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Artikelinformationen
ANAESTHESIN PASTILLEN 20 St
Abbildung ähnlich

ANAESTHESIN PASTILLEN, 20 St

ANAESTHESIN Pastillen

Darreichung: Lutschpastillen
Inhalt: 20 St
PZN: 03522124
Hersteller: Dr. Ritsert Pharma GmbH & Co KG
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Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: ANAESTHESIN PASTILLEN

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

ANAESTHESIN Lutschpastillen. Wirkstoff: Benzocain. Anwendungsgebiete: Schmerzen im Mund- und Rachenraum.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Gebrauchsinformation:

ANAESTHESIN Pastillen

Zur Anwendung bei Jugendlichen und Erwachsenen.
1 Lutschpastille enthält als Wirkstoff 8 mg Benzocain.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.
Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich.
Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, müssen Anaesthesin® Pastillen jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
- Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 3 Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
- Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:
1. Was sind Anaesthesin® Pastillen und wofür werden sie angewendet?
2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Anaesthesin ® Pastillen beachten?
3. Wie sind Anaesthesin® Pastillen einzunehmen?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie sind Anaesthesin® Pastillen aufzubewahren?
6. Weitere Informationen

1. Was sind Anaesthesin® Pastillen und wofür werden sie angewendet?
Diese Pastillen gehören zur Gruppe der Halsschmerzmittel
(Lokalanästhetika).
Anaesthesin® Pastillen werden angewendet zur kurzzeitigen lokalen Behandlung von schmerzhaften Beschwerden im Mund- und Rachenraum.

2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Anaesthesin® Pastillen beachten?
Anaesthesin® Pastillen dürfen nicht eingenommen werden,
- wenn Sie überempfindlich gegen Benzocain bzw. gegen andere Lokalanästhetika aus der Gruppe vom Estertyp oder einem der sonstigen Bestandteile von Anaesthesin® Pastillen sind.
- bei Kleinkindern unter 2 Jahren (Gefahr eines Kehlkopfkrampfes).

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Anaesthesin® Pastillen:
Lokalanästhetika können das Schlucken beeinträchtigen und die Gefahr des Verschluckens erhöhen.
Essen oder Trinken unmittelbar nach Anwendung der Pastillen sollte vermieden werden. Das Taubheitsgefühl von Zunge und Mundschleimhaut kann die Gefahr von Bissverletzungen erhöhen.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Es liegen nur sehr wenige Erfahrungen mit einer Anwendung von Anaesthesin® Pastillen bei Schwangeren vor. Wenn Sie schwanger sind, sollten Sie Anaesthesin® Pastillen daher nicht einnehmen, es sei denn, Ihr behandelnder Arzt hält dies für unbedingt erforderlich.
Es ist nicht bekannt, ob Benzocain, der Wirkstoff von Anaesthesin® Pastillen, in die Muttermilch übergeht.
Wenn Sie stillen, sollten Sie Anaesthesin® Pastillen daher nicht einnehmen, es sei denn, Ihr behandelnder Arzt hält dies für unbedingt erforderlich.

Kinder:
Anaesthesin® Pastillen können bei Kindern bis zu 2 Jahren einen Kehlkopfkrampf hervorrufen mit der Folge schwerer Atemstörungen.
Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen Anaesthesin® Pastillen nicht anwenden, da nicht genügend Informationen über Wirksamkeit und Verträglichkeit bei Kindern bis zu 16 Jahren vorliegen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Bei vorschriftsmäßiger Anwendung sind keine Einschränkungen
der Verkehrstüchtigkeit zu erwarten.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Anaesthesin® Pastillen:
Dieses Arzneimittel enthält Maltitol-Lösung. Bitte nehmen Sie Anaesthesin® Pastillen erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
Ponceau kann Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen.
Bei Einnahme von Anaesthesin® Pastillen mit anderen
Arzneimittel:
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

3. Wie sind Anaesthesin® Pastillen einzunehmen?
Wenden Sie Anaesthesin® Pastillen immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an.
Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Erwachsene und Jugendliche über 16 Jahren lassen eine Pastille langsam im Mund zergehen, wenn nötig alle 2 Stunden. Die maximale Tagesdosis beträgt 6 Pastillen.
Wenden Sie Anaesthesin® Pastillen ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage an.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Anaesthesin® Pastillen zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge Anaesthesin® Pastillen eingenommen haben, als Sie sollten:
Nehmen Sie Kontakt mit einem Arzt oder Apotheker auf. Bei Anwendung einer sehr hohen Zahl von Anaesthesin® Pastillen ist eine Überdosierung möglich.
Die Symptome sind Luftnot und bläuliche Verfärbung der Lippen und der Finger. In diesen Fällen sollten Sie sofort einen Arzt hinzuziehen.

Wenn Sie die Einnahme von Anaesthesin® Pastillen vergessen haben:
Setzen Sie die Einnahme wie in der Gebrauchsanweisung
angegeben fort.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel können Anaesthesin® Pastillen Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig: Mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig: Weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich: Weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
Selten: Weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
Sehr selten: Weniger als 1 von 10 000 Behandelten, oder unbekannt
In seltenen Fällen können Kontaktdermatitis und/
oder Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten.
Benzocain oder ein Metabolit PABA (Para-Aminobenzoesäure)
können Brennen, Juckreiz, Erythem, Urticaria und Ödem der Haut bzw. Schleimhaut verursachen.
In sehr seltenen Fällen kann Benzocain eine Methämoglobinämie
mit Atemnot und Cyanose (bläuliche Verfärbung der Lippen und der Finger) verursachen.
Ponceau kann Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen.

Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen
zu ergreifen?
Bei auftretenden Nebenwirkungen sollte das Arzneimittel abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

5. Wie sind Anaesthesin® Pastillen aufzubewahren?
Anaesthesin® Pastillen für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Blister bzw. Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.
Nicht über 25 °C lagern.

6. Weitere Informationen
Anaesthesin® Pastillen enthalten den Wirkstoff Benzocain.
Eine Lutschpastille enthält 8 mg Benzocain.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Gelatine, Maltitol-Lösung, Natriumchlorid, Saccharin-Natrium, Mittelkettige Triglyceride, dünnflüssiges Paraffin, gebleichtes Wachs, Pfefferminzöl, Anisöl, Ponceau 4R.

Anaesthesin® Pastillen sind in Packungen mit 20 Pastillen
erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
Dr. E. Ritsert GmbH & Co. KG
Klausenweg 12
69412 Eberbach
Tel.: 06271/92 21-0
Fax: 06271/92 21-55
info@ritsert.de

Stand der Information: 04/2007.
Quelle: www.ritser.de

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Bitte beachten Sie, dass sofern uns keine Großhandelserlaubnis für apothekenpflichtige Arzneimittel vorliegt, die maximale Versandmenge im Rahmen haushaltsüblicher Mengen 10 Packungen beträgt. Dies gilt jedoch nur, sofern in der obigen Artikelbeschreibung keine andere Höchstmengenangabe vorgenommen wurde.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: ANAESTHESIN PASTILLEN

  • Anwendungsgebiete:

    - Schmerzen im Mund- und Rachenraum

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene
    1 Pastille
    mehrmals täglich
    im Abstand von 2 Stunden

    Art der Anwendung?
    Lutschen Sie das Arzneimittel langsam oder lassen Sie es im Mund zergehen und dabei in der Mundhöhle einwirken.

    Dauer der Anwendung?
    Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

    Überdosierung?
    Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Atemnot kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Bronchien, die überempfindlich reagieren, z.B. bei:
            - Asthma bronchiale

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Kinder unter 16 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    - Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffBenzocain8 mg
    HilfsstoffGelatine+
    HilfsstoffMaltitol-Lösung+
    HilfsstoffTriglyceride, mittelkettige+
    HilfsstoffNatriumchlorid+
    HilfsstoffSaccharin natrium+
    HilfsstoffPfefferminzöl+
    HilfsstoffAnisöl+
    HilfsstoffParaffin, dünnflüssiges+
    HilfsstoffCochenillerot A+
    HilfsstoffWachs, gebleichtes+
  • Wirkungsweise:

    Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

    Der Wirkstoff betäubt, allerdings nur örtlich begrenzt. Der Stoff verhindert, dass die Nerven Reize weiterleiten. In niedriger Dosis macht die Substanz unempfindlich gegen Schmerzen. Steigt die Menge an Benzocain an, reagieren die Nerven auch auf Kälte, Hitze, Druck oder Berührungen nicht mehr sensibel. Weil sich der Stoff nicht im Blut auflöst, eignet er sich nur, um Schleimhaut und Haut oberflächlich zu betäuben.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Vorsicht bei Allergie gegen Mittel zur örtlichen Betäubung (Lokalanästhetika wie Benzocain, Oxybuprocain, Procain und Tetracain)!
    - Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954) oder gegen Sulfonamide!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Gewürze, ätherische Öle und Terpentinöl!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Phenol (z.B. Pyrogallol, Triclosan und Vanillin)!
    - Vorsicht bei Allergie gegen die Konservierungsmittel Benzoesäure und Benzoate (E-Nummer E 210, E 211, E 212, E 213)!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Gewürze, wie z.B. Anis, Beifuß, Dill, Fenchel, Karotte, Koriander, Kümmel, Paprika, Petersilie, Sellerie und Tomaten!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Paraffin!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Tartrazin (E 102), Echtgelb (E 105), Gelborange S (E 110) und Ponceau 4R (E 124))!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Zimt, Birke, Pappelknospen, Propolis, Baldrian, Gelbwurz und Kolophonium!
    - Vorsicht ist geboten bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Es können Magen-Darm-Beschwerden ausgelöst werden.


  • Aufbewahrung:

    Aufbewahrung

    Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.

  • Handelsformen:

    Anbieter: RITSERT, Eberbach, www.ritsert.de Bearbeitungsstand: 20.06.2012
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ANAESTHESIN PASTILLEN 20 St - Bewertungen & Erfahrungen

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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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