Wunder Po bei Babys

Von einem Tag auf den anderen kann es geschehen: Babys Po ist feuerrot. An der Stelle, wo die Windel sitzt, ist die Haut wund und entzündet. Das Wickeln bereitet starke Schmerzen. Der Grund dafür ist eine Windeldermatitis. Wie kann man dem Baby nun am besten helfen?

Wunder Po bei Babys

Foto: Rocksweeper/ shutterstock.com

Man traut sich kaum, die Windeln zu wechseln, weil Bläschen, Pusteln, Schuppen oder sogar offene Stellen dem Baby Schmerzen bereiten. Doch was ist die Ursache für die plötzlich auftretende Hautirritation?
Wenn das Problem erstmalig auftritt, könnte eine allergische Reaktion auf eine neue Windelmarke oder ein neues Pflegeprodukt die Ursache sein. Möglicherweise macht Ihr Baby gerade eine Durchfallerkrankung durch. Der flüssige Stuhl reizt die Haut besonders.
Auch die Nahrung Ihres Babys sollten Sie bei wundem Po unter die Lupe nehmen: Haben Sie den Speisenplan erweitert? Einige Obstsorten wie Erdbeeren und Zitrusfrüchte werden von Babys nicht so gut vertragen. Babys, die gestillt werden, leiden übrigens weniger häufig an einem wunden Po.
Das feuchte, warme Milieu einer Windel ist wie geschaffen für Hautpilze. Ein solcher Befall zeigt sich meist durch knallrote Haut mit pünktchenförmigen Ausläufer. Der Kontakt mit Urin oder Stuhl ist sehr unangenehm, die Haut juckt und brennt.

Erste Hilfe bei wundem Po

Rötung, Schwellung und Erwärmung der Haut in Kombination mit Fieber lassen meist auf eine bakterielle Infektion schließen. Bei Verdacht auf Pilzbefall oder eine bakterielle Infektion sollte ein Arzt aufgesucht werden – außerdem auch, wenn starker Schuppenbefall und ähnliches auf eine Hautkrankheit hindeuten.
In jedem Fall sollte das Baby jetzt häufig gewickelt werden, damit der Stuhlgang die Haut nicht weiter reizt. Verwenden Sie keine Feuchttücher, sondern nur klares Wasser. Thermalwasser aus natürlicher Quelle ist schwach mineralisiert und steril in Sprühflaschen abgefüllt. Es reinigt mild und beruhigt Irritationen. Deshalb ist Thermalwasser auch für das Baby ideal und eignet sich perfekt für unterwegs. Tupfen Sie die Haut anschließend vorsichtig trocken.
Wundpflegecreme mit Wirkstoffkomplexen wie beispielsweise Sucralfat fördert anschließend aufgetragen schnell und effektiv das Abklingen von Entzündungen.
Ohne Windel häufiger zu strampeln, wäre ebenfalls von Vorteil. Das Baby sollte dabei in einem warmen Raum auf einem dicken Handtuch liegen.
Als Hausmittel sind die Gerbstoffe von schwarzem Tee bekannt. Man kann die betroffenen Stellen auch mit starkem, erkaltetem Schwarztee betupfen.
Zum abdeckenden und sekretbindenden Hautschutz ohne Infektion durch Pilze oder Bakterien bei Windeldermatitis mit schmerzhafter Rötung der Haut hat sich Zinksalbe bewährt.

Wie kann ich einem wunden Po vorbeugen?

  • Wechseln Sie die Windeln häufig, am besten nach jedem Stuhlgang.
  • Achten Sie darauf, dass die Pflegeprodukte frei von Duft- und Konservierungsstoffen sind. Bei jedem Windeln sollte die Haut durch spezielle Babycreme geschützt und dem Wundwerden vorgebeugt werden. Reine Öle, Bienenwachs und hautverwandtes Wollwachs als Salbengrundlagen schützen umfassend, Heilpflanzenauszüge wie Ringelblumen– oder Kamillenblüten wirken zusätzlich hautberuhigend und lindernd.
  • Die Windel sollte nicht eng anliegen, notfalls eine Nummer größer kaufen.
  • Ihr Baby sollte mehrmals am Tag Zeit ohne Windel verbringen.
  • Achten Sie auf Ihre Nahrung, wenn Sie stillen. Scharfes und Fruchtsäfte gelangen über die Muttermilch in die Verdauung des Babys und können Hautreizungen verursachen.

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