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Artikelinformationen
Dolormin 400 mg Weichkapseln 10 St
Abbildung ähnlich

Dolormin 400 mg Weichkapseln, 10 St

Zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen - wie Kopfschmerzen.

Darreichung: Weichkapseln
Inhalt: 10 St
PZN: 10983104
Hersteller: Johnson & Johnson GmbH (OTC)
1

Passende Artikel:

  • Dolormin 400 mg Weichkapseln 50 St Dolormin 400 mg Weichkapseln 50 St
    • 14,97 € (inkl. MwSt.)
    • sofort lieferbar
    • 1

Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Dolormin 400 mg Weichkapseln

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Dolormin® 400 mg Weichkapseln. Wirkstoff: Ibuprofen. Anwendungsgebiete: zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, der akuten Kopfschmerzphase bei Migräne mit und ohne Aura, Muskelschmerzen, Regelschmerzen, Fieber und Schmerzen bei einer Erkältung. Hinweis: Enthält Sorbitol.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Hinweis unserer Pharmazeuten:
Dieses Arzneimittel ist nicht für die Daueranwendung bestimmt. Es sollte für längere Zeit bzw. in höheren Dosen nicht ohne ärztliche Rücksprache angewandt werden. Aus diesem Grund behalten wir uns vor, ggf. die Bestellmenge an den Bedarf einer kurzfristigen symptomatischen Behandlung (max. 5 Packungen pro Person) anzupassen, wenn keine entgegenstehende ärztliche Weisung vorliegt.

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Dolormin® 400 mg Weichkapseln
Zur Anwendung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 40 kg (12 Jahre und älter).
Ibuprofen

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt
    • bei Jugendlichen nach 3 Tagen.
    • bei Erwachsenen bei Fieber und Migränekopfschmerzen nach 3 Tagen und bei Schmerzen nach 4 Tagen.

Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. WAS IST DOLORMIN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
  2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON DOLORMIN BEACHTEN?
  3. WIE IST DOLORMIN EINZUNEHMEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
  5. WIE IST DOLORMIN AUFZUBEWAHREN?
  6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

1. WAS IST DOLORMIN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Dolormin enthält einen Wirkstoff namens Ibuprofen. Dieser gehört zu einer Wirkstoffgruppe, die als nicht steroidale Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR) bezeichnet wird und Schmerzen und Fieber lindert. Dolormin wird angewendet bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 40 kg (12 Jahre und älter) zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, der akuten Kopfschmerzphase bei Migräne mit und ohne Aura, Muskelschmerzen, Regelschmerzen, Fieber und Schmerzen bei einer Erkältung.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON DOLORMIN BEACHTEN?

Dolormin darf nicht eingenommen werden,
  • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie in der Vergangenheit jemals mit Kurzatmigkeit, Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen, Schwellungen oder juckenden Hautausschlägen nach der Anwendung von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht steroidalen Entzündungshemmern reagiert haben.
  • bei Magen–Darm–Blutung oder –Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR).
  • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen/ZwölffingerdarmGeschwüren (peptische Ulzera) oder Blutungen (mindestens zwei unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutungen).
  • bei Blutgerinnungsstörung oder anderen Blutungsstörungen.
  • bei schweren Leber– oder Nierenfunktionsstörungen oder schwerer Herzschwäche (Herzinsuffizienz).
  • bei Hirnblutungen (zerebrovaskulären Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen.
  • bei ungeklärten Blutbildungsstörungen, wie z. B. Thrombozytopenie (Mangel an Blutplättchen).
  • bei schwerer Dehydratation (verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme).
  • in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft.

Dolormin darf nicht bei Jugendlichen mit einem Körpergewicht von unter 40 kg und nicht bei Kindern unter 12 Jahren angewendet werden. Dieses Arzneimittel enthält (3-sn-Phosphatidyl)cholin aus Sojabohnen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie allergisch gegen Erdnüsse oder Soja sind

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Apotheker oder Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen, wenn Sie:
  • an systemischem Lupus erythematodes (SLE) (eine Erkrankung des Immunsystems, die das Bindegewebe betrifft und zu Gelenkschmerzen, Hautveränderungen und Störungen anderer Organe führt) oder Mischkollagenose (Bindegewebser–krankung, auch Sharp–Syndrom genannt) leiden.
  • an schweren Hautreaktionen wie exfoliativer Dermatitis, Stevens–Johnson–Syndrom und toxischem epidermalen Nekrolyse/Lyell–Syndrom leiden. Dolormin ist sofort abzusetzen, wenn die ersten Anzeichen von Hautausschlag, Schleimhautwunden oder andere Zeichen einer allergischen Reaktion auftreten.
  • eine angeborene Blutbildungsstörung (z. B. akute intermittierende Porphyrie (eine Stoffwechselstörung)) haben.
  • Magen–Darm–Störungen oder chronische Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) haben oder jemals gehabt haben.
  • Asthma oder allergische Reaktionen haben oder jemals gehabt haben, da es zu Kurzatmigkeit kommen kann.
  • an Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen leiden. Hier besteht ein erhöhtes Risiko für eine allergische Reaktion. Eine allergische Reaktion kann in Form eines Asthmaanfalls (sogenanntes Analgetika–Asthma), Quincke–Ödems oder als Nesselsucht auftreten.
  • bereits älter sind, da möglicherweise häufiger Nebenwirkungen auftreten können.
  • an Nieren– oder Lebererkrankungen leiden.
  • vor Kurzem einen größeren chirurgischen Eingriff hatten.
  • Schwellungen (Ödeme), Bluthochdruck (Hypertonie) oder eine Herzerkrankung haben.
  • schwanger werden möchten (Ibuprofen gehört zur Gruppe der nicht steroidalen Entzündungshemmer, die die Gebärfähigkeit von Frauen beeinträchtigen können. Dieser Effekt geht aber nach Absetzen des Arzneimittels wieder zurück).
  • im ersten bis sechsten Monat einer Schwangerschaft sind.
  • täglich Acetylsalicylsäure in einer niedrigen Dosis (bis zu 75 mg/Tag) einnehmen.
  • eine Windpockeninfektion (Varizellen) haben; es wird angeraten diese Kapseln dann nicht einzunehmen.

Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten für die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum eingenommen wird. Es besteht ein Risiko für Nierenfunktionsstörungen bei dehydrierten Jugendlichen (Jugendliche mit Flüssigkeitsmangel). Arzneimittel wie Dolormin sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle ("Herzinfarkt") oder Schlaganfälle verbunden. Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer (bei Erwachsenen: 4 Tage bei Schmerzen oder 3 Tage bei Fieber oder Migränekopfschmerzen und bei Jugendlichen: nach 3 Tagen). Wenn Sie Herzprobleme oder einen vorangegangenen Schlaganfall haben oder denken, dass Sie ein Risiko für diese Erkrankungen aufweisen könnten (z.B. wenn Sie einen hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Raucher sind), sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.

Wenn Sie Dolormin über einen längeren Zeitraum einnehmen, müssen Ihre Leberwerte, die Nierenfunktion und das Blutbild regelmäßig kontrolliert werden. Die längere Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollte ärztlicher Rat eingeholt und die Behandlung abgebrochen werden. Die Diagnose von Kopfschmerz bei Medika-mentenübergebrauch (Medication Overuse Headache, MOH) sollte bei Patienten vermutet werden, die an häufigen oder täglichen Kopfschmerzen leiden, obwohl (oder gerade weil) sie regelmäßig Arzneimittel gegen Kopfschmerzen einnehmen. Generell kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln zu dauerhafter Nierenschädigung führen. Dieses Risiko kann sich unter körperlicher Belastung erhöhen, die mit einer Dehydratation (Wasserverlust) verbunden ist. Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie sich dehydriert fühlen. Die Anwendung nicht steroidaler Entzündungshemmer kann die Symptome einer Infektion verschleiern. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie sich unwohl fühlen.

Einnahme von Dolormin zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Was müssen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels beachten?
Blutgerinnungshemmer (z. B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin), Arzneimittel gegen Bluthochdruck (ACE-Hemmer, z. B. Captopril, Betarezeptoren-blocker, Angiotensin-II-Antagonisten) sowie einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit Ibuprofen beeinträchtigen oder durch eine solche selbst beeinträchtigt werden. Deshalb sollten Sie stets ärztlichen Rat einholen, bevor Sie Ibuprofen gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln anwenden. Die Anwendung von Dolormin zusammen mit NSAR einschließlich selektiver Cyclooxygenase-2-Hemmer sollte vermieden werden.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie folgende Arzneimittel nehmen:
  • Andere Schmerzmittel aus der Gruppe der nicht steroidalen Entzündungshemmer (einschließlich selektiver Cyclooxygenase–2–Hemmer (COX–2–Hemmer)).
  • Acetylsalicylsäure in einer Dosis von über 75 mg täglich.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor Kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Dies gilt insbesondere für folgende Arzneimittel:
  • Acetylsalicylsäure in einer niedrigen Dosis (bis zu 75 mg täglich)
  • Diuretika (Arzneimittel zur Entwässerung)
  • Antikoagulanzien z. B. Warfarin und Heparin sowie Thrombozytenaggregationshemmer z. B. Clopidogrel und Ticlopidin (Arzneimittel zur Blutverdünnung)
  • Antihypertonika (Arzneimittel zur Blutdrucksenkung wie Captopril oder Propranolol)
  • Lithium, Digoxin, Phenytoin oder selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI z. B. Fluoxetin zur Behandlung von Depressionen)
  • Methotrexat (zur Behandlung von rheumatoider Arthritis, Schuppenflechte und einigen Krebsarten)
  • Zidovudin (zur Behandlung von HIV)
  • Glukokortikoide (antientzündliche Arzneimittel wie Prednison)
  • Ciclosporin oder Tacrolimus (Arzneimittel zur Unterdrückung des Immunsystems)
  • Chinolon–Antibiotika (zur Behandlung verschiedener Infektionen, z. B. Ciprofloxacin)
  • Probenecid und Sulfinpyrazon (zu Behandlung von Gicht)
  • Aminoglykoside (eine Gruppe von Antibiotika)
  • Cholestyramin (Cholesterinsenker)
  • Sulfonylharnstoffe (zur Behandlung von Diabetes)
  • Alle anderen Ibuprofen–haltigen Arzneimittel oder nicht steroidalen Entzündungshemmer, einschließlich nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel.

Fragen Sie immer erst Ihren Arzt, bevor Sie Ibuprofen mit anderen Arzneimitteln nehmen.

Einnahme von Dolormin zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Dolormin kann auf leeren Magen eingenommen werden. Allerdings kann es bei manchen Patienten bei Einnahme dieses Arzneimittels zu leichten Verdauungsstörungen kommen. Wenn Sie leichte Verdauungsstörungen verspüren, ist es empfehlenswert, dieses Arzneimittel zusammen mit Nahrungsmitteln oder Milch einzunehmen, um Magen-DarmProbleme zu vermeiden. Einige Nebenwirkungen wie beispielsweise Magen-Darm-Probleme treten mit größerer Wahrscheinlichkeit auf, wenn zusammen mit Dolormin Alkohol eingenommen wird.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit:
Sagen Sie Ihrem Arzt Bescheid, wenn Sie während der Einnahme von Dolormin schwanger werden. Wenn Sie in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft sind, da es dem ungeborenen Kind Probleme bereiten oder zu Komplikationen bei der Geburt führen kann. Ibuprofen geht in die Muttermilch über, kann aber während der Stillzeit in den empfohlenen Mengen für die kürzest mögliche Dauer eingenommen werden. Ibuprofen gehört zu einer Arzneimittelgruppe (nicht steroidale Entzündungshemmer), die die Gebärfähigkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar). Es ist unwahrscheinlich, dass dieses Arzneimittel, bei gelegentlicher Einnahme, Ihre Chancen schwanger zu werden beeinträchtigten wird. Sprechen Sie trotzdem vor der Einnahme mit Ihrem Arzt, wenn Sie Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden.

Fragen Sie vor der Einnahme jedes Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Wenn Sie Benommenheit, Schläfrigkeit, Schwindel oder Sehstörungen verspüren, dürfen Sie kein Fahrzeug führen und keine Maschine bedienen.

Dolormin enthält Sorbitol (E420):
Bitte nehmen Sie Dolormin erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

3. WIE IST DOLORMIN EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Zum Einnehmen. Nur zur kurzzeitigen Anwendung.

Jugendliche (im Alter zwischen 12 und 17 Jahren):
Wenn bei Jugendlichen die Einnahme dieses Arzneimittel für mehr als 3 Tage erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Erwachsene:
Wenn Sie sich nach 4 Tagen bei Schmerzen bzw. nach 3 Tagen bei Fieber oder Migränekopfschmerzen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Jugendliche ab 40 kg Körpergewicht (12 Jahre und älter) und Erwachsene:
1 Weichkapsel (400 mg Ibuprofen) nach Bedarf bis zu dreimal täglich. Nehmen Sie nur so viele Weichkapseln, wie zur Linderung Ihrer Symptome notwendig sind. Der zeitliche Abstand zwischen zwei Weichkapseln muss mindestens 6 Stunden betragen. Nehmen Sie Dolormin unzerkaut mit reichlich Wasser ein. Nehmen Sie nicht mehr als 3 Weichkapseln (1200 mg Ibuprofen) innerhalb von 24 Stunden ein. Nehmen Sie die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten für die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum ein.

Dosierung bei älteren Patienten:
Seien Sie vorsichtig, da Sie eventuell anfälliger für Nebenwirkungen sind.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen Dolormin darf nicht Jugendlichen unter 40 kg Körpergewicht oder Kindern unter 12 Jahren gegeben werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Dolormin eingenommen haben, als Sie sollten:
Wenn Sie versehentlich zu viele Weichkapseln genommen haben, setzen Sie sich bitte unverzüglich mit Ihrem Arzt oder einem Krankenhaus in Verbindung. Bringen Sie die restlichen Weichkapseln mit, um sie dem Arzt zu zeigen.

Folgende Symptome einer Überdosis können auftreten: Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen mit Blut oder braunen Krümeln (wie Kaffeesatz), Durchfall, Ohrensausen, Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit, Verwirrtheit, Orientierungslosigkeit und, in seltenen Fällen, Bewusstlosigkeit.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen während der Therapie feststellen, STOPPEN SIE DIE EINNAHME des Arzneimittels und begeben Sie sich sofort in medizinische Behandlung:
  • Blut im Stuhl.
  • schwarzer, teerartiger Stuhl.
  • Erbrechen mit Blut oder braunen Krümeln (wie Kaffeesatz).
  • unerklärliche pfeifende Atmung, Kurzatmigkeit, Hautausschlag (kann stark sein und Blasen oder Abschälen der Haut umfassen), Jucken oder Blutergüsse, Benommenheit, Herzrasen oder Flüssigkeitseinlagerung, z. B. geschwollene Fußgelenke, zu geringe Urinmengen.
  • aseptische Meningitis (nicht auf einer Infektion beruhenden Hirnhautentzündung) mit Nacken–steifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber und Bewusstseinstrübung. Patienten mit Autoimmunkrankheiten (Lupus, Mischkollagenose) scheinen besonders anfällig hierfür zu sein.
  • Blutbildungsstörungen – Erste Anzeichen sind: Starke Halsschmerzen mit hohem Fieber oder unerklärliche Blutungen, Blutergüsse und Müdigkeit, oberflächliche Mundgeschwüre, grippeähnliche Symptome, starke Erschöpfung, Nasen– und Hautblutungen.
  • allergische Reaktionen mit Nesselsucht und Juckreiz sowie Asthmaanfällen.
  • schwere allergische Reaktionen: Schwellungen im Gesicht, der Zunge und des Rachenraums, Kurzatmigkeit, Herzklopfen, schwerer Schock.

STOPPEN SIE DIE EINNAHME des Arzneimittels und sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie folgende Nebenwirkungen feststellen:
  • Verdauungsstörungen oder Sodbrennen.
  • Bauchschmerzen oder andere abnorme Symptome im Magenbereich.
  • Gelbfärbung von Augen und/oder Haut.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
  • Magen–Darm–Beschwerden wie Verdauungsstörungen, Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und geringfügige Magen–Darm–Blutverluste, die in Ausnahmefällen eine Blutarmut (Anämie) verursachen können.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
  • Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit.
  • Sehstörungen.
  • verschiedene Hautausschläge.
  • Magen–Darm–Geschwüre, unter Umständen mit Blutung und Durchbruch, Mundschleimhautentzündung mit Geschwürbildung (ulcerative Stomatitis), Verstärkung einer Colitis oder eines Morbus Crohn, Magenschleimhautentzündung (Gastritis).

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
  • Ohrgeräusche (Tinnitus).
  • Schmerzen an den Seiten und / oder des Bauchs (Abdomen), Blut im Urin und Fieber können Anzeichen einer Nierenschädigung sein. Erhöhte Harnsäurekonzentrationen im Blut können auftreten.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
  • psychotische Reaktionen, Depression, Nervosität.
  • Herzklopfen (Palpitationen), Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt.
  • Bluthochdruck (arterielle Hypertonie).
  • Asthma, Kurzatmigkeit und Keuchen.
  • Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis) und der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), Ausbildung von membranartigen Verengungen in Dünn– und Dickdarm (intestinale, diaphragmaartige Strikturen) und daraus resultierenden Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Verstopfung.
  • Verminderung der Harnausscheidung und vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe (Ödeme), wolkiger Urin (nephrotisches Syndrom), entzündliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis), die zu akutem Nierenversagen führen kann.
  • Blutarmut (feststellbar über einen Bluttest).
  • Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis).
  • Schädigung der Leber, akute Leberentzündung (Hepatitis).
  • schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z.B. Stevens–Johnson–Syndrom, toxisch epidermale Nekrolyse/Lyell–Syndrom). In Ausnahmefällen kann es zu schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen während einer Windpockenerkrankung (Varizellen–infektion) kommen.

Arzneimittel wie Dolormin sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle ("Herzinfarkt") oder Schlaganfälle verbunden.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, ! Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, j D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE IST DOLORMIN AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach "Verwendbar bis" angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Nicht über 30°C lagern. Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Dolormin enthält:
Der Wirkstoff ist Ibuprofen. Jede Weichkapsel enthält 400 mg Ibuprofen.

Die sonstigen Bestandteile sind:
Kapselinhalt: Macrogol 600, Kaliumhydroxid, Gereinigtes Wasser, Kapselhülle: Gelatine, Lösung von partiell dehydratisiertem Sorbitol (Ph.Eur.), Gereinigtes Wasser, Hilfsstoffe bei der Verarbeitung: Mittelkettige Triglyceride, (3-sn-Phosphatidyl)cholin aus Sojabohnen, Drucktinte: Gereinigtes Wasser, Eisen(II,III)-oxid (E172), Propylenglycol, 2-Propanol (Ph.Eur.), Hypromellose.

Wie Dolormin aussieht und Inhalt der Packung:
Dolormin sind farblose, ovale, transparente Gelatine-Weichkapseln. Dolormin ist in Blisterpackungen aus PVC/PE/PVdC/Aluminium oder PVC/PE/PVdC/Papier/PET/Aluminium erhältlich. Packungsgrößen 4, 6, 10 und 12 Weichkapseln. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer:
McNeil GmbH & Co. oHG Postfach 210411
41430 Neuss
Tel.: 00800 260 260 00

Hersteller:
Patheon Softgels B.V.
De Posthoornstraat 7
5048 AS Tilburg
Niederlande

oder

Janssen-Cilag
Domaine de Maigremont 27
100 Val-de-Reuil
Frankreich

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
Belgien: Perdomigran 400mg zachte capsules
Deutschland: Dolormin 400 mg Weichkapseln
Österreich: Dolormin 400 mg Weichkapseln
Vereinigtes Königreich: Ibuprofen 400 mg Soft Capsules

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Mai 2015.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 03/2016

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Bitte beachten Sie, dass sofern uns keine Großhandelserlaubnis für apothekenpflichtige Arzneimittel vorliegt, die maximale Versandmenge im Rahmen haushaltsüblicher Mengen 10 Packungen beträgt. Dies gilt jedoch nur, sofern in der obigen Artikelbeschreibung keine andere Höchstmengenangabe vorgenommen wurde.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: Dolormin 400 mg Weichkapseln

  • Anwendungsgebiete:

    - Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie:
            - Kopfschmerzen
            - Regelschmerzen
            - Schmerzen bei Erkältung
            - Muskelschmerzen (Muskelrheumatismus)
            - Migräne, Behandlung der Kopfschmerzen, vor allem in der akuten Phase
    - Fieber

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene
    (über 40 kg Körpergewicht)
    1 Kapsel
    1-3 mal täglich
    im Abstand von 6 Stunden, zu der Mahlzeit

    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

    Dauer der Anwendung?
    Erwachsene: Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 4 Tage bei Schmerzen bzw. 3 Tage bei Fieber oder Migränekopfschmerzen anwenden. Jugendliche (im Alter zwischen 12 und 17 Jahren): Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage anwenden.

    Überdosierung?
    Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Schwindel, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, Bewußtlosigkeit sowie zu Atemstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Einnahme vergessen?
    Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
    - Aktive Blutungen, wie:
            - Hirnblutungen
            - Blutungen im Magen-Darm-Trakt, auch in der Vorgeschichte

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Magen-Darm-Beschwerden
    - Entzündliche Darmerkrankungen, auch in der Vorgeschichte, wie:
            - Morbus Crohn
            - Colitis ulcerosa
    - Blutbildungsstörungen
    - Blutgerinnungsstörung
    - Bluthochdruck
    - Herzschwäche
    - Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
    - Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
            - Erhöhte Fettkonzentration im Blut
            - Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
            - Rauchen
    - Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
    - Durchblutungsstörung der Hirngefäße
    - Eingeschränkte Nierenfunktion
    - Eingeschränkte Leberfunktion
    - Kollagenosen (Veränderungen im Bindegewebsbereich), wie:
            - Lupus erythematodes
            - Mischkollagenose (entzündlich-rheumatische Kollagenose)
    - Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
    - Größere Operation, kurz zuvor stattgefunden

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.
    - Ältere Patienten ab 65 Jahren: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    - Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Magen-Darm-Beschwerden, wie:
            - Übelkeit
            - Erbrechen
            - Sodbrennen
            - Blähungen
            - Durchfälle
            - Verstopfung
            - Bauchschmerzen
            - Blutungen im Magen-Darm-Bereich
            - Teerstühle, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
            - Magenschleimhautentzündung
            - Geschwüre im Verdauungstrakt, die sehr selten auch durchbrechen können
            - Entzündungen der Mundschleimhaut
    - Kopfschmerzen
    - Schwindel
    - Schlaflosigkeit
    - Müdigkeit
    - Reizbarkeit
    - Erregung
    - Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
            - Hautausschlag
            - Juckreiz
    - Anfälle von Atemnot
    - Sehstörungen, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffIbuprofen400 mg
    HilfsstoffMacrogol 600+
    HilfsstoffKaliumhydroxid+
    HilfsstoffGelatine+
    HilfsstoffLösung von partiell dehydratisiertem Sorbitol+
    HilfsstoffSorbitol96 mg
    HilfsstoffTriglyceride, mittelkettige+
    HilfsstoffLecithin (Sojabohne)+
    HilfsstoffWasser, gereinigtes+
    HilfsstoffDrucktinte+
  • Wirkungsweise:

    Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

    Der Wirkstoff gehört zu einer Gruppe von Stoffen, die sowohl gegen Schmerzen, als auch gegen Entzündungen wirken und Fieber senken können. Alle drei Wirkungen beruhen vor allem auf der Hemmung eines körpereigenen Stoffes, genannt Prostaglandin. Dieser Stoff muss als Botenstoff vorhanden sein, damit Schmerz empfunden, Entzündungsreaktionen gestartet oder die Körpertemperatur angehoben werden kann.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
    - Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
    - Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
    - Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
    - Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
    - Vorsicht bei Allergie gegen das Lösungsmittel Polyethylenglycol (E-Nummer E 431)!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse, Soja und Hülsenfrüchte, evtl. auch gegen Lupinien (als Mehl in Fertigteigzubereitung für Pizza und Brötchen)!
    - Vorsicht ist geboten bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Es können Magen-Darm-Beschwerden ausgelöst werden.
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
    - Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.


  • Aufbewahrung:

    Aufbewahrung

    Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.

  • Handelsformen:

    Anbieter: MCNEIL, Neuss, www.mcneil-pharma.de Bearbeitungsstand: 07.01.2016
  • Dolormin 400 mg Weichkapseln 10 St
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Produktbewertungen

Dolormin 400 mg Weichkapseln 10 St - Bewertungen & Erfahrungen

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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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