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Artikelinformationen
Combiscreen 3 Plus Teststreifen 50 St
Abbildung ähnlich

Combiscreen 3 Plus Teststreifen, 50 St

Teststreifen für die schnelle Bestimmung von Glucose, pH, und Protein

Darreichung: Teststreifen
Inhalt: 50 St
PZN: 04808414
Hersteller: ANALYTICON Biotechnologies AG
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Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Combiscreen 3 Plus Teststreifen

Produkteigenschaften:

Combi-Screen Plus

Zur In-Vitro Diagnostik:
Teststreifen für die schnelle Bestimmung von Glucose, pH, und Protein. Die Kombination der Parameter auf dem Streifen ist dem Packungsaufdruck zu entnehmen.

Anwendung:
Schnelltest zur Diagnostik und Früherkennung von Diabetes, Leber- und hämolytischen Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und Erkrankungen des Urogenitaltraktes.

Durchführung:
  • Nur gut gemischten, unzentrifugierten Harn, der nicht länger als 4 Stunden gestanden hat, verwenden. Empfohlen wird der erste Morgenurin. Proben vor Licht schützen.
  • Falls nicht sofort gemessen werden kann, Probe bei 2–4 °C aufbewahren; vor Gebrauch auf Raumtemperatur (15–25 °C) erwärmen.
  • Sammelgefäße müssen sauber und frei von Desinfektionsmitteln oder Detergenz–Rückständen sein. Keine Konservierungsmittel zusetzen.
  • Reaktionszonen nicht berühren.
  • Nur die erforderliche Anzahl von Teststreifen entnehmen und die Packung sofort wieder mit Originalstopfen fest verschließen.
  • Teststreifen kurz (ca. 2 Sek.) in die Urinprobe eintauchen. Alle Testfelder benetzen. Überschüssigen Urin über die Kante des Streifens am Rand des Sammelgefäßes oder auf saugfähigem Papier abstreifen.
  • Teststreifen während der Inkubationszeit waagerecht halten, um Interferenzen zwischen den Reaktionszonen zu vermeiden.
  • Reaktionsfarben nach 60 Sek. (Leukozyten nach 60–120 Sek.) mit der Farbskala vergleichen. Verfärbungen, die nur am Rand der Testfelder oder nach mehr als 2 Minuten nach Testbeginn auftreten, sind ohne Bedeutung.
  • Die visuelle Auswertung soll bei diffusem Tageslicht erfolgen.

Klin. Bedeutung, Testprinzipien, Erwartungswerte, Grenzen:

Glucose:
Zur Bestimmung von Glucose im Harn. Bestimmungen von Glucose im Harn dienen zur Diagnose und Behandlung von Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels, wie Diabetes mellitus und Hyperglycaemie. Der Nachweis basiert auf der Glucoseoxidase-Peroxidase-Chromogen-Reaktion. Außer Glucose ist kein Harninhaltsstoff bekannt, der eine positive Reaktion liefert. Glucose ist normalerweise im Urin nicht nachweisbar, obwohl minimale Mengen auch durch die gesunde Niere ausgeschieden werden. Farbänderungen schwächer als 50 mg/dl (2,8 mmol/l) sind als normal einzustufen. Der Einfluss von Ascorbinsäure wurde weitestgehend beseitigt. Ab einer Glucosekonzentration von ca. 100 mg/dl (5,5 mmol/l) oder höher werden auch bei hohen Ascorbinsäurekonzentrationen normalerweise keine falsch negativen Ergebnisse beobachtet. Hemmwirkung zeigen weiterhin Gentisinsäure, pH <5 und hohes spez. Gewicht. Falsch positive Reaktionen können durch Reste peroxidhaltiger oder anderer Reinigungsmittel hervorgerufen werden. Die Farbfelder entsprechen folgenden Konzentrationen: normal, 50, 100, 250, 500 und 1000 mg/dl bzw. normal, 2,8, 5,6, 14, 28 und 56 mmol/l. Konzentrationen ab 40 mg/dl (2,2 mmol/l) Glucose werden angezeigt.

pH:
Zur Bestimmung des pH-Wertes im Harn. pH-Bestimmungen dienen zur Bewertung der Acidität oder Alkalität des Harns, die im Zusammenhang mit Stoffwechselstörungen auftreten können, und zur Überwachung von Diäten. Anhaltend hohe pH-Werte deuten auf eine Infektion des Urogenitalbereichs hin. Das Testpapier enthält einen Mischindikator, der im pH-Bereich von 5 bis 9 deutlich unterscheidbare Reaktionsfarben (von orange über gelb nach türkis) zeigt. Bei Gesunden liegt der pH-Wert des frischen Harns meist zwischen pH 5 und 6. Bakterielle Kontamination kann zu falschen Ergebnissen führen. Gelegentlich auftretende rote Ränder in Nachbarschaft zum Nitritfeld sind nicht zu bewerten. Die Farbvergleichsfelder entsprechen einem pH-Wert von: 5, 6,6,5,7,8, 9.

Protein:
Zur Bestimmung von Proteinen im Harn. Der Nachweis dient zur Diagnose und Behandlung von Nierenerkrankungen. Der Test beruht auf dem "Eiweißfehler" des Indikators. Der Test reagiert besonders empfindlich gegenüber Albumin. Andere Urinproteine reagieren weniger stark. Im Urin Gesunder ist normalerweise kein Protein nachweisbar. Falsch positive Befunde können bei stark alkalischem Harn (pH > 9) und hohem spezifischem Gewicht, nach Infusionen mit Polyvinylpyrrolidon (Blutersatzmittel), bei der Behandlung mit chininhaltigen Präparaten und durch Reste von Desinfektionsmitteln mit quartären Ammoniumgruppen im Sammelgefäß auftreten. Die Farbfelder sind folgenden Albuminkonzentrationen zugeordnet: negativ, 15(trace), 30,100 und 500 mg/dl bzw. negativ, 0,15(trace), 0,3,1,0 und 5,0 g/l. Konzentrationen ab ca. 15 mg/dl Albumin werden angezeigt.

Wirksame Bestandteile:
Glucose: Glucoseoxidase 2,1 %; Peroxidase 0,9 %; o-Tolidin-hydrochlorid 5,0 %, pH: Methylrot 2,0 %; Bromthymolblau 10,0 %, Protein: Tetrabromphenolblau 0,2 %, Spezifisches Gewicht: Bromthymolblau 2,8 %

Haltbarkeit:
Teststreifen vor Sonnenlicht und Feuchtigkeit schützen. Dose kühl und trocken aufbewahren (Lagertemperatur 2-30 °C). Bei sachgemäßer Lagerung sind die Teststreifen bis zum aufgedruckten Verfalldatum haltbar.

Hinweise:
  • Grundsätzlich ist eine definitive Diagnose nicht auf der Basis einzelner Teststreifenresultate, sondern erst im Zusammenhang mit anderen ärztlichen Befunden zu erstellen, und in Folge eine gezielte Therapie einzuleiten.
  • Die Auswirkung von Medikamenten oder deren Metaboliten auf den Test ist nicht in allen Fällen bekannt. Im Zweifelsfall wird deshalb empfohlen, den Test nach Absetzen der Medikation zu wiederholen. Ein Absetzen der Medikation darf allerdings nur nach Anweisung des behandelnden Arztes erfolgen.
  • Durch die nicht konstante Zusammensetzung des Harns (z. B. wechselnder Gehalt von Probe zu Probe an Aktivatoren oder Inhibitoren, wechselnde lonenkonzentration) sind die Reaktionsbedingungen nicht immer gleich, so dass Intensität und Farbton in seltenen Fällen variieren können.
  • Bei reflektometrischer Auswertung bitte vorher ausführliche Gebrauchsanleitung zum Gerät beachten. Aufgrund der unterschiedlichen spektraloptischen Eigenschaften des menschlichen Auges und der Messeinheit der Geräte ist nicht in jedem Fall eine exakte Übereinstimmung zwischen visuell und instrumentell ermittelten Resultaten gegeben.
  • Für den Umgang mit Teststreifen sind die allgemeinen Arbeitsvorschriften für das Labor zu beachten.
  • Nur zur in–vitro–diagnostischen Anwendung. Nur für geschultes Personal nicht zur Eigenanwendung!
  • Verschlucken und Kontakt mit Augen und Schleimhäuten vermeiden. Vor Kindern unzugänglich aufbewahren.
  • Jedes Labor sollte eigene Standards zur Qualitätskontrolle erstellen.
  • Literatur: Thomas, L; Clinical Laboratory Diagnosis, TH–Books, Frankfurt/Main 1998
  • Die Größe der Packung ist dem Packungsaufdruck zu entnehmen.

Analyticon Biotechnologies AG
D-35104 Lichtenfels
www.analyticon-diagnostics.com

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 04/2017
Produktbewertungen

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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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