Sport im Sommer

In der warmen Jahreszeit fällt es den meisten Freizeitsportlern wesentlich leichter, sich aufzuraffen. Aber wie sieht es bei hohen Temperaturen aus? Ab wann wird Sport zu einem Gesundheitsrisiko und wie lässt sich die Belastungsgrenze erkennen?

Sport im Sommer

Foto: YanLev / shutterstock.com

Wer regelmäßig Sport treibt, hat eine gute Entscheidung für die eigene Gesunderhaltung getroffen. Natürlich sind Verfassung und Motivation nicht jeden Tag gleich. Wenn dann noch schwierige Wetterbedingungen hinzukommen, sind vor allem unerfahrene Sportler unsicher, ob Sie sich mit einer Sporteinheit nicht vielleicht überfordern. Eine Obergrenze für die Tagestemperatur gibt es jedoch nicht. Lediglich Empfehlungen sind möglich. Entscheidend ist aber die persönliche Belastbarkeit. Wer hohe Temperaturen gut aushält, treibt weiter Sport, während empfindlichere Sportler kürzertreten sollten. Ausschlusskriterien für Sport bei hohen Temperaturen sind:

• Akute Erkrankungen
• Bekannte Herzkreislauferkrankungen
• Schwindel
• Sehstörungen
• Übermäßiges Schwitzen
• Ausbleibendes Schwitzen
• Starke Kopfschmerzen

Schwindel ist darüber hinaus ein deutliches Signal, dass Kreislaufprobleme bestehen. In solchen Fällen muss die Trainingseinheit abgebrochen werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Langstreckenlauf, einen flotten Spaziergang oder eine entspannte Radtour handelt. Besonders wachsam sollten Asthmatiker sein. Sie profitieren zwar grundsätzlich vom Sport. Bei hohen Temperaturen ist die Belastung jedoch hoch, was akute Probleme verursachen kann.

Wann ist es wirklich zu heiß?

Ab 25°C ist von hoher Außentemperatur die Rede. Entscheidend ist nicht nur das subjektive Empfinden, denn 25° C können sich bei leichtem Wind deutlich kühler anfühlen. Liegen die Temperaturen bei 30° C und darüber, sollte der Sport in den Schatten oder auf eine andere Tageszeit verlegt werden. Aber auch die Ozonwerte sind zu beachten. Ab 180 Mikrogramm pro Kubikmeter drohen gesundheitliche Risiken und die Behörden geben Verhaltensempfehlungen ab. Informationen darüber bekommen interessierte Sportler auf der Seite des Bundesumweltamtes.

Gut vorbereitet im Sommer Sport treiben

Mit zunehmenden Temperaturen steigt auch der Wasserbedarf. Zwei bis drei Liter täglich sollten es wenigstens sein. Bei längeren Sporteinheiten kann es daher erforderlich sein, Wasser mitzunehmen. Der Handel bietet hierfür die passenden Gürtel mit kleinen Wasserflaschen. Langstreckenläufer fahren Etappen mit dem Auto oder dem Rad vorher ab und postieren Wasserflaschen unterwegs in einem Versteck. Das sicherste Signal für einen ausreichenden Wasserkonsum ist heller Urin. Wird der Urin dunkler, besteht Wassermangel. Weitere Tipps für Sport im Hochsommer:

• Luftige Kleidung
• Leichte Kost
• Wenig Zucker
• Keine eisgekühlten Getränke
• Sport möglichst nicht in der Mittagshitze
Sonnenschutz nicht vernachlässigen

An den ersten warmen Tagen im Jahr braucht der Körper Zeit für die Umgewöhnung, weshalb schwere Trainingseinheiten nicht ausgerechnet dann stattfinden sollten. Nach dem Training an einem heißen Tag benötigt der Körper Zeit für die Regeneration. Das gilt vor allem dann, wenn der Sportler durch die hohen Temperaturen zwar schwitzt, aber die fehlende Verdunstung den Abkühlungsprozess stört.
Empfehlenswert für Sportler ist, ergänzend ein Mineralstoffpräparat einzunehmen, um durch die Anstrengung verbrauchte bzw. ausgeschwitzte Stoffe im Körper auszugleichen.

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