Sport in der Schwangerschaft?

Sport in der Schwangerschaft – darf ich das? Mediziner empfehlen moderate Sportarten während der Schwangerschaft. Lesen Sie hier, welche Sportarten besonders für Schwangere geeignet sind und welche Sie besser vermeiden sollten.

Sport in der Schwangerschaft?

Foto: NAR studio / shutterstock.com

Früher war Sport in der Schwangerschaft vor allem eines: tabu. Doch das Blatt hat sich gewendet. Heute wird die gemeinsame Bewegung für Mutter und Kind von Sportwissenschaftlern und Medizinern grundsätzlich empfohlen. Denn das Training hält werdende Mütter fit und hilft, Beschwerden in der Schwangerschaft vorzubeugen, wie etwa Rückenschmerzen. Außerdem hilft die regelmäßige Bewegung gegen Depressionen, Schwangerschaftsdiabetes und Wassereinlagerungen. Auch die Geburt soll einfacher und komplikationsfreier verlaufen, wenn die werdende Mutter Sport getrieben hat. Wichtig ist, dass Sie beim Training auf Ihren Körper hören – dann können Sie an sieben Tagen für jeweils eine Stunde trainieren. Sie sollten moderaten Sport bevorzugen.. Zu meiden sind alle Sportarten, die mit großer Wucht verbunden sind oder bei denen Sie stürzen könnten. Joggen ist in dieser Zeit nur etwas für wirklich trainierte Frauen.

Was muss ich beim Sport in der Schwangerschaft beachten?

Auf jeden Fall besprechen Sie die geplanten sportlichen Aktivitäten mit Ihrem Arzt. Ganz grundsätzlich dürfen Sie es beim Sport in der Schwangerschaft nicht übertreiben und müssen auf Ihren Körper achten. Neben der Herzfrequenzkontrolle ist Ihr subjektives Gefühl beim Sporttreiben in der Schwangerschaft wichtig. Wenn Sie Einsteigerin sind, sollten Sie vor allem sanfte Sportarten ausprobieren: Aquajogging, Pilates, Walken, Gymnastik oder Aquaspinning sind ideal. Auch Bauch, Rücken und Beckenboden können während der Schwangerschaft trainiert werden. Ab der zwanzigsten Schwangerschaftswoche sollten Sie allerdings die Bauchmuskulatur nicht mehr isoliert trainieren.
Nach der Geburt gilt: Lassen Sie es eher langsam angehen! Sprechen Sie mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt über das richtige Training nach der Schwangerschaft.

Pflegeprodukte zur Unterstützung

Auch wenn Sie Sport treiben, in der Schwangerschaft dehnt sich der Bauch und es entstehen die sogenannten Dehnungsstreifen. Vor allem bei einem eher schwachen Bindegewebe zeigen sich Schwangerschaftsstreifen. Neben der moderaten Bewegung sollte daher Hautpflege auf jeden Fall zu Ihrem täglichen Ritual gehören. Spezielle Cremes sind auf die Bedürfnisse der Haut in der Schwangerschaft abgestimmt und spenden ihr die erforderliche Feuchtigkeit. Auch Öle sind zur sanften Massage der Haut geeignet. Tragen Sie Creme oder Öl in sanften, kreisenden Bewegungen auf den Bauch auf. Ihr Baby wird diese Massagen ebenfalls genießen.

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