Welche Alternativen gibt es zu Milchprodukten?

Laktoseintoleranz ist weit verbreitet und die Liste der Milchersatzprodukte vielfältig. Doch sollten Sie je nach Unverträglichkeit und Allergie einiges bei der Auswahl beachten. Lesen Sie hier, welche Alternativen zu Milch und Milchprodukten für Sie in Frage kommen können.

Welche Alternativen gibt es zu Milchprodukten?

Foto: Christian Jung / shutterstock.com

Milch und Milchprodukte gelten wegen ihrer Inhaltsstoffe als gesund. Dennoch liegen Milchersatzprodukte im Trend, da viele Menschen auf Milchprodukte verzichten wollen oder müssen. Gründe dafür kann eine vegane Ernährung sein oder es steckt eine Laktose-Unverträglichkeit dahinter. Bei der Laktoseintoleranz handelt es sich um eine Milchzuckerunverträglichkeit. Die ist relativ häufig: Rund 75 Prozent der Weltbevölkerung sind betroffen. Zudem sind Milcheiweiß-Allergien und Milcheiweiß-Unverträglichkeiten bekannt, bei denen ebenfalls auf Milchersatzstoffe ausgewichen werden muss. Gut zu wissen: Im reifen Käse oder Kefir ist kein Milchzucker enthalten – solche Produkte können trotz Laktoseintoleranz konsumiert werden.

Gibt es Alternativen zu Milch?

Laktosefreie Milch und Milchprodukte gibt es im Reformhaus und mittlerweile auch in fast allen Supermärkten. Schwieriger wird es bei einer Milcheiweiß-Unverträglichkeit oder Allergie. Dann bleiben als Alternative – ebenso wie bei veganer Ernährung – Ersatzprodukte pflanzlichen Ursprungs:

  • Sojadrinks sind sicherlich die bekannteste Milch-Alternative. Vor allem, wenn Sie sich vegan ernähren möchten oder unter einer Laktose-Intoleranz leiden, können Sie auf Soja-Produkte zurückgreifen. Wenn Sie allergisch gegen Milcheiweiß sind, ist Vorsicht angebracht. Denn Sie könnten auch auf das in Soja enthaltene Eiweiß allergisch reagieren.
  • Drinks aus Dinkel sind eine prima Alternative bei veganer Ernährungsweise, Laktoseintoleranz und Milcheiweiß-Allergie.
  • Mandelmilch ist sehr wohlschmeckend – und die „Latte di Mandorla“ ist ein traditionelles sizilianisches Getränk. Der hohe Anteil an Vitamin E und Magnesium in der Mandelmilch verbessert das Hautbild. Weiterer Vorteil: Sie können Mandelmilch ganz einfach zu Hause selbst herstellen.
  • Kokosmilch ist in vielen asiatischen Ländern ein Grundnahrungsmittel und versorgt den Körper mit Kalium, Natrium, Magnesium und gesunden Fettsäuren.

Das sind Alternativen zu Milchprodukten

Das Angebot an Ersatzprodukten zu Butter, Käse und Quark ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Diese Alternativen bieten sich an:

  • Gesunde Margarine statt Butter.
  • Soja-Produkte statt Käse, Joghurt, Sahne und Quark. Veganer schwören auf die leckeren Soja-Produkte, die es mittlerweile als Alternative zu den meisten Milchprodukten gibt.
  • Wenn Sie auf Soja allergisch reagieren, können Sie auf Sahne, Quark und Sauerrahm zurückgreifen, die auf Grundlage von Lupinen, Nüssen, Hanf oder Reis hergestellt wurden.
  • Veganen Joghurt gibt es auch auf Basis von Kokosmilch.
  • Mandeln oder Cashewkerne bilden meist die Grundlage zu veganem Quark.
  • „Buttermilch“ ganz ohne Kuhmilch können Sie selbst herstellen, indem Sie 200 Milliliter Mandelmilch mit einem Esslöffel Apfelessig mischen.
  • Lust auf eine Leckerei? Veganes Eis auf Grundlage von Soja, Lupinen, Kokos- oder Mandelmilch ist im Handel erhältlich.

Wenn Sie lediglich die in der Kuhmilch enthaltene Laktose nicht vertragen, können Sie das für die Verarbeitung im Körper fehlende Enzym Laktase auch in Form von Ergänzungspräparaten aus der Apotheke zuführen.

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