Was verraten Sommersprossen über die Haut?

Sommersprossen erleben dank Fashionshows und Beautymagazinen ein echtes Revival. Haben Frauen früher die kleinen Pünktchen unsichtbar geschminkt, so werden jetzt oftmals absichtlich welche aufgemalt oder sogar tätowiert. Doch was sagen Sommersprossen eigentlich über unsere Haut aus?

Was verraten Sommersprossen über die Haut?

Foto: WAYHOME studio / shutterstock.com

Schauspieler wie Andrea Sawatzki oder Matthias Schweighöfer haben sie, Models wie Erin Heatherton auch: Sommersprossen. Die Entstehung beruht auf einer Gen-Mutation, manche Melanozyten im Körper produzieren bei Sonneneinstrahlung mehr dunklen Farbstoff als die Umgebung. Hauptsächlich treten Sommersprossen bei Menschen mit blonden bzw. rötlichen Haaren und heller Haut auf, also bei sehr lichtempfindlichen Typen. Dunklere Hauttypen bräunen hingegen meistens gleichmäßig. Die Sommersprossen sind meist an lichtexponierten Hautstellen zu sehen – wie Gesicht, Hände, Arme oder Dekolleté. Außerdem haben sie einen besonderen Farbton, nämlich Dunkelorange.
Die gutartigen Pigmentstörungen sind nicht gefährlich. Da sie allerdings hauptsächlich bei hellen Hauttypen auftreten, sollte stets auf ausreichenden Sonnenschutz geachtet werden. Auf die Entstehung von Hautkrebs haben Sommersprossen allerdings keinen Einfluss.

Kann ich meine Sommersprossen loswerden?

Im Internet kursieren oftmals fragwürdige Bleaching-Methoden mit diversen Hausmitteln wie Zitrone oder Gurke. Kurzfristige Erfolge durch die Ascorbinsäure der Zitrone sind nachweisbar, allerdings ist die Variante auf Dauer nicht hautfreundlich. Es ist besser, auf ausreichenden Sonnenschutz ab Lichtschutzfaktor 30 zu achten. In der Apotheke sind beispielsweise aufhellende Cremes erhältlich. Eine Entfernung mittels Lasertherapie ist grundsätzlich möglich, aber die hohen Kosten müssen selbst getragen werden. Sommersprossen können später trotzdem wieder auftreten.
Die beste Variante ist sicherlich, sich mit den süßen Pünktchen im Gesicht anzufreunden. Sie geben dem Gesicht einen jugendlichen und frischen Touch – und laut einer aktuellen Umfrage der „Apotheken Umschau“ findet jeder zweite Mann Sommersprossen sexy.
Übrigens: In der Schwangerschaft verändern sich die Hormone und damit auch die Melanozyten. Dies führt dazu, dass Schwangere mehr Sommersprossen haben, was sich in der Regel nach der Geburt wieder reduziert.

Mythen über Sommersprossen

Oftmals entstehen Sommersprossen während der Kindheit, was aber nicht bedeuten muss, dass sie uns ein Leben lang begleiten. Im Alter reduziert sich die Produktion von Melanin. Das hat zur Folge, dass auch die Sommersprossen weniger werden. Sommersprossen entstehen grundsätzlich ab dem Frühling, im Winter bilden sie sich zurück. Durch Wintersport oder Solariumbesuche können sie allerdings auch in der kalten Jahreszeit an Intensität zunehmen. Die UV-Strahlung gelangt auch durch Glasscheiben: Wenn Sie Ihren Arbeitsplatz an einem sonnigen Fenster haben, werden Sie bemerken, dass sich Ihre Sommersprossen dunkel färben.

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