Was ist ein Kinesio Tape?

Kinesio Taping beschreibt ein ganzheitliches Heilverfahren, bei dem die sogenannten Tapes (Bänder) Muskeln, Sehnen und Gelenke stabilisieren und vor übermäßiger oder falscher Bewegung schützen sollen. Die Methode unterstützt auf natürliche Weise die Heilungsprozesse des menschlichen Körpers.

Was ist ein Kinesio Tape?

Foto: Kattiya.L / shutterstock.com

Der japanische Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase erfand die Taping-Technik im Jahr 1973. Heute ist das dabei angewandte Therapie-Band mit langen Streifen praxiserprobt und beliebter denn je. Besonders die Kinesio Tapes stehen für die originalen Methoden nach Dr. Kase. Hochwertige Bänder sind komplett frei von Latex. Zudem sind sie aus atmungsaktivem und hypoallergenem Material gefertigt. Sie passen sich den Bedürfnissen von Patienten und Sportlern an, sind pflegeleicht und langlebig.

Das Tape

Ein Tape oder Taping ist ein Pflasterklebeverband. Als solcher dient er sowohl der Behandlung als auch der Prävention. Seine Einsatzgebiete sind die Unfallchirurgie, die Orthopädie sowie die Sportmedizin. Das Tape schützt Muskeln, Sehnen und Gelenke vor falscher oder übermäßiger Bewegung. Beim Taping wird das Gelenk nie ganz ruhig gestellt. Vielmehr geht es darum, den Kapsel-Band-Apparat eines Gelenks zu stabilisieren. Zudem steigert der funktionelle Verband die Wahrnehmung der Körperbewegung. Auch die Fixierung des Gelenks fällt in den Bereich des Tapes. Der Pflasterklebeverband schenkt dank seines unelastischen Materials festen Halt. Er ist einseitig mit Klebematerial bestückt. So kann er sicher verschließen. Tapes sind in ihrer Anwendung vielseitig, die Farbe zum Teil wählbar. Die Streifen sind für fast alle Gelenkpartien erhältlich.

Hier eine kleine Liste der Einsatzmöglichkeiten, die aber wissenschaftlich nicht belegt sind:

Kinesiologisches Taping allgemein wird angewandt bei

  • Gelenk-, Sehnen-, Muskel- und Bänderverletzungen
  • krankhafte Bewegungsmuster
  • Wassereinlagerungen
  • neurologische Symptome

Wie tape ich mein Knie richtig?

Das Knie ist eine empfindliche Stelle. Dies bekommen gerade Fußballer, Radfahrer oder Jogger deutlich zu spüren. Gezerrte Sehnen oder überlastete Bänder sind an der Tagesordnung. Auch ein verdrehtes Knie kommt bei diesen Sportlern häufiger vor. Aus diesem Grund wird gerne ein Kinesiologisches Tape verwendet.

Die Frage lautet: Wie kann man das Knie nun tapen?

Starke Verletzungen des Stützapparates und gerade der Kniescheibe sollten immer von einem Arzt oder einem geschulten Physiotherapeuten getapt werden. Dabei können sowohl die Innenseite des Kniegelenks als auch die Außenseite getapt werden.
Bevor das Band an der betroffenen Stelle fixiert wird, erfolgt eine ärztliche Untersuchung. Mit Hilfe von bildgebenden Verfahren wird der optimale Pflasterverlauf festgelegt.. Ziel ist es, die Instabilität des Gelenks zu beheben. Je länger ein Verband, desto höher seine Stabilität. Dennoch machen auch kurze Verbände Sinn. Nämlich dann, wenn es um vorbeugende Maßnahmen kurzfristiger Natur und bequemen Tragekomfort geht.

Was bringt Taping?

Beim Sport sind Verletzungen nie ganz zu vermeiden. Leichte Verstauchungen lassen sich gut zu Hause pflegen. Doch hier ist große Vorsicht geboten. Wer zu schnell wieder mit dem Sport beginnt, riskiert vielleicht den nächsten Sturz. Knie und Bein brauchen neben guter Pflege auch sicheren Halt. Tape-Streifen können diese Festigkeit bieten. Und dies ohne zu behindern oder gar zu beschweren. Der Impuls kommt vom Pflaster selbst. Es liegt eng auf der Haut auf und stützt das umliegende Gewebe. Man darf sich das wie eine positive Kettenreaktion vorstellen. Von oben nach unten setzt sich die Kraft des Tapes fort. Dies ermöglicht einen stabilen Halt. Aktive Menschen loben das Band, denn dank ihm können sie ohne Reue Sport treiben, selbst, wenn das Gelenk noch empfindlich ist. Der Tape-Verband schont die Sehnen und die Gelenkkapsel.

Welche Tape-Farbe?

Die bestimmte Farbwahl der Tapes kommt nicht von ungefähr. Sie entstammt der traditionellen chinesischen Medizin, der Farbtherapie und der Farbpsychologie. Die von Kenzo erarbeitete Taping-Methode verfolgt den Einfluss der verschiedenen Farbgebung. So hat jede Bandfarbe ihre ganz spezielle Bedeutung. Auch wenn die Angaben zu den Farben umstritten sind und Mediziner den verschiedenen Farben in der Regel keine unterschiedliche Wirkung zuschreiben.

Insgesamt sind die heilsamen Streifen in Blau, Rot und Beige erhältlich:

Rot soll mehr Licht in sich aufnehmen und sitzt im dunkleren Viertel des Farbspektrums. Die Temperatur unter dem roten Tape soll angenehm hoch sein.

Blau kühlere Farbe. Sie spiegelt das Licht vermehrt wieder und soll die Temperatur unterhalb des Streifens senken.

Beige gilt als neutral. Das Band neigt weder zur Kälte- noch zur Wärmebildung.

Kinesio Taping – wie teuer?

Die Preise hängen von der benötigten Therapie bzw. Taping-Methode ab und sind recht unterschiedlich. Den genauen Preis Ihrer Therapie erfragen Sie bitte bei Ihrem behandelnden Arzt. Auskunft erteilt ebenfalls Ihre Krankenkasse oder der behandelnde Physiotherapeut. Die einzelnen Preise für die Tapes erfahren Sie bei uns im Online-Shop.

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