Was Diabetiker bei der Hautpflege beachten müssen

Der Hautpflege bei Diabetes kommt besondere Bedeutung zu. Denn oft löst der hohe Blutzuckerspiegel Funktionsstörungen der Haut aus. Was Sie bei Diabetes bei der Hautpflege beachten müssen und was Sie zusätzlich für eine schöne Haut tun können, erzählen wir Ihnen in diesem Beitrag.

Was Diabetiker bei der Hautpflege beachten müssen

Foto: paulynn/ shutterstock.com

Trockene und juckende Haut ist oftmals mit der Diagnose Diabetes verbunden. Der Körper versucht, den überschüssigen Zucker mit dem Urin auszuscheiden. Der erhöhte Zuckerspiegel führt dabei zu einer Schädigung der Nerven in Talg- und Schweißdrüsen. Die Folge: Die Produktion von Talg und Feuchtigkeit ist gestört. Diese beiden Faktoren sorgen für eine Austrocknung der Haut. Hinzu kommen eine Verminderung der Hautdurchblutung und eine Herabsetzung der Abwehrkräfte der Haut. Um Ihre Haut zu stärken, empfiehlt es sich, den gesamten Körper mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Trinken Sie deshalb viel – mindestens zwei Liter am Tag sollten es sein.

Richtig duschen und cremen

Duschen ist besser als Baden, denn ein entspannendes Vollbad entzieht dem Körper zusätzlich Fett, vor allem dann, wenn das Wasser sehr warm ist. Auch beim Duschen sollten Sie auf moderate Temperaturen achten und nur kurz unter der Brause verweilen. Für Diabetiker geeignet sind milde Reinigungsmittel, die auf den pH-Wert der Haut abgestimmt sind. Auch pH-neutrale Duschöle sind empfehlenswert. Nach dem Duschen sollten Sie sich gründlich abtrocknen. Legen Sie ein besonderes Augenmerk auf die Stellen, wo Haut an Haut liegt, also zum Beispiel auf die Zehenzwischenräume. Anschließend cremen Sie Ihre Haut sorgfältig ein. Benutzen Sie dabei speziell für Diabetiker empfohlene Produkte. Diese enthalten oftmals Urea, einen künstlich hergestellten Harnstoff. Er bindet das Wasser in der oberen Hautschicht und sorgt so für eine geschmeidigere, glatte Hautoberfläche. Auch Ihre Hände sollten Sie besonders jetzt in der kalten Jahreszeit und nach jedem Händewaschen mit rückfettenden schützenden pflegenden Handcreme behandeln.

Die richtige Fußpflege

Wenn bei Ihnen Diabetes diagnostiziert wurde, sollten Sie Ihre Füße täglich kontrollieren. Sobald Sie Druckstellen, Wunden, Verfärbungen oder Infektionszeichen feststellen, müssen Sie Ihren Arzt konsultieren. Regelmäßige Fußbäder entlasten und verwöhnen geschundene Füße. Auch dabei gilt: Nicht zu lange und nicht zu heiß. Die Wassertemperatur sollte höchstens 35 Grad betragen, die Dauer darf fünf Minuten nicht überschreiten. Für die Reinigung verwenden Sie am besten einen milden und pflegenden Badezusatz. Nach dem Fußbad müssen Sie die Füße sanft, aber gründlich trocknen. Tupfen ist besser als reiben. Zehenzwischenräume müssen besonders gründlich „trockengelegt“ werden. Auch das gründliche Einsalben mit einem geeigneten Fußpflegemittel dürfen Sie nach dem Fußbad nicht vergessen.

Passende Produkte zu diesem Thema:

Eubos Diabetische Haut Pflege Körper Lotion
Spendet nachhaltig und langanhaltend Feuchtigkeit und stärkt die Abwehrkraft der Haut.

Allpresan Fuß spezial Fußbadkonzentrat
Reinigt die Fußhaut mild und pflegend.

Schlagwörter:

Keine Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar