Parabene: Sind sie wirklich schädlich?

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Immer wieder hört man von Inhaltsstoffen in Kosmetik, deren Wirkung noch nicht vollständig erforscht wurde – wie zum Beispiel Parabene. Doch was genau ist das eigentlich und wie wirken Parabene auf unseren Körper?

Parabene: Sind sie wirklich schädlich?

Foto: DeiMosz/ shutterstock.com

Parabene sind bestimmte Chemikalien, die als Konservierungsstoff in Kosmetikprodukten und zum Teil auch in Lebensmitteln eingesetzt werden. Eine solche Konservierung ist notwendig, da Kosmetika meist aus einem hohen Anteil Wasser bestehen, in welchem Keime gedeihen können. Parabene halten viele Duschgels, Cremes und Co also keimfrei und sorgen zudem dafür, dass die Produkte länger haltbar bleiben. Für die Kosmetikbranche werden sie künstlich hergestellt. Seit einiger Zeit stehen Parabene in der Kritik, den Hormonhaushalt durcheinanderzubringen, da sie im Körper ähnlich wirken wie das weibliche Hormon Östrogen.

Wie schädlich sind Parabene tatsächlich?

Die Frage, ob sich Parabene wirklich schädlich auf den menschlichen Körper auswirken, lässt sich bisher nicht vollständig beantworten. Mögliche gesundheitliche Schäden sind von Forschern nur schwer einzuschätzen. Mehrere Studien haben gezeigt, dass sich Parabene im Körper anlagern, wobei die Konzentration bei Frauen meist etwas höher ist. Welche konkreten Folgen dies jedoch hat, ist noch ungewiss, da es bisher keine Langzeitstudien zu Parabenen gibt.
Tatsache ist, dass Parabene, wie viele weitere Konservierungsstoffe, unter bestimmten Umständen Allergien auslösen können. Hiervon sind besonders Menschen mit empfindlicher, problemanfälliger Haut betroffen. Dieses allergisierende Potenzial ist zwar recht gering, dennoch empfinden viele Experten es als bedenklich und raten von der Verwendung parabenhaltiger Produkte ab. Die Schädlichkeit von Parabenen ist jedoch bisher nicht einwandfrei nachgewiesen. Zudem gibt es Untersuchungen, die darauf hindeuten, dass Parabene in den vorgeschriebenen Konzentrationsgrenzen gesundheitlich unbedenklich sind.

Wie vermeide ich Kosmetikprodukte mit Parabenen?

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, können Sie Parabene in Kosmetikprodukten vermeiden. Manche Hersteller verzichten bei ihren Produkten vollständig auf Parabene und kennzeichnen dies auch auf der Verpackung.
Zudem gilt grundsätzlich: Je mehr Wasser in einem Kosmetikprodukt steckt, desto mehr Konservierungsstoffe sind in der Regel darin enthalten. Daher kommen Cremes in Spendern häufig mit weniger Parabenen aus als Cremes in Tiegeln und Seifen in fester Form enthält weniger Parabene als flüssige Seifen. Auch die Haltbarkeit des Produktes wirkt sich häufig auf die Menge der Konservierungsstoffe aus: So könnte man im Allgemeinen davon ausgehen, dass ein Produkt, welches nur wenige Monate lang haltbar ist, weniger Parabene enthält, als eines, das mehrere Jahre lang haltbar ist. Hersteller von Kosmetikprodukten für medizinisch vorbelastete Haut können heutzutage, dank eines einzigartigem Verschlusssystems, hohe und gleichbleibende Qualität mit langer Haltbarkeit OHNE Konservierungsstoffe gewährleisten. Als „sterile Kosmetik“ abgefüllt und mit einem Verschluss versehen, der das Produkt zwar entnehmen lässt, aber das Eindringen von Luft und Keimen verhindert, ist damit ein Meilenstein für Allergiker und empfindliche Haut entwickelt worden. Wichtig ist auch, dass Reinigung und Pflege aufeinander abgestimmt sind. Passend zur sterilen Kosmetik gibt es in der Apotheke ebenfalls Reinigungsprodukte ohne Parabene.

Passende Produkte zu diesem Thema:

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Rückfettender Hautbalsam bei extrem trockener Haut.

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