Stressfrei Geschenke einkaufen

Je näher Weihnachten rückt, desto mehr Stress droht beim Geschenkeeinkauf. Doch es gibt Tricks, damit auch die letzten Shoppingtouren nicht die Stimmung trüben und trotzdem erfolgreich sind. An erster Stelle steht die akribische Vorbereitung der Einkäufe mit Raum für Auszeiten.

Foto: Maridav / shutterstock.com

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Einkaufen ohne Stress? Gerade Familien fürchten die letzten Einkäufe, wenn die Geschäfte voller werden und die Zeit drängt. Ratlose „Irgendwaseinkäufe“ sind keine Lösung, denn sie verfehlen den Sinn der Gabe. Die Kunst besteht also darin, die Einkäufe gut zu planen und sich Auszeiten zu nehmen. Wer den Geschenkemarathon als Stress empfindet, könnte gründlich vorplanen. Sehr kleine Kinder sollten jedoch möglichst nicht mitgenommen werden. Befreundete Familien können sich in solchen Fällen gegenseitig mit der Kinderbetreuung helfen und den jeweils anderen ein paar freie Stunden für den Einkauf verschaffen. Das Fest der Nächstenliebe darf seine Schatten hier gerne vorauswerfen. Alleinerziehende freuen sich z.B. über Hilfsangebote zur Kinderbetreuung.

Richtig einkaufen mit Kindern

Für Familien mit Kindern kann der Einkaufsmarathon in echten Stress ausarten. Vor allem in vollen Geschäften sind kleine Kinder schnell überfordert. Hier lässt sich vorbeugen und das beginnt schon bei der Einkaufsplanung. Der stressfreie Einkauf beginnt mit einem Familienrat am Tisch. Auf ein Blatt Papier wird eine Tabelle gezeichnet und die Namen der Personen eingetragen, die beschenkt werden sollen. In der nächsten Spalte ist Platz für die bekannten Interessen. In die dritte Spalte können die Geschenkvorschläge eingetragen werden. Die besten oder leicht zu verwirklichenden Vorschläge werden Rot markiert. In die letzte Spalte gehören die Geschäfte, die sich für den Einkauf eignen. Die Übersicht hilft, eine Schnittmenge zu ermitteln, die sich im Ergebnis darauf konzentriert, dass entweder in kleinen Geschäften eingekauft wird, was grundsätzlich stressfreier ist oder insgesamt möglichst viele Geschenke in einem einzigen Markt zu finden sind. Kinder ab Grundschulalter können in die Einkaufsplanung einbezogen werden.

Gezieltes Vorgehen mindert Stress

Nichts ist im Weihnachtsstress schlimmer, als planloses Stöbern, immer in der Hoffnung auf einen Geistesblitz. Das beginnt schon bei der Auswahl der Geschäfte und der Frage, wo das Parken leichter möglich ist. Und die Auszeiten? Befindet sich ein Eiscafé im Einkaufszentrum? Oder gibt es eine gemütliche Pizzeria, in der sich eine erholsame Pause einlegen lässt? Auch die Auszeiten sollten geplant werden. Eltern sollten bedenken, dass sie ihre eigene Gereiztheit zu 100 Prozent auf die begleitenden Kinder überträgt. Verständnis ist daher wichtig. Vielleicht befindet sich eine befreundete Familie ebenfalls im Einkaufsstress? Dann empfiehlt es sich, in einem zentral gelegenen kinderfreundlichen Restaurant einen Tisch zu reservieren und sich dort zu verabreden. Es lohnt sich außerdem, Kindern eine kleine Überraschung zu versprechen und ihnen einen Geschenkewunsch zu erfüllen, auch wenn Weihnachten nicht mehr fern ist.

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