Tag gegen Lärm am 25. April: „Laut war gestern“

Lärm nervt und macht krank. Der Tag gegen den Lärm rückt die Belastungen durch Schall ins Bewusstsein. Was kann der Einzelne für mehr Lebensqualität tun? Leisten Sie Ihren Beitrag zu weniger Lärm!

Tag gegen Lärm am 25. April: "Laut war gestern"

Foto: Cookie Studio / shutterstock.com

Viele Menschen empfinden Lärm als echte Beeinträchtigung der Lebensqualität. Hauptübeltäter ist dabei der Straßenverkehr, den 54 Prozent als belästigend empfinden. 40 Prozent sind genervt vom Lärm der Nachbarn, 21 Prozent vom Fluglärm. Denn unsere Ohren mit ihren 15.000 Hörzellen sind dem Schall – und damit dem Lärm – weitgehend schutzlos ausgeliefert. Auch wenn sich zur Verminderung der Lärmbelastung viel auf technischem Gebiet tut, ist die Belastung der Gesundheit durch Schallemissionen ein ernsthaftes Problem. Der Schlaf leidet ebenso wie die Konzentrationsfähigkeit. Negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System sind mittlerweile wissenschaftlich bewiesen. Der Tag gegen den Lärm, der „International Noise Awareness Day“, wird seit 1995 begangen und soll Lärm als Umweltthema ins Bewusstsein rufen.

Was kann ich als Einzelner gegen Lärm tun?

Eine ganze Menge! Denn jedes Individuum erzeugt Schall. Das lässt sich nicht vermeiden – allerdings können Sie bei Beruf und Freizeit einiges zur Lärmverminderung unternehmen:

  • Machen Sie nicht mehr Lärm als unbedingt erforderlich. Achten Sie zum Beispiel darauf, leise Gartengeräte einzusetzen und örtlich vorgeschriebene Ruhezeiten einzuhalten.
  • Nehmen Sie Rücksicht auf das Ruhebedürfnis Ihrer Mitmenschen, vor allem nachts.
  • Wenn Sie häufiger das Auto stehen lassen und zu Fuß gehen, tragen Sie zur Lärmminderung bei und tun etwas für Ihre Gesundheit.
  • Setzen Sie vor allem Kinder keinem unnötigen Lärm aus. Lautes Kinderspielzeug wie Knackfrösche können das Gehör schädigen.
  • Vermeiden Sie eine Dauerbeschallung durch Fernsehen oder Radio.
  • Stellen Sie Ihre Freizeitaktivitäten auf den Prüfstand: Sind sie mit großer Geräuschemission verbunden? Können Sie diesen Aktivitäten leiser nachgehen?
  • Machen Sie sich bewusst, dass auch Sie eine potenzielle Lärmquelle sind und sensibilisieren Sie Freunde und Familie für das wichtige Thema Lärm.

Was kann ich tun, um mein Gehör zu schützen und die Lebensqualität zu verbessern?

Tun Sie sich und Ihren Ohren etwas Gutes:

  • Tragen Sie Gehörschutz, wo immer es vorgeschrieben ist oder sinnvoll erscheint.
  • Überlegen Sie, ob bei gewissen Alltagstätigkeiten wie Rasenmähen ein Gehörschutz angebracht wäre.
  • Wenn Sie nächtlicher Lärm wachhält, schaffen Ohrstöpsel aus der Apotheke Abhilfe. Verlegen Sie Ihr Schlafzimmer in das ruhigste Zimmer des Hauses. Eine Schallisolierung kann ebenfalls helfen.
  • Suchen Sie mindestens einmal pro Woche einen ruhigen Ort auf, etwa einen Wald, und gönnen Sie Ihren Ohren eine Auszeit vom Lärm.
  • Lassen Sie Ihr Gehör regelmäßig von einem Facharzt überprüfen.
  • Wenn Sie von Ohrgeräuschen geplagt werden, können Ihnen Ginkgo-Präparate helfen. Bei starken Ohrgeräuschen sollten Sie ebenfalls einen Ohrenarzt aufsuchen.


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