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Artikelinformationen
Encephabol Forte 200 Mg Überzogene Tabletten 100 St
Abbildung ähnlich

Encephabol Forte 200 Mg Überzogene Tabletten, 100 St

Symptomatische Behandlung von chronischen hirnorganisch bedingten Leistungsstörungen bei dementiellen Erkrankungen.

Darreichung: Überzogene Tabletten
Inhalt: 100 St
PZN: 04862365
Hersteller: Merck Serono GmbH
  • 123,46 € (inkl. MwSt.)
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Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Encephabol Forte 200 Mg Überzogene Tabletten

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Encephabol 200 mg überzogene Tabletten.
Wirkstoff: Pyritinoldihydrochlorid 1 H2O. Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung von chronischen hirnorganisch bedingten Leistungsstörungen bei dementiellen Erkrankungen mit den folgenden Leitsymptomen: Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen, Denkstörungen, vorzeitige Ermüdbarkeit, Antriebs- und Motivationsmangel, Affektstörungen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Encephabol 200 mg überzogene Tabletten, zur Anwendung bei Erwachsenen
Wirkstoff: Pyritinoldihydrochlorid 1 H2O

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie. Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss Encephabol 200 mg jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
- Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
- Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:
  1. WAS IST ENCEPHABOL 200 MG UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
  2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON ENCEPHABOL 200 MG BEACHTEN?
  3. WIE IST ENCEPHABOL 200 MG EINZUNEHMEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
  5. WIE IST ENCEPHABOL 200 MG AUFZUBEWAHREN?
  6. WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS IST ENCEPHABOL 200 MG UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Encephabol 200 mg ist ein Mittel zur Beeinflussung von Hirnleistungsstörungen (Nootropikum). Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung von chronischen hirnorganisch bedingten Leistungsstörungen bei dementiellen Erkrankungen mit den folgenden Leitsymptomen: Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen, Denkstörungen, vorzeitige Ermüdbarkeit, Antriebs- und Motivationsmangel, Affektstörungen.

2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON ENCEPHABOL 200 MG BEACHTEN?

Encephabol 200 mg darf nicht eingenommen werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Pyritinol, Weizenstärke oder einem der sonstigen Bestandteile von Encephabol 200 mg sind. Sie sollten Rücksprache mit Ihrem Arzt führen, wenn bei Ihnen folgendes vorliegt:
  • vorgeschädigte Nieren,
  • schwere Leberfunktionsstörungen,
  • schwere Blutbildveränderungen,
  • akute oder in Ihrer Krankheitsgeschichte aufgetretene immunologische Erkrankungen, wie z.B. Schmetterlingsflechte (Lupus erythematodes), krankhafte Muskelschwäche (Myasthenie) oder schwere, blasenbildende Hautveränderungen (Pemphigus),
  • Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Penicillamin.


Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Encephabol 200 mg ist erforderlich, bei Patienten mit chronischem Gelenkrheumatismus (rheumatoide Arthritis). Es besteht eine vermutlich krankheitsbedingte erhöhte Empfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Pyritinol. Deshalb sollten bei der Behandlung dieser Patienten regelmäßige klinische und labormedizinische Kontrolluntersuchungen erfolgen.

Bei Einnahme von Encephabol 200 mg mit anderen Arzneimitteln:
Wirkung und Verträglichkeit von Arzneimitteln können durch gleichzeitige Einnahme anderer Mittel beeinflusst werden. Solche Wechselwirkungen können auch auftreten, wenn die Einnahme des anderen Mittels kurze Zeit zurückliegt. Bei gleichzeitiger Einnahme von Encephabol 200 mg werden vermutlich die Nebenwirkungen von Arzneimitteln mit Goldgehalt verstärkt sowie solche, die folgende Wirkstoffe enthalten: Penicillamin, Sulfasalazin, Levamisol. Weitere Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind nicht bekannt geworden. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Die vorliegenden Erfahrungen beim Menschen und die Daten tierexperimenteller Studien lassen bei bestimmungsgemäßer Anwendung von Encephabol 200 mg nicht auf schädliche Auswirkungen auf Ihre Schwangerschaft und die Entwicklung Ihres ungeborenen bzw. neugeborenen Kindes schließen. Dennoch sollten Sie Encephabol 200 mg während der Schwangerschaft und in der Stillzeit nur nach einer sorgfältigen Nutzen/Risikoabschätzung durch Ihren Arzt einnehmen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt umgehend über eine bestehende Schwangerschaft, damit er Ihre Behandlung gegebenenfalls anpassen kann.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Bei einem bestimmungsgemäßen Gebrauch von Encephabol 200 mg ergeben sich in der Regel keine Einschränkungen für die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen. Das Gleiche gilt auch für Arbeiten ohne sicheren Halt. Aufgrund möglicher individuell unterschiedlicher Reaktionen einzelner Patienten sollte zu Beginn einer Behandlung und bei Dosiserhöhung sorgfältig auf eine etwaige Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens geachtet werden.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Encephabol 200 mg:
Weizenstärke kann geringe Mengen Gluten enthalten, die aber auch für Patienten, die an Zöliakie leiden, als verträglich gelten. Dieses Arzneimittel enthält Sucrose und Lactose. Bitte nehmen Sie Encephabol 200 mg erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

3. WIE IST ENCEPHABOL 200 MG EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Encephabol 200 mg immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Encephabol 200 mg nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Einnahmevorschriften, da Encephabol 200 mg sonst nicht richtig wirken kann! Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis: Erwachsene: täglich 3 x 2 überzogene Tabletten Encephabol 200 mg. Da die individuelle Dosierung von Encephabol 200 mg jedoch vom Schweregrad der Erkrankung und vom Ansprechen des Patienten auf die Therapie abhängt, sollten Sie sich stets an das Dosisschema halten, das Ihnen Ihr Arzt empfohlen hat.

Art der Anwendung:
Die überzogenen Tabletten sollten Sie unzerkaut schlucken, am besten mit etwas Flüssigkeit, während oder nachdem Sie etwas gegessen haben. Es wird folgende Verteilung über den Tag empfohlen: 2 überzogene Tabletten am frühen Vormittag, 2 überzogene Tabletten am Mittag und 2 überzogene Tabletten am frühen Nachmittag. Da ältere Menschen häufiger unter Schlafstörungen leiden, sollte deren Verstärkung dadurch vermieden werden, dass die letzte Tagesgabe von Encephabol 200 mg nicht am späten Nachmittag oder am Abend erfolgt.

Dauer der Anwendung:
Die Behandlungsdauer richtet sich stets nach dem Krankheitsbild und wird von Ihrem Arzt festgelegt. Bei chronischen Krankheitszuständen, wie z.B. bei Folgezuständen nach Schädel-Hirn-Trauma und bei dementiellen Erkrankungen sind therapeutische Erfolge meistens erst nach 3- bis 4-wöchiger Behandlung festzustellen. Der optimale Effekt ließ sich in der Regel nach 6-12 Wochen nachweisen. Die Behandlungsdauer bei chronischen Erkrankungen sollte daher bis zur ärztlichen Beurteilung der Wirksamkeit mindestens 8 Wochen betragen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Encephabol 200 mg zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge Encephabol 200 mg eingenommen haben, als Sie sollten:
Aufgrund experimenteller Befunde bei Tieren sowie klinischen Erfahrungen ist die Giftigkeit (Toxizität) von Encephabol 200 mg als gering zu bezeichnen. Vergiftungsfälle sind bisher nicht bekannt geworden. Falls Encephabol 200 mg in zu großen Mengen eingenommen wurde, sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt informieren.

Wenn Sie die Einnahme von Encephabol 200 mg vergessen haben:
Falls Sie zu wenig Encephabol 200 mg eingenommen haben oder die Einnahme vergessen haben, dann beginnen Sie ab dem nächsten vorgesehenen Zeitpunkt wieder mit der regelmäßigen Einnahme und setzen diese fort. Sollten Sie die Einnahme häufiger vergessen, dann sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie die Einnahme von Encephabol 200 mg abbrechen:
Bevor Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann Encephabol 200 mg Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt: Arzneimittel können neben erwünschten Hauptwirkungen auch unerwünschte Wirkungen, sogenannte Nebenwirkungen haben, die jedoch keineswegs bei jedem Patienten auftreten. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden üblicherweise folgende Häufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen Werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig:mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig:1 bis 10 Behandelte von 200
Gelegentlich:1 bis 10 Behandelte von 1 000
Selten:1 bis 10 Behandelte von 10 000
Sehr selten:weniger als 1 Behandelter von 10 000
Nicht bekannt:Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.


Im Rahmen der Anwendung von Encephabol 200 mg bei Patienten mit dementiellen Erkrankungen und Folgezuständen nach Schädel-Hirn-Trauma, die nicht gleichzeitig an chronischem Gelenkrheumatismus leiden, können die folgenden Nebenwirkungen auftreten, die sich überwiegend nach Absetzen der Therapie vollständig zurückbilden:

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
Sehr selten: Verminderung der weißen Blutkörperchen im Blut* (Leukopenie), in Einzelfällen bis zur Agranulozytose (starker Rückgang bestimmter weißer Blutzellen).

Psychiatrische Erkrankungen:
Gelegentlich: Erhöhte Erregbarkeit.

Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes:
Häufig: Übelkeit*, Erbrechen*, Durchfall*.

Leber- und Gallenerkrankungen:
Gelegentlich: Leberfunktionsstörungen* (z.B. Transaminasenanstieg, Cholestase).

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
Häufig: Ausschläge an der Haut und Schleimhaut*, Juckreiz*.
Sehr selten: Knötchenflechte* (Lichen planus), blasenbildende (pemphigus-ähnliche) Hautreaktionen*, Haarausfall*.

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen:
Sehr selten: Muskel- und Gelenkschmerzen*.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:
Häufig: Überempfindlichkeit verschiedener Schweregrade*, Temperaturanstieg*, Schlafstörungen.
Gelegentlich: Appetitverlust, Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Störungen der Geschmacksempfindung*.

Bei Patienten mit chronischem Gelenkrheumatismus besteht eine vermutlich krankheitsbedingte Empfindlichkeit gegenüber Pyritinol. Daher treten bei diesen Patienten die mit * gekennzeichneten Nebenwirkungen häufiger auf. Darüber hinaus können bei diesen Patienten Nebenwirkungen auftreten, wie sie für antirheumatische Basistherapeutika typisch sind:

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
Gelegentlich: Eosinophilie (vermehrtes Vorkommen einer Untergruppe der weißen Blutzellen), Thrombozytopenie (Verminderung der Blutplättchenzahl).

Erkrankungen des Immunsystems:
Gelegentlich: Vermehrtes Auftreten von antinucleären Antikörpern.
Sehr selten: Auftreten von LE-Zellen, autoimmunes hypoglykämisches Syndrom.

Erkrankungen des Nervensystems:
Sehr selten: Parästhesien (Empfindungsstörungen, z.B. Kribbeln, Taubheit, Pelzigkeit).

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraumes und Mediastinums:
Sehr selten: Atemnot.

Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes:
Häufig: Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis).

Leber- und Gallenerkrankungen:
Sehr selten: Stauung der Galle (Cholestase) und Hepatitis (Leberentzündung).

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
Sehr selten: Nagelablösung.

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen:
Sehr selten: Myasthenische Symptome (Muskelschwäche in Folge einer neurologischen Erkrankung), Polymyositis, eine Muskelschwäche aufgrund einer entzündlichen Erkrankung der Skelettmuskulatur.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege:
Häufig: Proteinurie (Eiweiß im Harn), sehr selten bis zum nephrotischen Syndrom.
Sehr selten: Hämaturie (Blut im Urin).

Bei allen speziell für Patienten mit rheumatoider Arthritis genannten Nebenwirkungen sowie bei Überempfindlichkeitsreaktionen, Ausschlägen an Haut und Schleimhaut, Juckreiz, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Temperaturanstieg, Störungen der Geschmacksempfindung, Leberfunktionsstörungen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Leukopenie, Lichen planus, blasenbildenden pemphigus-ähnlichen Hautreaktionen und Haarausfall ist das Medikament sofort abzusetzen und, wenn erforderlich, eine symptomorientierte Therapie einzuleiten.

Weizenstärke kann Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

5. WIE IST ENCEP HABOL 200 MG AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Aufbewahrungsbedingungen: Nicht über 30°C lagern.

6. WEITERE INFORMATIONEN

Was Encephabol 200 mg enthält:
Der Wirkstoff ist Pyritinoldihydrochlorid 1 H2O. 1 überzogene Tablette enthält 200 mg Pyritinoldihydrochlorid 1 H2O. Die sonstigen Bestandteile sind: Cellulosepulver, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ B) (Ph.Eur.), hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Carmellose-Natrium, Talkum, weißer Ton, Sucrose (Saccharose), Montanglycolwachs, Gelatine, arabisches Gummi, Lactose-Monohydrat, Weizenmehl, Chinolingelb, Titandioxid.

Wie Encephabol 200 mg aussieht und Inhalt der Packung:
Encephabol 200 mg sind runde, gelbe, überzogene Tabletten, verpackt in einem Alu/ PVC Blister. Es sind Packungen mit 50 überzogenen Tabletten und mit 100 überzogenen Tabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
Merck Serono GmbH
Alsfelder Straße 17
64289 Darmstadt
E-mail: medizinpartner@merckserono.de

Servicenummer (6 C ent pro Gespräch aus dem Netz der Telekom, ggf. abweichende Preise aus dem Mobilfunknetz):
Telefon: (0180) 222 76 00
Telefax: (06151) 06151-6285-816

Hersteller:
Merck KGaA & Co. Werk Spittal
Hösslgasse 20
A 9800 Spittal/Drau

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2010.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 08/2016

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Bitte beachten Sie, dass sofern uns keine Großhandelserlaubnis für apothekenpflichtige Arzneimittel vorliegt, die maximale Versandmenge im Rahmen haushaltsüblicher Mengen 10 Packungen beträgt. Dies gilt jedoch nur, sofern in der obigen Artikelbeschreibung keine andere Höchstmengenangabe vorgenommen wurde.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: Encephabol Forte 200 Mg Überzogene Tabletten

  • Anwendungsgebiete:

    - Demenz, vor allem mit Gedächtnisstörungen und Konzentrationsschwäche
    - Schädel-Hirn-Trauma, unterstützende Behandlung

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Erwachsene
    1 Tablette
    3-mal täglich
    morgens, mittags und nachmittags, zu der Mahlzeit

    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

    Dauer der Anwendung?
    Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.

    Überdosierung?
    Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

    Einnahme vergessen?
    Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Veränderungen des Blutbildes
    - Eingeschränkte Nierenfunktion
    - Eingeschränkte Leberfunktion
    - Autoimmunerkrankungen (Erkrankungen, bei denen sich das körpereigene Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet), wie:
            - Lupus erythematodes
    - Muskelschwäche
            - Pemphiguskrankheiten (Blasensucht)
    - Chronische Polyarthritis

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    - Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Magen-Darm-Beschwerden, wie:
            - Übelkeit
            - Erbrechen
            - Durchfälle
    - Appetitlosigkeit
    - Geschmacksstörungen
    - Kopfschmerzen
    - Schwindel
    - Schlafstörungen
    - Müdigkeit
    - Erregung
    - Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut und Schleimhaut, wie:
            - Hautausschlag
            - Juckreiz
    - Leberfunktionsstörungen
    - Fieber

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffPyritinol dihydrochlorid-1-Wasser200 mg
    WirkstoffPyritinol160,41 mg
    HilfsstoffCarboxymethylstärke, Natrium Typ A+
    HilfsstoffMagnesium stearat+
    HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
    HilfsstoffCellulosepulver+
    HilfsstoffMontanglycolwachs+
    HilfsstoffGelatine+
    HilfsstoffArabisches Gummi+
    HilfsstoffTon, weißer+
    HilfsstoffTalkum+
    HilfsstoffSaccharose+
    HilfsstoffTitandioxid+
    HilfsstoffCalciumcarbonat+
    HilfsstoffMethylcellulose+
    HilfsstoffPovidon K25+
    HilfsstoffGlycerol 85%+
    HilfsstoffCarmellose natrium+
  • Wirkungsweise:

    Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

    Der Wirkstoff verbessert die Sauerstoff- und Energiezufuhr im Gehirn und beeinflusst günstig die Fließeigenschaften des Blutes. Dadurch kann der Stoffwechsel im Gehirn und somit auch die Hirnfunktion verbessert werden.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Vorsicht bei Allergie gegen arabisches Gummi (E-Nummer E 414)!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Talkum!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.


  • Aufbewahrung:

    Aufbewahrung

    Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.

  • Handelsformen:

    Anbieter: MERCK SERONO, Darmstadt, www.merck-pharma.de Bearbeitungsstand: 10.07.2009
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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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