Wandern mit Rucksack – was darf nicht fehlen?

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Wandern ist die langsame Art des Reisens. Es fordert alle Sinne und bietet dafür viele schöne Eindrücke. Doch die gesunde Form der Erholung und des „Entschleunigens“ birgt auch einige Risiken. Mit der richtigen Ausstattung und der nötigen Erste Hilfe-Ausrüstung können sich die Wanderer unterwegs selbst helfen.

Praktische Notfallsets sollten in keinem Rucksack fehlen. Die Wahl des passenden Inhalts ist von vielen Faktoren abhängig, wie:

• Gruppengröße
• Kindern in der Gruppe
• Temperatur
• Dauer
• Strecke

Foto: Dudarev Mikhail / shutterstock.com

Foto: Dudarev Mikhail / shutterstock.com

Vor der Wanderung sollten sich die Teilnehmer informieren, wie schnell im Zweifel Hilfe vor Ort sein kann. Auf normal frequentierten Wanderwegen ist das selten ein Problem. Wer aber auf anspruchsvollen Strecken länger als einen Tag unterwegs ist, muss sich besser vorbereiten. Dazu gehört auch ein Notzelt, falls ein Verletzter vorübergehend vor dem Wetter geschützt werden muss. Solche Zelte sind sehr leicht und selbstaufbauend. Auch das Handy darf nicht fehlen. Eine absolute Sicherheit stellt es jedoch nicht da, denn nicht überall ist ein Funknetz erreichbar.

Die wichtigsten Hilfsmittel für unterwegs

Es sind schon Kleinigkeiten, die bei einer Wanderung für Probleme sorgen können. Ein Insektenstich, ein Zeckenbiss, eine Blase und auch ein Sonnenbrand sollten aber nicht zu einem Grund werden, den Ausflug vorzeitig abzubrechen. In den Rucksack gehören daher:

Pinzette und Zeckenzange
Blasenpflaster
Einweghandschuhe
• verschiedenes Verbandmaterial oder ein anwenderfreundliches Erste Hilfe Sets
Schere
Tape
Rettungsdecke

Sonnenmilch und Insektenschutzmittel dürfen ebenfalls nicht fehlen, wie auch persönliche Medikamente. Schmerzmittel sollten gut verträglich sein, mitwandernde Kinder benötigen speziell für sie geeignete Medikamente. Wasser darf ebenfalls nicht fehlen. Vor allem Kinder haben unterwegs einen deutlich erhöhten Bedarf an Flüssigkeit. Hier eignen sich leichte PET-Flaschen für die Wanderung. Süße Getränke sind die falsche Wahl.

Fehler bei der Planung vermeiden

Wer auf Sicherheit setzt, wird dazu neigen, zu viel mitzunehmen. Das kann zu weiteren Problemen führen, wenn der Rucksack zu schwer wird. Dennoch gibt es einige Dinge, die unverzichtbar sind. Dazu zählen:

• Regendichte Jacke
• Pullover
• Gesundheitskarte

Personen, die chronisch krank sind oder dauerhaft Medikamente einnehmen müssen, sollten einen entsprechenden Nachweis mit sich führen. Außerdem sind die richtigen Schuhe von großer Bedeutung. Sandalen sind, spezielle Trekkingsandalen ausgenommen, kein geeignetes Schuhwerk für eine Wanderung. Bei hohen Temperaturen empfehlen sich leichte Wanderschuhe mit Wandersocken, die verhindern, dass die Füße zu sehr schwitzen. Die Schuhe dürfen nicht erst bei der Wandertour eingelaufen werden, sonst sind Blasen und weitere Probleme vorprogrammiert. Aber auch gewohntes Schuhwerk kann Probleme verursachen, wenn es bergiger wird. Denn bei langem Bergablaufen werden die Füße leicht nach vorn geschoben, was zu Quetschungen der Fußnägel führen kann. Deshalb ist es wichtig, Pausen einzulegen.

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