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Artikelinformationen
Eudorlin extra Ibuprofen Schmerztabletten 10 St
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Abbildung ähnlich

Eudorlin extra Ibuprofen Schmerztabletten, 10 St

EUDORLIN extra Ibuprofen Schmerztabl.

Darreichung: Filmtabletten
Inhalt: 10 St
PZN: 06158883
Hersteller: BERLIN-CHEMIE AG
  • UVP: 3,99 €
  • 2,87 € (inkl. MwSt.)
  • Versandkosten
  • sofort lieferbar
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Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Eudorlin extra Ibuprofen Schmerztabletten

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

EUDORLIN extra Ibuprofen Schmerztabl.. Wirkstoff: Ibuprofen. Anwendungsgebiete: Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie: Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen; Fieber.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


BERLIN - CHEMIE AG Gebrauchsinformation
Produkt: Eudorlin® Extra
Produkt-Nr. V 023706/01
Sprache: deutsch
Größe: 148 x 420 mm 45 g/m2
Farben: Schwarz
Datum: 24.01.03 Haus/Hanke/Schmidt BC 1084/02
AS 400
nochmals Korrektur
druckreif
Datum / Unterschrift
Gebrauchsinformation
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.
Dieses Arzneimittel ist auch ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu
erzielen, müssen EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
- Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 4 Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie auf
jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
Diese Packungsbeilage beinhaltet:
1. Was sind EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten, und wofür werden sie angewendet?
2. Was müssen Sie vor der Einnahme von EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten beachten?
3. Wie sind EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten einzunehmen?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie sind EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten aufzubewahren?
Der arzneilich wirksame Bestandteil ist Ibuprofen.
1 Filmtablette enthält 400 mg Ibuprofen.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Maisstärke, hochdisperses Siliciumdioxid, Carboxymethylstärke-Natrium, Magnesiumstearat, Hypromellose,
Macrogol 4000, Povidon, Titandioxid (E171).
EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten sind in Packungen mit 10 und 20 Filmtabletten erhältlich.
1. Was sind EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten, und wofür werden sie angewendet?
EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten sind ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entzündungshemmendes
Arzneimittel (nicht steroidales Antiphlogistikum/ Analgetikum)
von: Berlin-Chemie AG
Glienicker Weg 125
12489 Berlin
Tel.: 030-67 07-0 (Zentrale)
Fax: 030-67 07-21 20
EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten werden angewendet
. bei leichten bis mäßig starken Schmerzen, wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen
. Fieber.
2. Was müssen Sie vor der Einnahme von EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten beachten?
EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten dürfen nicht eingenommen werden
. wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Ibuprofen oder einem der sonstigen Bestandteile von
EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten sind
. wenn Sie in der Vergangenheit mit Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen oder Hautreaktionen
nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht steroidalen Entzündungshemmern reagiert
haben
. bei bestehenden oder in der Vergangenheit aufgetretenen Magen- oder Darmgeschwüren oder bei Magenoder
Darmblutungen
. wenn Sie unter schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen oder unter schweren, unkontrollierten
Herzbeschwerden leiden
. in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft
. von Kindern unter 6 Jahren, da diese Dosisstärke aufgrund des Wirkstoffgehaltes in der Regel nicht geeignet ist.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten ist erforderlich
. bei einer angeborenen Blutbildungsstörung (akute intermittierende Porphyrie)
. bei bestimmten Erkrankungen des Immunsystems
(systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenosen)
. bei Magen-Darm-Beschwerden oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
(Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
. bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion
. bei Bluthochdruck oder Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz)
. wenn Sie an Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Mittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Schleimhautschwellungen
oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen leiden - Ihr
Risiko für Überempfindlichkeitsreaktionen ist dann erhöht
. bei gleichzeitiger Anwendung von mehr als 15 mg Methotrexat pro Woche - Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Einnahme von EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Während der Anwendung von EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten sollten Sie möglichst keinen
Alkohol trinken.
Schwangerschaft
Wird während einer längeren Anwendung von EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten eine Schwangerschaft
festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel sollten
EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. In
den letzten drei Monaten der Schwangerschaft dürfen EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten wegen
eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht angewendet werden.
Stillzeit
Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da
nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung
der empfohlenen Dosis bei leichten bis mäßig starken Schmerzen oder Fieber eine Unterbrechung des Stillens
nicht erforderlich sein.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Bei kurzfristiger Einnahme der für EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten empfohlenen Dosen ist keine
Beeinträchtigung zu erwarten.
Worauf müssen Sie noch achten?
Nebenwirkungen sind am geringsten, wenn stets die kleinste wirksame Menge und das Medikament nur für
kurze Zeit eingenommen wird.
Bei längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen
auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination
mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens
(Analgetika-Nephropathie) führen.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem
eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung
mit EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten beeinflusst werden.
➡ Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko:
. Lithium (Mittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen): Lassen Sie den Lithiumspiegel zur Sicherheit
kontrollieren.
. blutgerinnungshemmende Mittel: Lassen Sie die Blutgerinnung kontrollieren.
. Methotrexat (Mittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen):
Nebenwirkungen verstärkt.
. Glukokortikoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Stoffe enthalten), Acetylsalicylsäure oder
andere nicht steroidale Antiphlogistika/Analgetika (entzündungs- und schmerzhemmende Mittel). Risiko
für Magen-Darm-Geschwüre und -Blutungen erhöht, außer wenn die Wirkstoffe nur auf die Haut aufgetragen
werden.
➡ Abschwächung der Wirkung:
. von entwässernden (Diuretika) und blutdrucksenkenden (Antihypertonika) Arzneimittel.
➡ Sonstige mögliche Wechselwirkungen:
. Zidovudin: Erhöhtes Risiko für Gelenk- und Blutergüsse bei HIV-positiven Blutern.
3. Wie sind EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten einzunehmen?
Nehmen Sie EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten immer genau nach der Anweisung in dieser
Packungsbeilage. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Wenn Sie die maximale Einzeldosis eingenommen haben, warten Sie mindestens 4 Stunden bis zur nächsten
Einnahme.
Nehmen Sie die Filmtabletten bitte unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) ein. Dies fördert
den Wirkungseintritt. Die Filmtabletten können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
Für Patienten, die einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich, EUDORLIN® Extra Ibuprofen-
Schmerztabletten während der Mahlzeiten einzunehmen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von
EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten zu stark oder zu schwach ist.
Nehmen Sie EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht
länger als 4 Tage ein.
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel können EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten Nebenwirkungen haben.
Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen
unter der Behandlung mit Ibuprofen, auch solche unter hochdosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten.
Die Häufigkeitsangaben, die über sehr seltene Meldungen hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige
Anwendung bis zu Tagesdosen von maximal 1200 mg Ibuprofen (= 3 Filmtabletten EUDORLIN® Extra Ibuprofen-
Schmerztabletten).
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden üblicherweise folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Verdauungstrakt:
Gelegentlich:
. Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit
Selten:
. Blähungen, Durchfall, Verstopfung und Erbrechen
Sehr selten:
. Magen-Darm-Geschwüre, unter Umständen mit Blutung und Durchbruch. Sollten stärkere Schmerzen im
Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl oder eine Schwarzfärbung des Stuhls auftreten, so müssen Sie
EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten absetzen und sofort den Arzt informieren.
Nervensystem:
Gelegentlich:
. Kopfschmerzen
Niere:
Sehr selten:
. Verminderung der Harnausscheidung und Ansammlung von Wasser im Körper. Diese Zeichen können
Ausdruck einer Nierenerkrankung bis hin zum Nierenversagen sein. Sollten die genannten Symptome
auftreten oder sich verschlimmern, müssen Sie EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten absetzen
und sofort Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen.
. Nierengewebsschädigung (Papillennekrosen), insbesondere bei Langzeittherapie.
. erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut
Leber:
Sehr selten:
. Leberschäden, insbesondere bei Langzeittherapie
Blut:
Sehr selten:
. Störungen der Blutbildung. Erste Anzeichen können sein: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden
im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen. In diesen
Fällen ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt aufzusuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit
schmerz- oder fiebersenkenden Arzneimitteln sollte unterbleiben.
Haut:
Sehr selten:
. schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z. B. Erythema exsudativum
multiforme).
Immunsystem:
Sehr selten:
. Anzeichen einer Hirnhautentzündung (aseptische Meningitis) wie starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen,
Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung. Ein erhöhtes Risiko scheint für Patienten zu bestehen,
die bereits an bestimmten Erkrankungen des Immunsystems (systemischer Lupus erythematodes und
Mischkollagenosen) leiden.
Überempfindlichkeitsreaktionen:
Gelegentlich:
. Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlägen und Hautjucken sowie Asthmaanfällen (eventuell mit
Blutdruckabfall).
Sehr selten:
. schwere Überempfindlichkeitsreaktionen. Anzeichen hierfür können sein: Schwellungen von Gesicht, Zunge
und Kehlkopf mit Einengung der Luftwege, Atemnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis zum lebensbedrohlichen
Schock. Bei Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen können, ist
sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser
Packungsbeilage aufgeführt sind.
5. Wie sind EUDORLIN® Extra Ibuprofen-Schmerztabletten aufzubewahren?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Durchdrückfolie angegebenen Verfallsdatum
nicht mehr verwenden.
Stand der Information:
Januar 2003
Alter bzw.
Einzeldosis Tagesgesamtdosis (Körpergewicht)
Kinder 6 - 9 Jahre 1/2Filmtablette bis 11/2 Filmtabletten
(ca. 20 - 29 kg) (entsprechend (entsprechend bis
200 mg Ibuprofen) 600 mg Ibuprofen)
Kinder 10 - 12 Jahre 1/2 Filmtablette 11/2 - 2 Filmtabletten
(ca. 30 - 43 kg) (entsprechend (entsprechend
200 mg Ibuprofen) 600 - 800 mg Ibuprofen)
Kinder 13 - 14 Jahre 1/2 - 1 Filmtablette 11/2 - 21/2 Filmtabletten
(ca. 44 - 52 kg) (entsprechend (entsprechend
200 - 400 mg Ibuprofen) 600 - 1000 mg Ibuprofen)
Jugendliche 1/2 - 1 Filmtablette 2 - 3 Filmtabletten
ab 15 Jahren (entsprechend (entsprechend
und Erwachsene 200- 400 mg Ibuprofen) 800 - 1200 mg Ibuprofen)
Sehr häufig: Häufig:
mehr als 1 von 10 mehr als 1 von 100
Behandelten Behandelten
Gelegentlich: Selten:
mehr als 1 von 1000 mehr als 1 von 10.000
Behandelten Behandelten
Sehr selten:
1 oder weniger von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
EudorlinExt148x420-V023706/01 24.01.2003 13:04 Uhr Seite 2

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Bitte beachten Sie, dass sofern uns keine Großhandelserlaubnis für apothekenpflichtige Arzneimittel vorliegt, die maximale Versandmenge im Rahmen haushaltsüblicher Mengen 10 Packungen beträgt. Dies gilt jedoch nur, sofern in der obigen Artikelbeschreibung keine andere Höchstmengenangabe vorgenommen wurde.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: Eudorlin extra Ibuprofen Schmerztabletten

  • Anwendungsgebiete:

    - Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie:
            - Kopfschmerzen
            - Zahnschmerzen
            - Regelschmerzen
    - Fieber

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Kinder von 6-9 Jahren
    (mit 20-29 kg Körpergewicht)
    1/2 Tablette
    1-3 mal täglich
    im Abstand von 6 Stunden, zu der Mahlzeit

    Kinder von 10-12 Jahren
    (mit 30-39 kg Körpergewicht)
    1/2 Tablette
    1-4 mal täglich
    im Abstand von 6 Stunden, zu der Mahlzeit

    Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene
    (über 40 kg Körpergewicht)
    1/2-1 Tablette
    1-4 mal täglich
    (max. 3 Tabletten pro Tag)
    im Abstand von 6 Stunden, zu der Mahlzeit

    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

    Dauer der Anwendung?
    Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 4 Tage anwenden.

    Überdosierung?
    Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Schwindel, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, Benommenheit sowie zu Atemstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Einnahme vergessen?
    Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
    - Aktive Blutungen, wie:
            - Hirnblutungen
            - Blutungen im Magen-Darm-Trakt, auch in der Vorgeschichte

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Magen-Darm-Beschwerden
    - Entzündliche Darmerkrankungen, auch in der Vorgeschichte, wie:
            - Morbus Crohn
            - Colitis ulcerosa
    - Blutbildungsstörungen
    - Blutgerinnungsstörung
    - Bluthochdruck
    - Herzschwäche
    - Eingeschränkte Nierenfunktion
    - Eingeschränkte Leberfunktion
    - Kollagenosen (Veränderungen im Bindegewebsbereich), wie:
            - Lupus erythematodes
            - Mischkollagenose (entzündlich-rheumatische Kollagenose)
    - Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
    - Größere Operation, kurz zuvor stattgefunden

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.
    - Ältere Patienten ab 65 Jahren: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    - Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Magen-Darm-Beschwerden, wie:
            - Übelkeit
            - Erbrechen
            - Sodbrennen
            - Blähungen
            - Durchfälle
            - Verstopfung
            - Bauchschmerzen
            - Blutungen im Magen-Darm-Bereich
            - Teerstühle, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
            - Magenschleimhautentzündung
            - Geschwüre im Verdauungstrakt, die sehr selten auch durchbrechen können
            - Entzündungen der Mundschleimhaut
    - Kopfschmerzen
    - Schwindel
    - Schlaflosigkeit
    - Müdigkeit
    - Reizbarkeit
    - Erregung
    - Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
            - Hautausschlag
            - Juckreiz
    - Anfälle von Atemnot
    - Sehstörungen, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffIbuprofen400 mg
    HilfsstoffMaisstärke+
    HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
    HilfsstoffCarboxymethylstärke, Natrium Typ A+
    HilfsstoffMagnesium stearat (pflanzlich)+
    HilfsstoffHypromellose+
    HilfsstoffMacrogol 4000+
    HilfsstoffPovidon K30+
    HilfsstoffTitandioxid+
  • Wirkungsweise:

    Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

    Der Wirkstoff gehört zu einer Gruppe von Stoffen, die sowohl gegen Schmerzen, als auch gegen Entzündungen wirken und Fieber senken können. Alle drei Wirkungen beruhen vor allem auf der Hemmung eines körpereigenen Stoffes, genannt Prostaglandin. Dieser Stoff muss als Botenstoff vorhanden sein, damit Schmerz empfunden, Entzündungsreaktionen gestartet oder die Körpertemperatur angehoben werden kann.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
    - Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
    - Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
    - Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
    - Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
    - Vorsicht bei Allergie gegen das Lösungsmittel Propylenglycol (E-Nummer E 477)!
    - Vorsicht bei Allergie gegen das Lösungsmittel Polyethylenglycol (E-Nummer E 431)!
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
    - Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.


  • Aufbewahrung:



  • Handelsformen:

    Anbieter: BERLIN CHEMIE, Berlin, www.berlin-chemie.de Bearbeitungsstand: 30.07.2014
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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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