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Artikelinformationen
Ferro Sanol Überzogene Tabletten 50 St
Abbildung ähnlich

Ferro Sanol Überzogene Tabletten, 50 St

Bei Eisenmangel und Eisenmangelanämie.

Darreichung: Überzogene Tabletten
Inhalt: 50 St
PZN: 00379034
Hersteller: UCB Pharma GmbH
  • 6,17 € (inkl. MwSt.)
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Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Ferro Sanol Überzogene Tabletten

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

ferro sanol® 40 mg Dragées.
Wirkstoff: Eisen(II)-glycin-sulfat-Komplex. Anwendungsgebiete: Eisenmangel, Eisenmangelanämie bei Erw. u. Kindern ab 6 Jahren (mit mind. 20 kg Körpergewicht).

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

ferro sanol® 40 mg Dragées
Zur Anwendung bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren
Wirkstoff: Eisen(II)-glycin-sulfat-Komplex

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Was in dieser Packungsbeilage steht
  1. WAS SIND FERRO SANOL DRAGÉES UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET?
  2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON FERRO SANOL DRAGÉES BEACHTEN?
  3. WIE SIND FERRO SANOL DRAGÉES EINZUNEHMEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
  5. WIE SIND FERRO SANOL DRAGÉES AUFZUBEWAHREN?
  6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

1. WAS SIND FERRO SANOL DRAGÉES UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET?

ferro sanol Dragées sind ein orales Eisenpräparat gegen Eisenmangel. ferro sanol Dragées werden zur Behandlung von Eisenmangel und Eisenmangelanämie angewendet.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON FERRO SANOL DRAGÉES BEACHTEN?

ferro sanol Dragées dürfen nicht eingenommen werden,
  • wenn Sie allergisch gegen Eisen oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie eine Speiseröhrenverengung haben.
  • wenn Sie unter einer erblichen Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) leiden.
  • wenn Sie unter Eisenüberladung (chronische Hämolysen, Thalassämie, andere Hämoglobinopathien) leiden.
  • wenn Sie unter Eisenverwertungsstörungen (z. B. sideroachrestische Anämie, Bleianämie) leiden.
  • wenn Sie wiederholt oder chronisch Bluttransfusionen erhalten.
  • von Kindern unter 6 Jahren (bei einem Körpergewicht unter 20 kg).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie ferro sanol Dragées einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von ferro sanol Dragées ist erforderlich,
  • wenn Sie an bestehenden Erkrankungen des Verdauungstraktes wie chronisch–entzündlichen Darmerkrankungen, Darmverengungen, Ausstülpungen des Darmes (Divertikeln), Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Magen– und Darmgeschwüren leiden.
  • bei älteren Patienten und Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen, da keine verlässlichen klinischen Daten zur Verfügung stehen.
  • bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen und bei Patienten, die an Alkoholismus leiden.
  • wenn Sie an chronischer Nierenerkrankung leiden und Erythropoetin benötigen, dann sollte Ihnen Eisen intravenös verabreicht werden, da oral verabreichtes Eisen bei urämischen Individuen schlecht aufgenommen wird.
  • bei älteren Menschen mit zunächst nicht erklärbarem Eisenmangel bzw. Blutarmut. Hier muss sorgfältig nach der Ursache des Eisenmangels bzw. der Blutungsquelle gesucht werden.
  • bei Kindern, da eine Überdosierung zu einer Vergiftung führen kann.

Hinweis:
Verfärbungen der Zähne können bei einer Behandlung mit ferro sanol Dragées auftreten. Gemäß der wissenschaftlichen Literatur können sich diese Zahnverfärbungen spontan nach Absetzen des Arzneimittels zurückbilden oder müssen durch Verwendung einer schleifenden Zahnpasta oder durch eine professionelle Zahnreinigung entfernt werden.

Einnahme von ferro sanol Dragées zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/ angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/ anzuwenden. Eisen hemmt die Aufnahme vieler Arzneimittel. DerZeitabstand zwischen der Einnahme von ferro sanol Dragées und den folgenden Arzneimitteln sollte so lang wie möglich sein. Halten Sie mindestens einen Zeitabstand von 2 Stunden ein.

Verstärkung der Wirkung und mögliche Verstärkung von Nebenwirkungen:
Schmerz- und Rheumamittel (z. B. Salicylate und Phenylbutazon) können eine schleimhautreizende Wirkung im Magen-Darm-Trakt von ferro sanol Dragées verstärken.

Die gleichzeitige Verabreichung von intravenösen eisenhaltigen Arzneimitteln zusammen mit oralen Darreichungsformen von Eisen kann einen Abfall des Blutdrucks (Hypotonie) oder auch einen Kollaps auf Grund der zu schnellen Eisen-Freisetzung und Sättigung des Transferrins hervorrufen. Die Kombination wird nicht empfohlen. Abschwächung der Wirkung Bei gleichzeitiger Verabreichung von Eisen mit Bisphosphonaten (Arzneimittel zur Behandlung der Osteoporose) wird sowohl die Aufnahme von Eisen als auch die Aufnahme der Bisphosphonate vermindert. Colestyramin oder Ca2+-, Mg2+-, Al3+-haltige Arzneimittel (z. B. Antazida, Calcium- und Magnesiumsalze zur Substitution) hemmen die Aufnahme von Eisen. Penicillamin, orale Goldverbindungen, L-Methyldopa, Levodopa und L-Thyroxin werden bei gleichzeitiger Verabreichung von Eisen schlechter aufgenommen. Protonenpumpenhemmer (Arzneimittel, die die Bildung von Magensäure vermindern) wie z. B. Omeprazol können die Aufnahme von oralem Eisen vermindern. Daher kann eine Dosisanpassung oder der Austausch durch ein intravenös verabreichtes eisenhaltiges Arzneimittel erforderlich sein. Es liegen keine Daten aus klinischen Studien vor. Die Aufnahme von Fluorchinolonen (bestimmte Antibiotika, z. B. Ciprofloxacin, Levofloxacin, Norfloxacin, Gatifloxacin und Ofloxacin) wird bei gleichzeitiger Gabe von Eisen stark vermindert. Fluorchinolone sollten mindestens 2 Stunden vor oder mindestens 4 Stunden nach ferro sanol Dragées eingenommen werden. Bei gleichzeitiger Verabreichung von Eisen mit Tetracyclinen (bestimmte Antibiotika, z. B. Doxycyclin) wird sowohl die Aufnahme von Eisen als auch die Aufnahme der Tetracycline vermindert. Die Verabreichung von Doxycyclin zusammen mit ferro sanol Dragées sollte vermieden werden. Zwischen der Einnahme von ferro sanol Dragées und Tetracyclinen außer Doxycyclin sollte ein Abstand von mindestens 3 Stunden eingehalten werden.

Hinweis:
Es kann zu einer Dunkelfärbung des Stuhls kommen, der keine Magen-Darm-Blutung zugrunde liegt. Die heute üblichen Tests auf Blutspuren im Stuhl können falsch positiv ausfallen.

Einnahme von ferro sanol Dragées zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
In pflanzlichen Nahrungsmitteln (z. B. Getreideprodukten und Gemüse) enthaltene Substanzen, die mit Eisen Komplexe bilden (z. B. Phytate, Oxalate und Phosphate), sowie Bestandteile von Kaffee, Tee, Milch und Colagetränken hemmen die Aufnahme von Eisen ins Blut. Calcium-haltige Nahrungsmittel und Getränke sollten unabhängig von ferro sanol Dragées eingenommen werden, da bei einer gleichzeitigen Einnahme die Aufnahme von Eisen vermindert wird. Der Zeitabstand zwischen der Einnahme von ferro sanol Dragées und den zuvor genannten Nahrungsmitteln und Getränken sollte so lang wie möglich sein. Halten Sie mindestens einen Zeitabstand von 2 Stunden ein.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft und Stillzeit:
In der empfohlenen Dosierung besteht keine Einschränkung für die Anwendung von ferro sanol Dragées. Zeugungs-ZGebärfähigkeit Es liegen keine Daten zur Beeinträchtigung der Zeugungs-/Gebärfähigkeit im Zusammenhang mit der Anwendung von ferro sanol Dragées beim Menschen vor.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

ferro sanol Dragées enthalten Lactose-Monohydrat, Sucrose und Glucose.
Bitte nehmen Sie ferro sanol Dragées daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

3. WIE SIND FERRO SANOL DRAGÉES EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Für alle Altersgruppen, Gewichtsklassen und Dosierungsgruppen muss die Dosierung entsprechend den Bedürfnissen des Patienten angepasst und die Reaktion der klinischen Variablen (z. B. Hämoglobin, Ferritin, Transferrin) muss von Ihrem Arzt überwacht werden.

Eine tägliche Dosis von 5 mg Fe2+/kg Körpergewicht sollte nicht überschritten werden.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis Erwachsene
Zu Beginn der Behandlung
3mal täglich 1 bis 2 Dragées, danach 1 bis 2mal täglich 1 Dragée.

Kinder und Jugendliche
ferro sanol Dragées dürfen bei Kindern im Alter unter 6 Jahren (bei einem Körpergewicht von weniger als 20 kg) nicht angewendet werden (siehe Abschnitt 2).

Kinder ab 6 Jahren (mit mindestens 20 kg Körpergewicht)
1 bis 2mal täglich 1 Dragée

Ältere Patienten
Es liegen keine klinischen Daten, dass bei älteren Patienten eine Dosisanpassung erforderlich ist, vor.

Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen
Es liegen keine klinischen Daten, dass bei Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen eine Dosisanpassung erforderlich ist, vor. Ferro sanol Dragées sollten mit Vorsicht bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen und bei Patienten, die an Alkoholismus leiden, angewendet werden.

Bei Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen, die Erythropoetin benötigen, sollte Eisen intravenös verabreicht werden.

Art der Anwendung
Nehmen Sie ferro sanol Dragées bitte unzerkaut mit ausreichend Wasser (vorzugsweise ein Glas) ein. Die Einnahme sollte entweder morgens nüchtern (ca. 1 Stunde vor dem Frühstück) oder in ausreichendem Abstand von etwa 2 Stunden vor oder nach einer Mahlzeit erfolgen.

Dauer der Anwendung
Die Dauer der Anwendung bestimmt der Arzt.
Das Auffüllen der Körpereisenspeicher dauert üblicherweise - abhängig vom Schweregrad der Blutarmut und den individuellen Gegebenheiten - zwischen 3 bis 6 Monaten.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von ferro sanol Dragées zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von ferro sanol Dragées eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie ferro sanol Dragées in zu großen Mengen eingenommen haben, sollten Sie umgehend einen Arzt informieren. Bei einer beabsichtigten oder versehentlichen Überdosierung treten die im Abschnitt 4. "Welche Nebenwirkungen sind möglich" beschriebenen Symptome verstärkt in den Vordergrund. Sollte es zu einer Überdosierung mit klinischen Zeichen einer Vergiftung kommen, wenden Sie sich umgehend an einen Arzt.

Eine Überdosierung kann vor allem bei Kindern Vergiftungen verursachen.

Wenn Sie die Einnahme von ferro sanol Dragées vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Sollten Sie die Einnahme von ferro sanol Dragées versehentlich ein- oder mehrmals vergessen haben, so verlängert sich hierdurch die Gesamttherapiedauer.

Wenn Sie die Einnahme von ferro sanol Dragées abbrechen
Wenn Sie die Einnahme von ferro sanol Dragées abbrechen, ist der Therapieerfolg gefährdet.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen Werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig:mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig:1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich:1 bis 10 Behandelte von 1 000
Selten:1 bis 10 Behandelte von 10 000
Sehr selten:weniger als 1 Behandelter von 10 000
Nicht bekannt:Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.


Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes
Häufig:
  • Magen–Darm–Beschwerden
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Sodbrennen
  • Übelkeit
  • Erbrechen

Die Häufigkeit nimmt mit steigender Dosis zu. Eine im Verlauf der Behandlung auftretende dunkle Verfärbung des Stuhls kann auf den Eisengehalt zurückzuführen sein und ist unbedenklich.
Selten:
  • Reversible Verfärbung des Zahnbereiches

Nicht bekannt:
  • Bauchschmerzen
  • Oberbauchschmerzen

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Selten:
  • Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Hauterscheinungen, Exanthem, Hautausschlag und Nesselsucht)

Nicht bekannt:
  • Anaphylaktische Reaktion

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE SIND FERRO SANOL DRAGÉES AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf den Blisterstreifen und der Faltschachtel angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht über 25°C lagern.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was ferro sanol Dragées enthalten
Der Wirkstoff ist: Eisen(ll)-glycin-sulfat-Komplex.
1 überzogene Tablette enthält 225 mg Eisen(ll)-glycin-sulfat-Komplex (entsprechend 40 mg Fe2+).

Die sonstigen Bestandteile sind:
Sucrose, Talkum, Calciumcarbonat, Maisstärke, arabisches Gummi, sprühgetrocknet; Povidon K 25, Magnesium-stearat (Ph.Eur.) (pflanzlich), Glucosesirup, Gelatine, Lactose-Monohydrat, Glycerol 85 %, Stearinsäure, Makrogol 6000, Montanglykolwachs, hochdisperses Siliciumdioxid, Titandioxid (E 171)

Wie ferro sanol Dragées aussehen und Inhalt der Packung
ferro sanol Dragées sind glänzende, weiße, runde und überzogene beidseitig gewölbte Tabletten. ferro sanol Dragées sind in Packungen mit 20, 49, 58, 98 und 100 überzogenen Tabletten erhältlich.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer
SANOL GmbH
Alfred-Nobel-Straße 10
40789 Monheim
Telefon: 02173/48-4848
Telefax: 02173/48-4841

Hersteller
Aesica Pharmaceuticals GmbH
Alfred-Nobel-Straße 10
40789 Monheim

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt im Dezember 2014 überarbeitet.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 09/2015

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: Ferro Sanol Überzogene Tabletten

  • Anwendungsgebiete:

    - Eisenmangel
    - Eisenmangelanämie (Blutarmut durch Eisenmangel)

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene
    1-2 Tabletten
    3-mal täglich
    morgens, mittags und abends, vor der Mahlzeit (ca. 1 Stunde)

    Erwachsene
    1-2 Tabletten
    3-mal täglich
    morgens, mittags und abends, vor der Mahlzeit (ca. 1 Stunde)

    Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene
    1 Tablette
    1-2 mal täglich
    morgens, evtl. auch abends, vor oder nach der Mahlzeit (ca. 2 Stunden)

    Erwachsene
    1 Tablette
    1-2 mal täglich
    morgens, evtl. auch abends, vor oder nach der Mahlzeit (ca. 2 Stunden)

    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

    Dauer der Anwendung?
    Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Sie sollte deshalb in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden.

    Überdosierung?
    Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Übelkeit, blutigem Erbrechen, Magenbeschwerden, Durchfall, Schläfrigkeit und Kreislaufkollaps. Insbesondere Kleinkinder sind sehr gefährdet. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Einnahme vergessen?
    Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Blutarmut mit Eisenverwertungsstörung, wie z.B.:
            - Sideroachrestische Anämie
            - Thalassämie
            - Bleianämie
    - Hämochromatose (Eisenüberladung)
    - hämolytische Anämie (Blutarmut aufgrund verkürzter Lebensdauer der roten Blutkörperchen)

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Magenschleimhautentzündung
    - Geschwüre im Verdauungstrakt
    - Entzündliche Darmerkrankungen, wie:
            - Colitis ulcerosa
            - Morbus Crohn

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
    - Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Magen-Darm-Beschwerden, wie:
            - Bauchschmerzen
            - Übelkeit
            - Erbrechen
            - Appetitlosigkeit
            - Durchfälle
            - Verstopfung
    - Schwarzfärbung des Stuhls, die unbedenklich ist

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffEisen(II)-glycin-sulfat-Komplex225 mg
    WirkstoffEisen(II)-Ion40 mg
    HilfsstoffSaccharose+
    HilfsstoffTalkum+
    HilfsstoffCalciumcarbonat+
    HilfsstoffMaisstärke+
    HilfsstoffArabisches Gummi, sprühgetrocknet+
    HilfsstoffPovidon K25+
    HilfsstoffMagnesium stearat (pflanzlich)+
    HilfsstoffGlucose-Lösung+
    HilfsstoffGelatine+
    HilfsstoffLactose-1-Wasser+
    HilfsstoffGlycerol 85%+
    HilfsstoffStearinsäure+
    HilfsstoffMacrogol 6000+
    HilfsstoffMontanglycolwachs+
    HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
    HilfsstoffTitandioxid+
  • Wirkungsweise:

    Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

    Eisen gehört zu den lebenswichtigen Spurenelementen und ist im Körper an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Wichtig ist Eisen zum Beispiel für die Bildung roter Blutkörperchen.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Vorsicht bei Allergie gegen Eisenhydroxidsucrose!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Talkum!
    - Vorsicht bei Allergie gegen arabisches Gummi (E-Nummer E 414)!
    - Vorsicht bei Allergie gegen das Lösungsmittel Polyethylenglycol (E-Nummer E 431)!
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.


  • Aufbewahrung:

    Aufbewahrung

    Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.

  • Handelsformen:

    Anbieter: UCB, Monheim am Rhein, www.ucb.de Bearbeitungsstand: 21.11.2016
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