Wenn man(n) es nicht mehr halten kann…

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Harninkontinenz ist vor allem für Männer, ein Tabuthema. Dabei ist Harninkontinenz weltweit gesehen ein häufiges Problem. Eine repräsentative Befragung aus dem Jahr 2005, an der 883 Männer und 1.182 Frauen teilnahmen, kam zu dem Ergebnis, dass über alle Altersstufen hinweg 12,6 Prozent der Deutschen inkontinent sind. Bundesweit sind also rund 10,17 Millionen Menschen betroffen, darunter etwa 3,8 Millionen Männer.

Was ist Harninkontinenz?

Die Harninkontinenz, auch Blasenschwäche genannt, bezeichnet den unfreiwilligen oder unwillkürlichen Verlust von Urin. Die Betroffenen sind nicht (immer) in der Lage, Zeit und Ort der Harnausscheidung zu kontrollieren. Die Harnmenge kann dabei von wenigen Tropfen bis hin zum gesamten Blaseninhalt variieren.

Was sind die Ursachen für Harninkontinenz?

Die Ursachen für Harninkontinenz sind vielfältig: Schwere körperliche Arbeit wie schweres Heben kann den Beckenboden auch bei Männern schädigen. Die Folge kann eine Belastungsinkontinenz sein: Eine Getränkekiste anzuheben kann dann schon dazu führen, dass ein Spritzer Urin abgeht. Harninkontinenz kann auch als Folge einer Prostatavergrößerung auftreten, diese Form der Inkontinenz nennt sich Dranginkontinenz. Dabei verspüren Betroffene plötzlichen und sehr starken Harndrang. Oftmals gelingt es nicht, rechtzeitig eine Toilette zu erreichen und es kommt zum Harnverlust. Diese Form der Inkontinenz ist bei Männern jeden Alters die häufigste. Auslöser kann eine gutartige Prostata-Vergrößerung sein.
Bei jedem Fünften bis Sechsten führen die Beschwerden wie starker Harndrang und Verlust von größeren Mengen Urin zu Hautreizungen oder Depressionen.

Wie sieht der Alltag eines Betroffenen aus?

Gerade Männern fällt es schwer, über die das Thema „Harninkontinenz“ zu sprechen. Viele leiden unter der Angst, dass Andere ihre Erkrankung bemerken könnten. Sei es durch Flecken auf der Kleidung oder den typischen Uringeruch. Sie schämen sich dafür, die Fähigkeit zur Kontrolle über die Blase verloren zu haben. Die Folgen: Inkontinenz-Patienten fühlen sich minderwertig, leiden unter seelischen Belastungen und ziehen sich von ihren sozialen Kontakten zurück – beruflich und privat.

Tipps für Betroffene:

  • Suchen Sie einen Arzt auf: Schildern Sie dem Arzt Ihre Beschwerden möglichst genau. Beobachten Sie Ihr Trinkverhalten und die Häufigkeit von Toilettengängen
  • Trinken Sie ausreichend: Eine unzureichende Trinkmenge führt dazu, dass die Blasenmuskulatur zu wenig trainiert wird, was das Problem verschlimmern kann. Durch den Flüssigkeitsmangel kann es zu Beschwerden wie Verstopfung kommen.
  • Bewegung: halten Sie sich fit mit z.B. Spaziergänge und Sport. Das unterstützt die Kontrolle der Blasenfunktion
  • Regelmäßige Toilettengänge: bei einigen Betroffenen helfen regelmäßige Toilettengänge den ungewollten Harnverlust zu verhindern oder zu reduzieren
  • Veränderungen zu Hause: richten Sie einen festen Platz im Badezimmerschrank für Inkontinenzprodukte ein. Räumen Sie den Weg zur Toilette frei. Bei Nacht kann ein Licht, das auf Bewegung reagiert, die Sicherheit auf dem Weg zur Toilette verbessern. Sind in der Wohnung mehrere Toiletten vorhanden, sollte eine für den Betroffenen immer frei sein, am besten diejenige, die nah an seinem Hauptaufenthaltsort ist.

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