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Artikelinformationen
Fluor-Vigantoletten 500 I.E. Tabletten 90 St
-24% *
Abbildung ähnlich

Fluor-Vigantoletten 500 I.E. Tabletten, 90 St

Vorbeugende Behandlung von Karies und Rachitis bei Säuglingen, Kindern in den ersten beiden Lebensjahren und Kindern mit einer krankhaften, ungenügenden Nahrungsaufnahme im Darm.

Darreichung: Tabletten
Inhalt: 90 St
PZN: 01909250
Hersteller: Merck Selbstmedikation GmbH
  • UVP: 6,16 €
  • 4,63 € (inkl. MwSt.)
  • + 47 Bonus-Herzen sammeln
  • Versandkosten
  • nicht lieferbar
    Beratung für Produktalternativen:
    Tel. 0800-8770120 (gebührenfrei)

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Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Fluor-Vigantoletten 500 I.E. Tabletten

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Fluor-Vigantoletten 500 I.E. Tabletten
. Anwendungsgebiete: Vorbeugende Behandlung von Karies und Rachitis bei Säuglingen, Kindern in den ersten beiden Lebensjahren und Kindern mit einer krankhaften, ungenügenden Nahrungsaufnahme im Darm (Malabsorption), wenn die Fluoridkonzentration im Trinkwasser/Mineralwasser unter 0,3 mg/l liegt.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Fluor-Vigantoletten 500 I.E. Tabletten.
Anwendungsgebiete: Vorbeugende Behandlung von Karies und Rachitis bei Säuglingen, Kindern in den ersten beiden Lebensjahren und Kindern mit einer krankhaften, ungenügenden Nahrungsaufnahme im Darm (Malabsorption), wenn die Fluoridkonzentration im Trinkwasser/Mineralwasser unter 0,3 mg/l liegt.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Fluor-Vigantoletten 500 I.E. Tabletten, zur Anwendung bei Säuglingen und Kindern
Wirkstoffe: Colecalciferol und Natriumfluorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie. Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss Fluor-Vigantoletten 500 I.E. jedoch vorschriftsmäßig eingenommen werden.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn sich Ihre Beschwerden verschlimmern oder keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
  • Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.


Diese Packungsbeilage beinhaltet:
  1. WAS IST FLUOR–VIGANTOLETTEN 500 I.E. UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
  2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON FLUOR– VIGANTOLETTEN 500 I.E. BEACHTEN?
  3. WIE IST FLUOR–VIGANTOLETTEN 500 I.E. EINZUNEHMEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
  5. WIE IST FLUOR–VIGANTOLETTEN 500 I.E. AUFZUBEWAHREN?
  6. WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS IST FLUOR-VIGANTOLETTEN 500 I.E. UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Vorbeugendes Mittel gegen Karies und Rachitis. Vorbeugende Behandlung von Karies und Rachitis bei Säuglingen, Kindern in den ersten beiden Lebensjahren und Kindern mit einer krankhaften, ungenügenden Nahrungsaufnahme im Darm (Malabsorption), wenn die Fluoridkonzentration im Trinkwasser/Mineralwasser unter 0,3 mg/l liegt. Erklärungen: Die Karies ist eine häufige Erkrankung der Zahnhartgewebe (Zahnschmelz, Dentin). Bei der Vitamin-D-Mangel-Rachitis (sog. englische Krankheit) können die Knochen nicht genügend fest gebildet werden. Das mit der Nahrung aufgenommene Vitamin D muss im Körper zu Vitamin D3 umgewandelt werden, was in der Haut durch Sonnenbestrahlung geschieht. Die Krankheit trat deshalb besonders in England auf. Bei Kindern mit einer ungenügenden Nahrungsaufnahme aus dem Darm wird auch zu wenig Vitamin D aufgenommen. In beiden Fällen beugt man der Krankheit durch die Gabe von Vitamin D3 vor.

2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON FLUOR-VIGANTOLETTEN 500 I.E. BEACHTEN?

Fluor-Vigantoletten 500 I.E. darf nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen die Wirkstoffe, Soja, Erdnuss oder einen der sonstigen Bestandteile von Fluor–Vigantoletten 500 I.E. sind,
  • wenn das Calcium im Blut (Hypercalcämie) oder im Harn (Hypercalcurie) erhöht ist,
  • bei eingeschränkter Beweglichkeit (z.B. wegen eines Gipsverbandes) oder
  • wenn auf eine andere Art Fluoride zugeführt werden, z.B. mit Trink–, Mineral- oder Tafelwasser.


Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Fluor-Vigantoletten 500 I.E. ist erforderlich:
  • wenn eine systemische Fluoridzufuhr erfolgt. So sollten bei Kindern unter 3 Jahren keine fluoridhaltigen Zahnpasten verwendet werden.
  • wenn Säuglinge mit bilanzierten Diäten ernährt werden oder wenn ihre Flaschennahrung mit Trink- oder Mineralwasser hergestellt wird, welches über 0,3 mg Fluorid pro Liter enthält. In diesem Fall dann wird eine zusätzliche Fluoridzufuhr (z.B. durch Fluoridtabletten) nicht empfohlen.
  • wenn Kinder wegen einer angeborenen Stoffwechselstörung eine bilanzierte Diät erhalten. In diesem Fall ist die Gabe von Fluoridtabletten nicht erforderlich.
  • bei schweren, langdauernden, das Wachstum beeinträchtigenden Erkrankungen. In diesem Fall ist von Ihrem Arzt abzuwägen, ob Fluor–Vigantoletten 500 I.E. gegeben werden können.
  • bei früh- und mangelgeborenen Säuglingen. Hier sollte die Kariesprophylaxe durch systemische Fluoridzufuhr erst nach Erreichen eines Körpergewichtes von 3000 g und bei normaler körperlicher Entwicklung einsetzen.
  • wenn mit Vitamin D3 angereicherte Milch verwendet wird. In diesem Fall ist die Zugabe von Vitamin D3 eventuell nicht erforderlich.
  • wenn eine Sarcoidose vorliegt, da das Risiko einer verstärkten Umwandlung von Vitamin D in seine aktive Form besteht. In diesem Fall sollten bei Ihnen die Calciumspiegel im Blut und Urin überwacht werden.
  • bei Neigung zur Bildung calciumhaltiger Nierensteine.


Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, die mit Fluor-Vigantoletten 500 I.E. behandelt werden, sollte die Wirkung auf den Calcium- und Phosphathaushalt überwacht werden. Wenn andere Vitamin-D-haltige Arzneimittel verordnet werden, muss die Dosis an Vitamin D von Fluor-Vigantoletten 500 I.E. berücksichtigt werden. Zusätzliche Verabreichungen von Vitamin D oder Calcium sollten nur unter ärztlicher Überwachung erfolgen. In solchen Fällen müssen die Calciumspiegel im Blut und Urin überwacht werden. Fluor-Vigantoletten 500 I.E. sollten bei Säuglingen und Kleinkindern besonders vorsichtig angewendet werden, da diese möglicherweise nicht in der Lage sind, die Tabletten schlucken zu können. Es wird empfohlen, stattdessen die Tabletten wie angegeben aufzulösen.

Bei Einnahme von Fluor-Vigantoletten 500 I.E. mit anderen Arzneimitteln:
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie) oder Barbiturate (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie und Schlafstörungen sowie zur Narkose) können die Wirkung von Vitamin D beeinträchtigen. Thiazid-Diuretika (Arzneimittel zur Förderung der Harnausscheidung) können durch die Verringerung der Calciumausscheidung über die Niere zu einer Hypercalcämie (erhöhte Calciumkonzentration im Blut) führen. Die Calciumspiegel im Blut und im Urin sollten daher während einer Langzeitbehandlung überwacht werden. Die gleichzeitige Verabreichung von Glucocorticoiden (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter allergischer Erkrankungen) kann die Wirkung von Vitamin D beeinträchtigen. Vitamin-D-Metaboliten oder -Analoga (z.B. Calcitriol): Eine Kombination mit Fluor-Vigantoletten 500 I.E. wird nur in Ausnahmefällen empfohlen. Die Calciumspiegel im Blut sollten überwacht werden.

Rifampicin und Isoniazid (Arzneimittel zur Behandlung der Tuberkulose):
Der Metabolismus von Vitamin D kann gesteigert und die Wirksamkeit reduziert werden. Das Risiko einer unerwünschten Wirkung bei der Einnahme von Herzglycosiden (Arzneimittel zur Förderung der Funktion der Herzmuskulatur) kann infolge einer Erhöhung der Calciumspiegel im Blut während der Behandlung mit Vitamin D zunehmen (Risiko für Herzrhythmusstörungen). Patienten sollten hinsichtlich EKG und Calciumspiegel im Blut und im Urin überwacht werden sowie ggf. hinsichtlich des Medikamentenspiegels im Blut. Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können. Bei einer zusätzlichen Anwendung von fluoridhaltigen Gelen oder Lacken ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen.

Bei Einnahme von Fluor-Vigantoletten 500 I.E. zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Eine gleichzeitige Zufuhr von Calcium und Magnesium, wie sie bei einer Ernährung mit Milch und Milchprodukten erfolgt, kann die Aufnahme von Fluorid vermindern.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Dieses Arzneimittel ist nur für den Gebrauch bei Säuglingen und bei Kindern bestimmt. Schwangere und stillende Frauen dürfen Fluor-Vigantoletten 500 I.E. nicht einnehmen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Nicht zutreffend.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Fluor-Vigantoletten 500 I.E.:
Dieses Arzneimittel enthält Sucrose. Bitte wenden Sie Fluor-Vigantoletten 500 I.E. erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt an, wenn Ihnen bekannt ist, dass Ihr Kind unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leidet.

3. WIE IST FLUOR-VIGANTOLETTEN 500 I.E. EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Fluor-Vigantoletten 500 I.E. immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis: Die Dosierung ist abhängig vom Lebensalter des Kindes und soll unter der Berücksichtigung der sonstigen Fluoridaufnahme festgelegt werden. Um sicherzugehen, dass nur eine systemische Form der Fluoridzufuhr zur Anwendung kommt, sollte der Kinderarzt die Einnahme von fluoridiertem Speisesalz, Fluoridtabletten (einschließlich der täglichen Dosis), fluoridreichem Mineralwasser und den Fluoridgehalt des Trinkwassers bei der Dosierungsempfehlung berücksichtigen. Die nachfolgenden Dosierungsempfehlungen gelten für Fluoridkonzentrationen im Trink- oder Mineralwasser von weniger als 0,3 mg Fluorid pro Liter. Säuglinge und Kleinkinder bis 2 Jahre erhalten zur vorbeugenden Behandlung täglich 1 Tablette Fluor-Vigantoletten 500 I.E. Kinder mit ungenügender Nahrungsaufnahme im Darm (Malabsorption) erhalten ab dem 3. bis zum 6. Lebensjahr zur vorbeugenden Behandlung täglich 2 Tabletten Fluor-Vigantoletten 500 I.E. Wenn die Fluoridkonzentration im Trinkwasser/Mineralwasser mehr als 0,7 mg/l beträgt, ist eine zusätzliche Gabe von fluoridhaltigen Tabletten nicht angezeigt.

Art der Anwendung:
Man lässt die Tablette(n) auf einem Teelöffel in Wasser zerfallen und danach zur besseren Ausnutzung der lokalen Fluorid-Wirkungen einige Zeit im Mund einwirken (sofern möglich). Der beste Anwendungszeitpunkt ist abends nach dem Zähneputzen, da dann die hohen Fluoridkonzentrationen an den Zähnen länger erhalten bleiben. Bei Zusatz der zerdrückten Fluor-Vigantoletten 500 I.E. zu einer Flaschen- oder Breimahlzeit für Säuglinge ist auf vollständigen Verzehr zu achten, da andernfalls nicht die gesamte Wirkstoffmenge zugeführt wird. Die Zugabe sollte erst nach Aufkochen und anschließendem Abkühlen erfolgen.

Dauer der Anwendung:
Wenden Sie Fluor-Vigantoletten 500 I.E. ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 365 Tage an. Über die Dauer der Behandlung entscheidet der Arzt. Wenn mit der Nahrung auf Dauer nur ungenügende Mengen von Fluorid und Vitamin D aufgenommen werden, sollten Fluor-Vigantoletten 500 I.E. bis Ende des zweiten Lebensjahres genommen werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Fluor-Vigantoletten 500 I.E. zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge Fluor-Vigantoletten 500 I.E. eingenommen haben, als Sie sollten:
Bei einer einmaligen Überdosierung sind keine Nebenwirkungen zu erwarten. Bei akuter Aufnahme sehr hoher Dosen können Magen-Darm-Störungen wie Übelkeit, Bauchschmerzen und Durchfall auftreten. Wenden Sie sich in einem solchen Fall umgehend an Ihren Arzt. Eine akute Überdosierung ist unbedingt zu vermeiden (Vergiftungsgefahr). Bei chronischer Überdosierung von Fluorid in den ersten Lebensjahren kann sich eine Zahnfluorose mit Schmelzdefekten am bleibenden Gebiss entwickeln. Bei isolierter Fluorid-Überdosierung ist die Behandlung mit Fluor-Vigantoletten zu beenden. Langfristige Überdosierung von Vitamin D kann zu Hypercalcämie (erhöhte Calciumkonzentration im Blut) und Hypercalcurie (erhöhte Calciumkonzentration im Harn) führen. Bei erheblicher und lang dauernder Überschreitung des Bedarfs kann es zu Verkalkungen von Gefäßen und Organen kommen. Als erste Maßnahme ist das Präparat abzusetzen und reichlich Flüssigkeit zuzufügen. Beschwerden können eine Erhöhung der Harnausscheidung sowie die Gabe von Glucocorticoiden (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter allergischer Erkrankungen) und Calcitonin (Hormon zur Regelung der Calciumkonzentration im Blut) erforderlich machen. Ein spezielles Gegenmittel existiert nicht.

Wenn Sie die Einnahme von Fluor-Vigantoletten 500 I.E. vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wurde einmal eine Tablette Fluor-Vigantoletten 500 I.E. vergessen, wird die Gabe unverändert weitergeführt. Wurden Fluor-Vigantoletten 500 I.E. über mehrere Wochen nicht gegeben, so kann nach Absprache mit Ihrem Arzt die Gabe um die entsprechende Zeitspanne verlängert werden.

Wenn Sie die Einnahme von Fluor-Vigantoletten 500 I.E. abbrechen:
Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie die Einnahme von Fluor-Vigantoletten 500 I.E. abbrechen wollen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann Fluor-Vigantoletten 500 I.E. Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Wenn Sie Nebenwirkungen bei Ihrem Kind beobachten, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit. Die Häufigkeiten der Nebenwirkungen sind nicht bekannt, da keine größeren klinischen Studien durchgeführt wurden, die eine Abschätzung der Häufigkeiten erlauben.

Mögliche Nebenwirkungen:
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen:
Hypercalcämie (erhöhte Calciumkonzentration im Blut) und Hypercalcurie (erhöhte Calciumkonzentration im Urin).

Erkrankungen des Magen-Darmtrakts:
Beschwerden im Magen-Darmtrakt wie Verstopfung, Blähungen, Übelkeit, Bauchschmerzen oder Durchfall.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
Überempfindlichkeitsreaktionen wie Juckreiz, Hautausschlag oder Nesselsucht.

Andere mögliche Nebenwirkungen:
Sojaöl kann sehr selten allergische Reaktionen hervorrufen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

5. WIE IST FLUOR-VIGANTOLETTEN 500 I.E. AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Aufbewahrungsbedingungen: Nicht über 25°C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Die Tabletten sollen erst unmittelbar vor Gebrauch dem Blister entnommen werden. Hinweis auf Haltbarkeit nach Anbruch oder Zubereitung: Nicht zutreffend. Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

6. WEITERE INFORMATIONEN

Was Fluor-Vigantoletten 500 I.E. enthält:
Die Wirkstoffe sind: Colecalciferol und Natriumfluorid. 1 Tablette Fluor-Vigantoletten 500 I.E. enthält 5,0 mg Colecalciferol-Trockenkonzentrat (entsprechend 500 I.E. Vitamin D3) und 0,55 mg Natriumfluorid (entsprechend 0,25 mg Fluorid). Die sonstigen Bestandteile sind: Hochdisperses Siliciumdioxid, Maisstärke, Poly(O-carboxymethyl)stärke, Natriumsalz, Talkum, Glyceroltridodecanoat, Cellulose, Mannitol (Ph. Eur.), Gelatine, Sucrose (Saccharose), Sojaöl (Ph. Eur.), all-rac-alpha-Tocopherol.

Wie Fluor-Vigantoletten 500 I.E. Tabletten aussehen und Inhalt der Packung:
Weiße runde Tablette mit Schmuckrille und Prägung EM 62 auf der Oberseite. Packung mit 30 Tabletten und Packung mit 90 Tabletten.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
Pharmazeutischer Unternehmer:
Merck Serono GmbH
Alsfelder Straße 17
64289 Darmstadt
E-Mail: medizinpartner@merckserono.de
Service-Nummer (6 Cent pro Gespräch aus dem Netz der Telekom, ggf. abweichende Preise aus dem Mobilfunknetz):
Tel.-Nr.: 0180 222 7600
Fax-Nr.: (0 61 51) 6285-816

Mitvertreiber:
Merck Selbstmedikation GmbH
Frankfurter Straße 250
64293 Darmstadt
Tel.: 06151-856 2323
E-Mail: medservice-vitaminD@merckgroup.com

Hersteller
Merck KGaA & Co. Werk Spittal
Hösslgasse 20
9800 Spittal/Drau
Austria

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2014.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 03/2017

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: Fluor-Vigantoletten 500 I.E. Tabletten

  • Anwendungsgebiete:

    - Vorbeugung gegen Rachitis
    - Vorbeugung gegen Karies

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Säuglinge ab 6 Monaten und Kleinkinder unter 2 Jahren
    1 Tablette
    1 Tablette pro Tag
    zu der Mahlzeit

    Kinder ab 3 Jahren
    1 Tablette
    2 Tabletten pro Tag
    zu der Mahlzeiten

    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Bereiten Sie das Arzneimittel zu und nehmen Sie es ein. Zum Zubereiten des Arzneimittels lassen Sie es in 1 Teelöffel Wasser auflösen bzw. zerfallen. Bei Säuglingen können Sie das Arzneimittel direkt ins Fläschchen geben. Wenn Sie das Arzneimittel der Flaschennahrung beifügen, achten Sie darauf, dass die Flasche vollständig ausgetrunken wird. Die Tabletten sind geschmacksneutral.

    Dauer der Anwendung?
    Die Anwendungsdauer bestimmt Ihr Arzt.

    Überdosierung?
    Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Zahnverfärbungen sowie zu Störungen des Knochenaufbaus. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Einnahme vergessen?
    Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Eingeschränkte Beweglichkeit (z.B. durch einen Gipsverband)
    - Erhöhte Kalziumwerte
    - Erhöhte Kalziumausscheidung im Urin

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Wachstumsstörungen, bedingt durch chronische Erkrankungen

    Das Arzneimittel ist ungeeignet, wenn bereits eine ausreichende Fluoridzufuhr durch z.B. Speisesalz, Mineralwasser oder Trinknahrung bei Säuglingen erfolgt. Ihr Arzt oder Apotheker berät Sie hierzu.

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Säuglinge unter 6 Monaten: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
    - Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Es gibt dazu keine Erkenntnisse. Lassen Sie sich im Zweifelsfalle von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
    - Stillzeit: Lassen Sie sich auch hierzu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten, da es dazu keine Erkenntnisse gibt.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Erhöhte Calciumwerte
    - Erhöhte Calciumausscheidung im Urin
    - Verstopfung
    - Blähungen
    - Übelkeit
    - Durchfallerkrankung
    - Juckreiz
    - Hautausschlag
    - Nesselausschlag

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffColecalciferol-Trockenkonzentrat5 mg
    WirkstoffColecalciferol500 Internationale Einheiten
    WirkstoffNatriumfluorid0,553 mg
    WirkstoffFluorid-Ion0,25 mg
    HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
    HilfsstoffMaisstärke+
    HilfsstoffMannitol+
    HilfsstoffCarboxymethylstärke, Natrium Typ C+
    HilfsstoffTalkum+
    HilfsstoffCellulose, mikrokristalline+
    HilfsstoffNatriumstearylfumarat+
    HilfsstoffSaccharose+
    HilfsstoffMaisstärke, modifiziert+
    HilfsstoffTriglyceride, mittelkettige+
    HilfsstoffDL-?-Tocopherol+
    HilfsstoffNatrium ascorbat+
  • Wirkungsweise:

    Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

    Das Arzneimittel besteht aus einer Wirkstoffkombination. Über den Wirkmechanismus von Fluorid liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Folgende Mechanismen werden diskutiert: Hemmung von säureproduzierenden Mikroorganismen im Zahnbelag, Einbau in den Zahnschmelz und dadurch eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Säuren, sowie eine Verbesserung des Mineralhaushaltes des Zahnschmelzes. Der Wirkstoff Vitamin D3 (Colecalciferol) greift in der Proteinherstellung ein. Er löst die Bildung eines Proteins aus, welches Kalzium an sich bindet und an die Blutbahn abgibt. Auf diesem Wege wird der Blutkalziumspiegel erhöht, dieses Kalzium steht dann wiederum für den Knochenaufbau zur Verfügung.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Vorsicht bei Allergie gegen Talkum!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Chlorophyll (E-Nummer E 140) und andere Porphyrine!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse, Soja und Hülsenfrüchte, evtl. auch gegen Lupinien (als Mehl in Fertigteigzubereitung für Pizza und Brötchen)!
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.


  • Aufbewahrung:

    Aufbewahrung

    Lagerung vor Anbruch
    Das Arzneimittel muss
            - vor Hitze geschützt
            - im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
    aufbewahrt werden.
    Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
    Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!


  • Handelsformen:

    Anbieter: MERCK SERONO, Darmstadt, www.merck-pharma.de Bearbeitungsstand: 08.01.2018
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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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