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IMPAVIDO 10MG KAPSELN, 56 St

Abbildung ähnlich
Nicht lieferbar
Beratung für Produktalternativen:
Tel. 0800-8770120 (gebührenfrei)
 
Produktbeschreibung

IMPAVIDO 10 mg Kapseln

Darreichung:
Kapseln
Inhalt:
56 St
PZN:
06107495
Hersteller:
Paesel + Lorei GmbH & Co. KG

Gebrauchsinformationen zum Artikel IMPAVIDO 10MG KAPSELN


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.

Anwendungsgebiete:

- Protozoenninfektion der inneren Organe (viszerale Leishmaniase)
- Protozoeninfektion auf der Haut (kutane Leishmaniase)

Dosierung und Anwendungshinweise:

Kinder von 9-11 kg Körpergewicht
1 Kapsel
2-mal täglich
morgens und abends, zu der Mahlzeit

Kinder von 12-16 kg Körpergewicht
1 Kapsel
3-mal täglich
morgens, mittags und abends, zu der Mahlzeit

Kinder von 17-20 kg Körpergewicht
2 Kapseln
2-mal täglich
morgens und abends, zu der Mahlzeit

Kinder von 21-25 kg Körpergewicht
1-2 Kapseln
3-mal täglich
(5 Kapseln)
morgens, mittags und abends, zu der Mahlzeit

Kinder von 26-31 kg Körpergewicht
2 Kapseln
3-mal täglich
morgens, mittags und abends, zu der Mahlzeit

Kinder von 32-39 kg Körpergewicht
4 Kapseln
2-mal täglich
morgens und abends, zu der Mahlzeit

Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene mit mindesten 30-45 kg Körpergewicht
5 Kapseln
2-mal täglich
morgens und abends, zu der Mahlzeit

Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene über 45 kg Körpergewicht
5 Kapseln
3-mal täglich
morgens, mittags und abends, zu der Mahlzeit

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die allgemeine Behandlungsdauer beträgt in der Regel 28 Tage.Treten während der Behandlung Augenbeschwerden auf, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitverlust und zu Leber- und Nierenfunktionsstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen:

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schwere Leberfunktionsstörung
- Schwere Nierenfunktionsstörung
- Sjögren-Larsson-Syndrom

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 3 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen:

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Erbrechen
- Durchfall
- Übelkeit
- Anstieg der Leberenzyme
- Anstieg der Aspartat-Aminotransferase (ASAT)-Konzentration im Blut
- Anstieg der Aminotransferase (ALAT)-Konzentration im Blut
- Erhöhte alkalische Phosphatase
- Appetitlosigkeit
- Erhöhter Blutharnstoff
- Erhöhte Nierenwerte (Kreatinin) im Blut
- Unterleibsschmerzen

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Zusammensetzung:

WirkstoffMiltefosin10 mg
HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
HilfsstoffCellulose, mikrokristalline+
HilfsstoffLactose-1-Wasser+
HilfsstoffTalkum+
HilfsstoffMagnesium stearat+
HilfsstoffGelatine+
HilfsstoffTitandioxid+
HilfsstoffEisen(III)-oxid+
HilfsstoffWasser, gereinigtes+
HilfsstoffDrucktinte, weiß, propylenglycolhaltig+

Wirkungsweise:

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Miltefosin gehört zur Gruppe der Zytostatika und wird zur Behandlung von Infektionen mit bestimmten Parasiten (Protozoen) angewendet. Es wird vermutet, dass Miltefosin in den Zellstoffwechsel der Parasiten eingreift, indem der Wirkstoff den Auf- und Abbau von Phospholipiden hemmt, die als Bausteine von Zellwänden der Parasiten dienen.

Wichtige Hinweise:

Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.


Aufbewahrung:

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis) aufbewahrt werden.

Handelsformen:

Anbieter: PAESEL + LOREI, Rheinberg, www.paesel-lorei.de Bearbeitungsstand: 05.02.2021

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Martin, Apotheker bei mycare.de

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Telefax: 0800-8770121
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Apotheker Martin Schulze

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