Abstand davon, zu mäßig wirksamen Medikamenten zu greifen. Sie laufen dadurch nämlich Gefahr, einen Medikamentenübergebrauchs-Kopfschmerz zu entwickeln. Damit es nicht so weit kommt, sollten Sie nicht öfter als an zehn Tagen pro Monat Schmerzmittel einnehmen.
Wichtig ist, dass Schmerzmittel wie Triptane möglichst frühzeitig eingenommen werden. Wenn es nämlich im Laufe der Attacke zu Erbrechen kommt, ist die Aufnahme über den Magen gestört und die Wirkung kann sich nicht vollständig entfalten. Bei starker Übelkeit und Erbrechen gibt es die Medikation auch als spezielles verschreibungspflichtiges Nasenspray.

Gönnen Sie sich Ruhe und Reizabschirmung

Auch wenn ein Medikament gut und schnell wirkt, sollten Sie eine Ruhepause einlegen, bevor Sie wieder voll durchstarten und stundenlang in einen Bildschirm schauen, körperliche Arbeit verrichten etc. Denn dadurch, dass man versucht, sich mit Medikamenten möglichst arbeitsfähig zu erhalten, steigt die Gefahr von dauernden Kopfschmerzen durch einen Übergebrauch.
Bei schweren und häufigen Migräneattacken ist es sinnvoll, eine medikamentöse Migräneprophylaxe mit Beta-Blockern oder Antiepileptika zu diskutieren. Eine Heilung der Migräne ist bis dato nicht möglich.
Zur Anfallsvorbeugung werden Ausdauersportarten wie Joggen oder Schwimmen empfohlen sowie das Erlernen von Entspannungstechniken wie autogenes Training. Auch mit Akupunktur haben viele Betroffene gute Erfahrungen gemacht.

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Zur akuten Behandlung von Kopfschmerzen bei Migräneanfällen mit oder ohne Aura.

Aspirin Migräne Brausetabletten
Zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphase von Migräneanfällen mit und ohne Aura.

Thomapyrin intensiv Tabletten
Bei akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen.

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