Wenn die Pollen fliegen: Akuthilfe bei tränenden Augen und laufenden Nasen

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So sehr man den Frühling auch erwartet, darauf könnte man gut und gerne verzichten: Rote, juckende und tränende Augen, eine rinnende Nase sowie dauernde Niesattacken, Juckreiz am ganzen Körper und Müdigkeit plagen Allergiker. Frühblüher wie Hasel und Erle können je nach Wetterlage schon ab Januar Beschwerden verursachen.

Wenn die Pollen fliegen: Akuthilfe bei tränenden Augen und laufenden Nasen

Foto: PhotoMediaGroup / shutterstock.com

Wichtig ist, den Feind zu kennen, den man bekämpfen will. Aus diesem Grund sollten Sie einen Facharzt aufsuchen, der sich mit Allergien beschäftigt. Meist wird ein Hauttest durchgeführt, bei dem kleinste Mengen verschiedener Allergene auf die Haut appliziert werden. Diese jeweilige Stelle wird oberflächlich angeritzt. Rötungen, Juckreiz und Quaddelbildung deuten auf Allergien hin.
Der Arzt wird Ihnen in diesem Fall vermutlich Antihistaminika verschreiben, die den körpereigenen Botenstoff Histamin in Schach halten, der die Symptome verursacht. Antihistaminika gibt es in Form von Tabletten, Nasensprays oder Augentropfen, z.T. auch als Kombipackung der beiden. Präparate mit Cromoglicinsäure sorgen dafür, dass Histamin erst gar nicht freigesetzt wird. Diese Medikamente brauchen allerdings einige Tage, bis sie wirken. Denken Sie also an den rechtzeitigen Beginn der Einnahme.

Mit Hyposensibilisierung der Allergie den Kampf ansagen

Eine oftmals wirksame Behandlungsmethode ist die Hyposensibilisierung, auch Allergieimpfung oder spezifische Immuntherapie genannt. Bei dieser Therapie soll die Überreaktion des Immunsystems behandelt werden, indem man den Organismus in steigender Dosis mit dem Allergen konfrontiert. Diese Therapie wird entweder mittels Injektion oder Einnahme von Tropfen bzw. Schmelztabletten durchgeführt. In klinischen Studien zur Wirksamkeit zeigt sich bei den behandelten Patienten eine Reduktion der Medikamenteneinnahme um 45 %.
Eine Hyposensibilisierung sollte nur von einem mit der Therapie erfahrenen Allergologen durchgeführt werden. Die Gefahr von unerwünschten Nebenwirkungen ist zwar relativ gering, aber sie ist vorhanden. Zu den Nebenwirkungen zählen die üblichen Beschwerden, die bei Kontakt mit dem Allergen bestehen. Sehr selten kommt es zum Auftreten eines allergischen Schocks, der sofortige Gegenmaßnahmen erfordert.

Zu Hause die Pollen in Schach halten

Regelmäßiges Staubsaugen oder Wischen sorgt dafür, dass weniger Pollen bei Luftzug durch den Raum gewirbelt werden. Für Allergiker gibt es auch spezielle Staubsaugerfilter bzw. Staubsauger, deren Gehäuse komplett dicht ist, sodass keine pollenbelastete Abluft nach außen dringt. Verwenden Sie zum Staubwischen Tücher, die den Staub einschließen, und nicht aufwirbeln.
Die Anbringung eines Pollenschutzgitters vor dem Schlafzimmerfenster ist empfehlenswert. Damit können Sie auch ohne Bedenken das Fenster geöffnet lassen. Vergessen Sie nicht, im Auto einen Pollenschutzfilter anzubringen – und diesen regelmäßig zu tauschen!
Hängen Sie Ihre Wäsche während der Pollenflugzeit nicht zum Trocknen ins Freie und lagern Sie keine pollenbehaftete Kleidung im Schlafzimmer. Abendliches Duschen und Haarewaschen entfernt die Pollen und sorgt für ungestörte Nachtruhe.

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