Wie pflegen Sie Ihr Tattoo richtig?

Tattoos liegen im Trend – rund jeder Vierte zwischen 16 und 29 Jahren ist mittlerweile tätowiert. Dabei hat dieser Körperschmuck eine lange Tradition: Schon die Mayas kannten die Körperfarben und Ötzi brachte es sogar auf stolze 61 Tattoos. Lesen Sie hier, was Sie bei der Pflege Ihres Tattoos beachten sollten.

Wie pflegen Sie Ihr Tattoo richtig?

Foto: Robert Przybysz / shutterstock.com

Die fantasievollen Kreationen sehen schön aus, doch muss für den optimalen Erhalt des Körperkunstwerks einiges beachtet werden. Schließlich ist das, was die Tattoonadel auf unserer Haut zurücklässt, eine offene Wunde. Diese braucht Zeit zum Heilen und die richtige Pflege.

Diese Tipps sollten Sie direkt nach dem Stechen beachten:
Der Tätowierer versorgt die Wunde direkt nach dem Stechen und trägt eine desinfizierende Salbe auf. Außerdem kommt eine Folie über das frische Tattoo. Diesen Wundverband lassen Sie möglichst lange auf der Haut. Zu früheren Zeiten wurde noch Frischhaltefolie benutzt, was zu unangenehmen Begleiterscheinungen führen kann. Heute erlauben AQUA Folienpflaster aus der Apotheke nahezu unsichtbaren Wundschutz, der zudem wasserdicht, hautfreundlich und atmungsaktiv ist. Die transparenten Folienpflaster sind hauchdünn, legen sich wie eine zweite Haut um die Wunde und bewahren sie vor Nässe und Schmutz.
Tragen Sie lockere Kleidung, die nicht auf das Tattoo drückt und versuchen Sie Reibung zu vermeiden.

In den ersten Wochen

Die Heilung des Tattoos braucht einige Wochen. In dieser Zeit sollten Sie:

  • das Tattoo regelmäßig, aber möglichst dünn, eincremen. In den ersten vier Tagen am besten alle vier Stunden. Danach reichen drei- bis fünf Behandlungen pro Tag aus. Geeignet sind Wund- und Heilsalben oder spezielle After-Tattoo-Salben aus der Apotheke.
  • langes Duschen, Vollbäder, Schwimmen im Frei- oder Hallenbad vermeiden.
  • keinen Sport treiben, damit die Haut durch den Schweiß nicht gereizt wird.
  • die Haut vor Sonne schützen und den Besuch im Solarium verschieben.
  • weite, fusselfreie Kleidung aus Baumwolle tragen.
  • ausreichend Vitamin C zu sich nehmen und Alkohol meiden, um die Wundheilung zu unterstützen.
  • auf keinen Fall kratzen, wenn das Tattoo juckt!

Nach der Heilung

Auch wenn das Tattoo abgeheilt ist, braucht es besondere Pflege. Schließlich wollen Sie an den Farben und Formen der Körperkunst möglichst lebenslang Freude haben. Für die tägliche Pflege brauchen Sie eine Feuchtigkeitscreme, mit der Sie die tätowierte Haut regelmäßig versorgen, vor allem an Händen und Füßen. Der Feind des Tattoos ist die UV-Strahlung – und tätowierte Haut neigt auch leichter zu einem Sonnenbrand. Deshalb sollten Sie das Tattoo vor zu starker Sonneneinstrahlung schützen. Dabei gilt: Je höher der Lichtschutzfaktor der Sonnencreme, desto besser!

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1 Kommentar

  1. alabama33 sagt:

    Danke für die Tipps. Wollte mich mal vorab ein wenig informieren, da ich auch vorhabe mir ein Watercolor-Tattoo stechen zu lassen. Will aber in jedem Fall gut vorbereitet sein! 🙂

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