Unterzuckerung ohne Diabetes – was steckt dahinter?

Heißhungerattacken, Zittern, Schweißausbrüche: Auch Menschen, die nicht an Diabetes leiden, kennen die Symptome einer Unterzuckerung. Erfahren Sie, welche Ursachen dahinter stecken und wie Sie mit der richtigen Ernährung die Unterzuckerung vermeiden können.

Unterzuckerung ohne Diabetes – was steckt dahinter?

Foto: Borysevych.com / shutterstock.com

Menschen mit Diabetes kennen Unterzucker genau, und dieser Zustand kann für sie lebensbedrohlich sein. Doch auch bei gesunden Menschen treten Symptome von Unterzucker, wie Zittern, Heißhunger und kalter Schweiß, auf. Der Blutzuckerspiegel sinkt, und das Gehirn fordert nachdrücklich den Konsum von Kohlehydraten ein. Von einer Unterzuckerung bei Gesunden spricht man, wenn der Blutzuckerspiegel unter 50 Milligramm pro Deziliter fällt. Erste Symptome können sich allerdings schon bei einem Wert von 70 Milligramm pro Deziliter bemerkbar machen. Solche Unterzucker-Symptome treten bei Gesunden vor allem dann auf, wenn intensiv Sport getrieben wurde oder der Betroffene unregelmäßig isst. Auch wer auf leeren Magen eine Tüte Gummibärchen verschlingt, kann anschließend die Symptome einer Unterzuckerung spüren. Der Grund: Die schnell verdaulichen Kohlehydrate lassen den Blutzucker ansteigen und es wird viel Insulin freigesetzt. Daraufhin sinkt der Blutzuckerspiegel rapide und das Gehirn fordert neuen Zucker.

Was kann ich gegen Unterzuckerung ohne Diabetes tun?

Wenn Sie die typischen Symptome eines Unterzuckers bei sich spüren, ist schnelle Abhilfe gefragt. Ein Stück Traubenzucker oder ein Glas Saft helfen aus dem Zuckerloch. Heutzutage gibt es Traubenzucker ergänzt durch Vitamine oder Mineralstoffe einzeln verpackt praktisch verfügbar für jede Tasche und Lebenslage. Um den Symptomen vorzubeugen empfiehlt es sich, viele kleine Mahlzeiten am Tag zu essen. Vermeiden sollten Sie Produkte mit schnell verdaulichen Zuckern. Neben den oben erwähnten Gummibärchen sind dies Leckereien wie Plundergebäck, Marmelade und Cola-Getränke. Lebensmittel wie Gemüse, Joghurt, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte lassen hingegen den Blutzuckerspiegel weniger schnell ansteigen und sind daher vorzuziehen. Wenn Sie öfter Symptome einer Unterzuckerung feststellen, sollten Sie den Arzt aufsuchen. Denn neben Diabetes können auch andere Krankheiten für den Unterzucker verantwortlich sein.

Welche Krankheiten können Unterzucker verursachen?

Für die Unterzuckerung können neben der falschen Ernährung auch andere Faktoren ausschlaggebend sein. Treten bei Ihnen häufiger Symptome einer Unterzuckerung auf, sollten Sie die Ursache ärztlich abklären lassen. Sehr selten handelt es sich um ein Insulinom, meist gutartige Tumore der Bauchspeicheldrüse, die zu viel Insulin produzieren. Der Tumor lässt sich in der Regel operativ entfernen. Bei einer verminderten Nebennierenrindenfunktion treten ebenfalls die typischen Symptome einer Unterzuckerung auf. Außerdem können Unterzuckersymptome bei Menschen mit einer Leber-Erkrankung, wie etwa Leberzirrhose oder Hepatitis, vorkommen. Auch Menschen, die an einer Stoffwechselerkrankung wie Fructose-Intoleranz leiden, können betroffen sein. Und nicht zuletzt weisen oft niedrige Blutzuckerwerte auf eine nicht erkannte Diabetes hin. Eine ärztliche Untersuchung ist also in jedem Fall ratsam.

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1 Kommentar

  1. Chrisbo sagt:

    Toller Beitrag, hätte ich gar nicht gedacht.

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