Rosacea, auch Kupferrose: Ursache und Linderung

Unter der Rosacea, auch Kupferrose genannt, versteht man eine entzündliche Erkrankung der Haut, vornehmlich im Gesicht. Die Ursachen der Entstehung liegen noch weitgehend im Dunkeln. Dennoch hat man mit der richtigen Pflege die Möglichkeit, die Erkrankung in Schach zu halten.

Rosacea, auch Kupferrose: Ursache und Linderung

Foto: Artemida psy / shutterstock.com

Etwa 2 bis 5 % der Erwachsenen in Deutschland leiden unter den Symptomen der Rosacea, Frauen sind häufiger betroffen als Männer, bei denen die Krankheit allerdings stärkere Auswirkungen zeigt. Die feinen Äderchen der Gesichtshaut sind dauerhaft geweitet, was zu einer Rötung der Gesichtshaut führt. Knötchen und eitrige Pusteln treten immer wieder auf. An Stirn, Wangen, Nase und Kinn zeigt sich die Rosacea meist besonders deutlich, es können aber auch Augen, die Brustregion oder der Nacken betroffen sein. Die Hauterkrankung verursacht Juckreiz und Schmerzen, außerdem kommt die psychische Belastung durch das sichtbare Erscheinungsbild der Rosacea hinzu.

Ursachen für die Entstehung der Rosacea

Die genauen Ursachen für die Entstehung einer Rosacea sind noch nicht geklärt, es gibt allerdings eine Reihe von Erklärungsansätzen. Für die Entzündungsreaktion scheint eine Störung im angeborenen Immunsystem verantwortlich zu sein. Diese bewirkt zum Beispiel eine Immunreaktion gegen die Haarbalgmilben, die sich zwar auf jedermanns Haut befinden, aber die Rosacea-Haut überdurchschnittlich hoch besiedeln.
Eine Entzündung der Nerven scheint ebenfalls eine Rolle zu spielen, weshalb Rosacea-Patienten auch überempfindlich auf blutgefäßerweiternde Reize reagieren, wie zum Beispiel UV-Strahlung, Alkohol oder scharfe Speisen. Es kommt dadurch zu einem plötzlichen Rötungsschub, der wiederum vermehrte Durchblutung zur Folge hat.
Auch genetische Faktoren sind bei der Entstehung von Rosacea von Bedeutung, so tritt bei dieser Erkrankung eine familiäre Häufung auf.
Ebenso scheinen hellhäutige Menschen aus West- und Nordeuropa häufiger zu erkranken.

Behandlung der Rosacea

Eine vollständige Heilung der chronischen Hauterkrankung gibt es leider nicht, aber zur Linderung von Rosacea kann einiges unternommen werden. Eine medikamentöse Behandlung dämmt Entzündungen und Infektionen der Haut ein. Wirkstoffe, die vom Arzt verordnet als Creme oder Gel lokal aufgetragen werden, sind zum Beispiel Metronidazol sowie Azelainsäure.
Bei schwereren Fällen von Rosacea wird die Einnahme von Tabletten notwendig.

Die vor allem kosmetisch störenden Hautrötungen können mit mild deckendem Make-up gegebenenfalls gut kaschiert werden.
Wichtig ist, bei der Auswahl von Kosmetika genau auf die Inhaltsstoffe zu achten, Medizinische Hautpflegeprodukte aus der Apotheke sind mild und entsprechen den hohen Anforderungen der belasteten Haut. Enthalten ist meist auch ein hoher Lichtschutzfaktor, der UV-Strahlen abhält und so die Entstehung weiterer roter Äderchen verhindert. Des Weiteren mildert ein leicht grüner Reflektorkomplex Rötungen zusätzlich auf optische Weise und sorgt so für einen frischen und lebendigen Teint.
Zudem sollten Betroffene lange Sonnenbäder meiden und das ganze Jahr über auf ausreichenden Sonnenschutz achten.

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